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Newsroom/Programme & Austausch·2. April 2019·2 Min. Lesezeit

Stipendiaten der RIAS Berlin-Kommission aus Deutschland erhalten einen Crashkurs auf ihrer Reise in die USA

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April 2, 2019

Stipendiaten der RIAS Berlin-Kommission aus Deutschland erhalten einen Crashkurs auf ihrer Reise in die USA

Eine Gruppe von 14 Journalisten und Akademikern aus Deutschland absolvierte kürzlich ein dreiwöchiges Programm der RIAS Berlin Kommission, um mehr über Politik, Medien und das Leben in den Vereinigten Staaten zu erfahren. Bei Stationen in Washington DC und New York City während der ersten zwei Wochen trafen die Stipendiaten Kongressabgeordnete wie Mike Doyle (D-Penn) und Charlie Dent (R-Penn) sowie Experten des Pew Institute. Sie führten außerdem fesselnde Gespräche mit Journalisten wie Stacey Samuel (NPR), JP Burgard (ARD), Stefan Niemann (ARD), Martina Buttler (NDR), Martin Ganslmeyer (ARD), Bill Whitaker (CBS), Clare Toeniskoetter (The Daily at the New York Times), Michael Garguilo (WNBC), Tiffany Zeno (WNBC), Adam Reiss (NBC) sowie dem deutschen Botschafter bei den Vereinten Nationen, Christoph Heusgen. Ihre dritte Woche verbrachten die Stipendiaten bei kleinen und großen Sendern in den Vereinigten Staaten. Nachfolgend einige ihrer Eindrücke vom Programm:

Ann-Kathrin Horn, Deutschlandfunk Nova, Senderwoche in Houston, Texas

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Egal, wie gut man glaubte, die USA zu kennen und „zu verstehen“: Es erfährt sich anders und besser vor Ort, im Gespräch mit denen, die Politik machen oder mitgestalten und denen, die diese Politik für die Menschen in den USA journalistisch aufbereiten. Faszinierend waren die journalistischen Kontraste: Der Radio Nachrichten-Mann bei Bloomberg rattert alle paar Minuten die neuesten News ins Mikrofon, während die Journalisten bei der Fernsehsendung „60 Minutes“ sich mehrere Wochen Zeit nehmen für Hintergrundberichterstattung. Die erfolgreichsten Zeitungen vertrauen auf eine sehr neutrale Auflistung von Fakten und Äußerungen, die TV-Newsshows auf extrem meinungsgeladene Inhalte. Was wir gesehen haben, ist ein gespaltenes, irritiertes, verunsichertes Land, das dadurch allerdings nichts von seiner Kraft eingebüßt hat. Aus Obamas „yes, we can“ ist mittlerweile vielleicht eher (wieder) ein „yes, we do“ geworden.“


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