{"id":16088,"date":"2023-11-03T15:00:39","date_gmt":"2023-11-03T14:00:39","guid":{"rendered":"https:\/\/riasberlin.org\/?p=16088"},"modified":"2025-08-01T20:43:24","modified_gmt":"2025-08-01T18:43:24","slug":"rias-alumni-reflektieren-ihre-woche-in-los-angeles","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/rias-alumni-reflect-on-week-spent-in-los-angeles\/","title":{"rendered":"RIAS Alumni blicken auf eine Woche in Los Angeles zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>Dreiundzwanzig deutsche Alumni verbrachten eine Woche in Los Angeles, um sich \u00fcber die kalifornische Politik, die nationale Politik und den Journalismus in den USA zu informieren. Das Programm umfasste Besuche bei NBC, NPR, ARD, KABC, KTLA und Treffen mit Journalisten aus LA. Dar\u00fcber hinaus begegnete die Gruppe dem ehemaligen Gouverneur Pete Wilson und Richard Grenell, dem ehemaligen Botschafter der USA in Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1536\" height=\"2048\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/damla.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14625\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/damla.jpeg 1536w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/damla-75x100.jpeg 75w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/damla-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/damla-1152x1536.jpeg 1152w\" sizes=\"(max-width: 1536px) 100vw, 1536px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Damla Hekimo\u011flu, Hamburg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Los Angeles - die Welt der Sch\u00f6nen und Reichen. Doch dieses Bild bekommt aktuell Risse. Die gro\u00dfe Kluft zwischen Arm und Reich - besorgniserregend. Kein Tag h\u00e4tte besser daf\u00fcr stehen k\u00f6nnen als der erste Tag des Trips. Angefangen in Skid Row, einem der gef\u00e4hrlichsten Orte Amerikas, rechts und links Zelte, in denen Menschen schlafen, dreckige Stra\u00dfen, strenge Ger\u00fcchte derjenigen, die sich seit Wochen oder Monaten nicht waschen k\u00f6nnen. Hier leben circa 15.000 Obdachlose, einige von ihnen konsumieren harte Drogen. Gewalt geh\u00f6rt zum Alltag dazu - der Ort wurde, so sagt man es uns, von der Polizei aufgegeben. In Kontrast dazu - nur wenige Stunden sp\u00e4ter befanden wir uns in einem pr\u00e4chtiges B\u00fcrogeb\u00e4ude in Beverly Hills. Ein frischer Duft, wenn man den Eingangsbereich betritt, Samtsofas rechts und links, der Boden so sauber, dass man ihn ablecken k\u00f6nnte. Am gl\u00e4nzenden Marmortisch stand dann nicht das existenzielle, der Kampf ums \u00dcberleben wie in Skid Row im Fokus, sondern Fragen rund um die gro\u00dfe Politik. Diese beiden Erfahrungen und Bilder im Kopf zusammenzubringen und zu verarbeiten - eine Herausforderung. Dabei halfen danach die privaten Gespr\u00e4che mit Rias-Alumni, die \u00c4hnliches empfunden haben. Und genau das ist es, was die Reise zus\u00e4tzlich bereichert - neben all den spannenden Terminen mit gro\u00dfen Playern in LA sind es die vielschichtigen Blicke der Rias-Alumni, die den Horizont erweitern, zum Nachdenken anregen, inspirieren. Denn wir sehen: Hollywood zeigt Risse. Das Hollywood Museum - immer noch hochspannend, aber auch etwas aus der Zeit gefallen, die Walk of Fame immer noch beeindruckend - aber auch nicht mehr ganz aktuell in einer Zeit, in der manch Social Media Influencer mehr Aufmerksamkeit bekommt als die klassischen Hollywoodgr\u00f6\u00dfen. Dass es Risse gibt konnte man auch live miterleben auf dem Weg zu MSNBC, wenige Meter von Disney und Netflix entfernt - Menschen, die mit Plakaten herumliefen und Parolen skandierten. Schauspielerinnen und Schauspieler der Gewerkschaft SAG-AFTRA streiken seit Monaten f\u00fcr eine bessere Entlohnung, f\u00fcr mehr Drehbudgets - und dagegen, dass K\u00fcnstliche Intelligenz sie in Zukunft ersetzt. Filme mit KI-Versionen von Schauspielern - die k\u00f6nnten in Zukunft Realit\u00e4t sein. Der Text hier k\u00f6nnte jetzt schon KI-generiert sein und eine Reise nach Los Angeles - die k\u00f6nnte man auch jetzt schon mit einer VR-Brille vom heimischen Sofa machen. Was jedoch - jedenfalls aktuell - bleiben wird, dass sind die echten Begegnungen, die wir hatten und die keine KI ersetzen kann. Danke an alle, die das m\u00f6glich gemacht haben.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/gesa.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14626\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/gesa.jpeg 960w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/gesa-75x100.jpeg 75w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/gesa-768x1024.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong><strong>Gesa Eberl, Kl\u00f6n<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie schafft man es, mit 25 deutschen Journalisten in einem Lokalsender live auf Sendung zu gehen? Die Amerikaner machen das einfach. Sie sind vor allem in den Medien Meister der Improvisation, der Schlagfertigkeit, des Entertainments! Und so standen wir bei einem Besuch von KTLA dank Moderatorin \u201eLu Parker\u201c einfach zum Ende der Sendung am Moderationstisch!\u00a0\u00a0 Zwischen Beverly Hills und Skidrow, neutralen politischen Analysten und republikanischen Hardlinern, zwischen streikenden Schauspielern und deutschen Kultur-Stipendiaten in Villa Aurora und dem Thomas Mann-Haus, zwischen Burgern und Tacos, zwischen Sandstrand und H\u00fcgeln - Eine Reise in eine Stadt voller Kontraste, die aber die Varianz, die Sch\u00f6nheit und die brutale Schattenseite des ganzen Landes und damit die Zerrissenheit repr\u00e4sentiert.\u00a0 Auch Los Angeles hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Glamour war damals, heute bleibt der rote Teppich leer.\u00a0\u00a0 Die RIAS Kommission hat uns eine Woche erm\u00f6glicht, die ihresgleichen sucht. Ohne die herzliche Unterst\u00fctzung der US-Alumni h\u00e4tten wir diesen intensiven Einblick in die MillionenMetropole aus all den verschiedenen Blickwinkeln nicht bekommen! Wie dankbar k\u00f6nnen wir sein, zu diesem Netzwerk dazuzugeh\u00f6ren. Kollegen, die zu HerzensBegegnungen werden in den USA wie hierzulande. Danke an alle, die diese Reise mitorganisiert haben. Danke #riaskommission<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img decoding=\"async\" width=\"480\" height=\"640\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/anjaa-1.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14628\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/anjaa-1.jpeg 480w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/anjaa-1-75x100.jpeg 75w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>&nbsp;Anja Heyde, Berlin<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir sitzen im Bus. In Los Angeles! Davor haben uns alle gewarnt. Es sei zu gef\u00e4hrlich. Nun ja, in erster Linie sind Fahrten im Bus in Los Angeles vor allem eins: lang. Alles braucht Zeit in L.A. Das ist das erste, was ich auf dieser Rias-Reise gelernt habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Und das man mit dem Bus vom luxeri\u00f6sesten Stadtteil in den \u00c4rmsten fahren kann. Der 720 f\u00e4hrt von Beverly Hills bis nach Skid Row. Wir haben ihn mehrfach genommen, weil man die Extreme dieses Landes auf dieser einen Fahrt ermessen kann. Auch ohne auszusteigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber wir sind oft ausgestiegen. Nicht nur in Skid row. Den wohl h\u00e4rtesten Termin unserer Rias-Reise. Zu sehen, wie ein kleines Team ohne staatliche Mittel versucht, die Obdachlosigkeit in L.A. zu bek\u00e4mpfen, ist gleichzeitig beeindruckend und f\u00fcrchterlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wir sind ausgestiegen bei 7abc news, beim B\u00fcrgermeister von Beverly Hills, bei NBC, bei Garry South, einem politischen Strategen, am Wende-Museum und am Thomas Mann Haus.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir waren Wanderer zwischen den Extremen. Zwischen dem California Lifestyle und Zeltst\u00e4dten auf B\u00fcrgersteigen. Man hat uns T\u00fcren ge\u00f6ffnet, die uns Amerika wieder ein bisschen besser erkl\u00e4rt haben - mit all seinen Widerspr\u00fcchen. Danke RIAS, f\u00fcr diese gro\u00dfartige Erfahrung!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"731\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/christian.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14629\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/christian.jpeg 1024w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/christian-100x71.jpeg 100w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/christian-768x548.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Christian Wilp, Berlin<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>10.000 Kameras sorgen f\u00fcr vollste Transparenz. 10.000 Kameras an Ampeln, Geb\u00e4uden und Strommasten in einer Stadt mit 34.000 Einwohnern. Und die Bev\u00f6lkerung, sagt der Polizeichef, unterst\u00fctzt dieses China-Feeling im kalifornischen Beverly Hills uneingeschr\u00e4nkt. Die Probleme des Gro\u00dfraums Los Angeles, wie Kriminalit\u00e4t und Obdachlosigkeit, werden damit weitgehend ferngehalten, sind gleichwohl nicht aus der Welt geschafft.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Gl\u00fcck ist unsere Reisegruppe alles andere als kamerascheu. Die meisten Teilnehmer dieser RIAS-Alumni-Tour arbeiten vor oder hinter einer Kamera, insofern ist der Hotelstandort inmitten des Vorzeige-\u00d6rtchens mit dem wohlklingenden Namen perfekt gew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Vom Maison 140 aus, so nennt sich unsere Boutique-Herberge, wird der Kosmos LA ein St\u00fcck weit erkundet. Per Uber, Lyft, zu Fu\u00df und, ganz verr\u00fcckt, mit dem Bus oder sogar Fahrrad. Es geht direkt hinein in die Wildnis der Widerspr\u00fcche. Nach Skid Row, wo tausende auf der Stra\u00dfe in Zelten kampieren. Ins mond\u00e4ne Pacific Palisades zu den Residenzen der Feuchtwangers und Manns. Zu diversen Rundfunkstationen, die verzweifelt gegen Social Media anzusenden versuchen. Nach Hollywood, das definitiv bessere Tage gesehen hat. Und last but not least ins Kongresszentrum um die Ecke, wo die linken, rechten und mittigen Gespr\u00e4chspartner die Spaltung des Landes anschaulich verdeutlichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurzum: Eine Woche Druckbetankung mit Inhalten aus Politik, Gesellschaft und Kultur. Und das alles unter der Flagge der RIAS-Berlin-Kommission. Ihr unerm\u00fcdlicher wie unerschrockener Vertreter Erik Kirschbaum schafft es, dem trockenen Gerede von \u201eder F\u00f6rderung der transatlantischen Beziehungen\u201c pralles Leben einzuhauchen.<\/p>\n\n\n\n<p>P.S.: Ganz sicher haben die Kameras auch das seltsame Bewegungsprofil des deutschen Trupps aufgezeichnet. Was die Officer wohl gedacht haben?<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"375\" height=\"667\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Susan.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14630\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Susan.jpeg 375w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Susan-56x100.jpeg 56w\" sizes=\"(max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Susan Falkenstein, M\u00fcnchen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Bus vom glamour\u00f6sen Beverly Hills \u00fcber Stra\u00dfen voller Obdachlosenzelte bis ins gef\u00e4hrliche Viertel Skid Row. Solche Gegens\u00e4tze boten sich auf der RIAS-Alumni-Reise nach Los Angeles. Wir tauschten uns mit J\u00fcrgen Klinsmann aus, dem Ex-Trainer der deutschen Fu\u00dfball-Nationalmannschaft. Er erkl\u00e4rte, warum seine neue s\u00fcdkoreanische Mannschaft k\u00fcrzlich ein Spiel verlor: Weil ein j\u00fcngerer Spieler, der sich der Tradition bewusst sei, einem \u00e4lteren Spieler nicht sagen wollte, was er falsch mache. Wir trafen US-Alumni, die uns, vom RIAS-Geist beseelt, ihre Fernsehsender NBC und KTLA zeigten. In Erinnerung bleibt das Treffen mit dem Ex-US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell. In Trumpscher Manier z\u00e4hlte er angebliche Fakten auf: Corona sei eine Art Grippe und China habe einen ausgereiften Friedensplan f\u00fcr die Ukraine. Einw\u00e4nde von unserer Seite parierte er mit dem Pauschalsatz, alle deutschen Journalisten seien \u201eLinke\u201c. Die USA, Los Angeles, ein Land, eine Stadt der Gegens\u00e4tze, das habe ich von dieser besonderen RIAS-Reise mitgenommen und die Erinnerung an die besonderen Journalisten, mit denen ich meine Erlebnisse teilen durfte. Danke RIAS!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Andy-min-2-scaled.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14650\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Andy-min-2-scaled.jpeg 2560w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Andy-min-2-100x100.jpeg 100w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Andy-min-2-768x768.jpeg 768w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Andy-min-2-1536x1536.jpeg 1536w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Andy-min-2-2048x2048.jpeg 2048w\" sizes=\"(max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Andreas B\u00fcttner, Berlin<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem ich letztes Jahr meine RIAS-Station Week in Los Angeles machen durfte, war mir klar: Ich m\u00f6chte beim Alumni-Programm in diesem Jahr in L.A. unbedingt mit dabei sein. Zum einen, um meinen Host Frank Mottek wiederzusehen. Zum anderen, um mehr \u00fcber diese faszinierende Stadt und ihre Menschen kennenzulernen. Welche Organisation schafft es bitte, in einer Woche Treffen mit dem ehemaligen Gouverneur Kaliforniens, der Obdachlosenhilfe in Skid Row, dem B\u00fcrgermeister von Beverly Hills, dem damaligen US-Botschafter in Deutschland und vielen Fernsehsendern auszurichten? Ich kann es euch sagen: Das schafft RIAS! Aber das, was dieses Alumni-Programm wirklich ausmacht, ist nicht das Wetter in Los Angeles. Es sind nicht nur die hochklassigen Treffen mit Politikern und Institutionen. Es ist vor allem: Dass man diese Erlebnisse mit so unglaublich tollen Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland teilen darf. Ich bin \u00fcber jede neue Bekanntschaft unendlich dankbar und ziehe daraus so viel Kraft f\u00fcr meinen Beruf und mein Privatleben. Ich freue mich auf die Teilnahme an zuk\u00fcnftigen Alumni-Programmen. Diese Programme geben vielen Journalisten die M\u00f6glichkeit, diese unvergesslichen Reisen und beeindruckenden Menschen kennenzulernen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/florian.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14631\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/florian.jpeg 768w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/florian-75x100.jpeg 75w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Florian S\u00e4dler, Berlin<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Idee, eine Handvoll fr\u00fcherer RIAS-Fellows \u00fcber ein Alumni-Programm in die USA zu schicken, hat sich als voller Erfolg herausgestellt. F\u00fcr mich geh\u00f6ren die Menschen und Verbindungen, die man \u00fcber Rias zusammenbringt, zu dessen gro\u00dfen St\u00e4rken. Weil sich nur das Netzwerk \u00fcber viele St\u00e4dte verteilt \u2013 eigentlich sogar ganze L\u00e4nder \u2013, ist es normalerweise schwierig, allzu viele Alumni au\u00dferhalb seines \u00fcblichen Zirkels kennenzulernen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere LA-Reise hat just das geschafft: Eine Reihe Alumni zusammenzubringen, die sich ohne diese einw\u00f6chige Reise nie so gut kennengelernt h\u00e4tten. Die Termine waren dabei wie \u00fcblich bereichernd, man hat stets neue Erkenntnisse aus ihnen mitgenommen und dazu noch Ans\u00e4tze f\u00fcr die eine oder andere Geschichte, die sonst wohl unerz\u00e4hlt geblieben w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube, dass RIAS-Reisen von grundlegender Bedeutung sind. Es gibt kaum einen besseren Weg, um die Verbindungen und Freundschaften innerhalb des Netzwerkes zu st\u00e4rken \u2013 und das transatlantische gegenseitige Verst\u00e4ndnis sowieso.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"375\" height=\"500\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/annette-edited.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16105\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:0.75;object-fit:cover;width:197px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/annette-edited.jpeg 375w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/annette-edited-75x100.jpeg 75w\" sizes=\"(max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Annette Yang, Hamburg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beverly Hills, 90210: Diese Serie machte Los Angeles zum Sehnsuchtsort. Nun sind wir mittendrin: 25 Journalisten in Hollywood.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir erleben eine Stadt, die noch immer noch vom Glanz vergangener Tage lebt: Bl\u00e4tternder Putz an historischen Geb\u00e4uden, im Hollywood Museum scheint die Zeit stillzustehen, der noble Jonathan Club pflegt die alte Schule.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wir treffen Menschen, die nach vorne blicken: Um Obdachlose von der\nStra\u00dfe zu holen, die Stadt durch \u00f6ffentlichen Nahverkehr zu verbinden, die\nMedienbranche in die Zukunft zu f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Beverly Hills 2023: Ein Cliffhanger!<\/p>\n\n\n\n<p>Vielen Dank, RIAS, f\u00fcr diese Einblicke.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1536\" height=\"2048\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Theresa.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14633\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Theresa.jpeg 1536w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Theresa-75x100.jpeg 75w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Theresa-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Theresa-1152x1536.jpeg 1152w\" sizes=\"(max-width: 1536px) 100vw, 1536px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Theresa Greim, M\u00fcnchen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bus 720 bringt uns von reich nach arm, von Beverly Hills nach Skid Row. Die Fahrerin h\u00e4lt zu sp\u00e4t und so wandert ein Pulk deutscher Journalisten auff\u00e4llig passabel gekleidet durch das Elend. Vorbei an Menschen, denen es ohne Zweifel nicht gut geht, vorbei an Zelten auf Gehwegen, vorbei an Einkaufswagen voller Habseligkeiten. Augen\u00f6ffnender kann die Reise in einer Stadt der Extreme nicht beginnen. Wir lernen an diesem Tag Reverend Andy Bales kennen, den Chef der Union Rescue Mission, der versucht mit seinem Team das Leid etwas zu lindern. Es werden auf der Reise viele Begegnungen folgen. Wir treffen den B\u00fcrgermeister von Beverly Hills, Polizisten, politische Strategen und Analysten, K\u00fcnstler*innen in der Villa Aurora und im Thomas-Mann-Haus. Kollegen \u00f6ffnen uns die T\u00fcren bei NBC, NPR, KTLA, KABC und im ARD-Studio.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Julia.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14634\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Julia.jpeg 1600w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Julia-100x75.jpeg 100w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Julia-768x576.jpeg 768w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Julia-1536x1152.jpeg 1536w\" sizes=\"(max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Julia Rubner, Dresden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bus 720 bringt uns von reich zu arm, von Beverly Hills nach Skid Row. Der Fahrer h\u00e4lt zu sp\u00e4t, und so irrt eine Schar deutscher Journalisten, auff\u00e4llig passabel gekleidet, durch das Elend. Vorbei an Menschen, denen es zweifelsohne nicht gut geht, vorbei an Zelten auf Gehsteigen, vorbei an Einkaufswagen voller Habseligkeiten. Augen\u00f6ffnender kann die Reise in eine Stadt der Extreme nicht beginnen. An diesem Tag treffen wir Reverend Andy Bales, den Leiter der Union Rescue Mission, der mit seinem Team versucht, etwas von dem Leid zu lindern. Viele Begegnungen werden auf der Reise folgen. Wir trafen den B\u00fcrgermeister von Beverly Hills, Polizisten, politische Strategen und Analysten, K\u00fcnstler in der Villa Aurora und im Thomas Mann Haus. Kollegen \u00f6ffnen uns T\u00fcren bei NBC, NPR, KTLA, KABC und im ARD-Studio.<\/p>\n\n\n\n<p>Danke RIAS und unseren Gastgebern f\u00fcr diese gro\u00dfartige Alumni-Woche in L.A., danke f\u00fcr spannende Einblicke in die US-amerikanische Lebenswelt und vor allem danke f\u00fcr dieses einzigartige Kollegen-Netzwerk. Jede Begegnung mit Euch hat mich inspiriert und sie wird unvergessen bleiben. Wir sehen uns in Berlin, Hamburg, Frankfurt, K\u00f6ln, M\u00fcnchen - oder sogar in L.A., wer wei\u00df. Und wenn ihr in Dresden seid, gebt Bescheid. Ihr seid herzlich willkommen. Immer.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Frauke.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14635\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Frauke.jpeg 768w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Frauke-75x100.jpeg 75w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Frauke Holzmeier, <strong>K\u00f6ln<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Los\u00a0 Angeles - what a ride! Zwischen Kunst, Kultur, Politik und sozialen Gef\u00e4llen. Es ist kaum zu glauben, wie viele unterschiedliche Erlebnisse, Erfahrungen und Eindr\u00fccke in knapp eine Woche passen. Vielen Dank an alle, die diese Reise m\u00f6glich gemacht haben!<\/p>\n\n\n\n<p>L.A. ist definitiv eine Stadt der Gegens\u00e4tze. 50.000 Menschen leben hier auf der Stra\u00dfe.\u00a0 Vor allem auf der Skid Row ist zu beobachten, was das f\u00fcr die Menschen bedeutet. Umso ermutigender zu sehen, welche wichtige Arbeit die Union Rescue Mission leistet, um m\u00f6glichst vielen Menschen einen Weg zur\u00fcck zu ebnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der anderen Seite das reiche, saubere Beverly Hills mit dem Glamour des alten Hollywoods. Die Polizei r\u00fcstet technologisch auf - 2.000 Kameras \u00fcberwachen das Geschehen der 35.000 Einwohner Stadt. Alles f\u00fcr die Sicherheit! Und sicher f\u00fchlen kann man sich in Beverly Hills auf jeden Fall. Von Diskussionen u.a. mit dem ehemaligen US-Botschafter in Deutschland Richard Grenell, dem B\u00fcrgermeister von Beverly Hills bis hin zum RTL-Reporter Frank Fastner (\u201eDer Lack in Hollywood ist ab\u201c ) - die Unterschiedlichkeit der Gespr\u00e4che war einfach super! Dazu viele Besuchen bei Fernsehsendern mit nochmals vielen guten Diskussionen und Eindr\u00fccken. Danke, Rias! Diese Erfahrungen sind einfach unbezahlbar!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"481\" height=\"640\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Birgit.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14636\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Birgit.jpeg 481w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Birgit-75x100.jpeg 75w\" sizes=\"(max-width: 481px) 100vw, 481px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Birgit Becker, <strong>K\u00f6ln&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was mich am meisten beeindruckt hat bei meiner zweiten RIAS-Reise?\n\nDie so unterschiedlichen Menschen, die f\u00fcr die enorme Bandbreite in den USA stehen: wir haben erfolgreiche Menschen getroffen, Menschen auf dem Weg zum Erfolg, Menschen mit Hoffnungen\u00a0 - und auch einige ohne jede Hoffnung. Im Elendsviertel Skid Row und in gediegenen Nachbarschaften in Pacific Palisades. Im Luxusquartier Beverly Hills und im bunten Venice am Muscle Beach.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele von ihnen sind Einwanderer, haben in den USA eine neue Heimat gefunden: sie kamen aus Deutschland und vielen anderen L\u00e4ndern, sind geflohen sind vor Hunger, Armut und politischer Verfolgung. Oder sie kamen und kommen, weil sie den amerikanischen Traum in Amerika, in Hollywood leben wollen. F\u00fcr so viele waren und sind die USA ein Sehnsuchts- und ein Zufluchtsort. Aber nicht alle schaffen es, dort Fu\u00df zu fassen. (Okay, Thomas Mann war kein ganz typischer Fl\u00fcchtling, als er 1940 aus Europa in die USA kam, hatte er schon den Nobelpreis bekommen - und er hat die USA 1952 in der McCarthy-\u00c4ra wieder verlassen, als er verd\u00e4chtig wurde ein gef\u00e4hrlicher Linker zu sein.)<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben inspirierende Menschen getroffen, die seit vielen Jahren erfolgreiche Morningshows\u00a0 oder Abendsendungen moderieren und News im hart umk\u00e4mpften US-TV-Markt produzieren. Menschen, die Trump gl\u00fchend verehren, Menschen, die Hollywood-Gr\u00f6\u00dfen wie Schwarzenegger nah sind, kluge Strategen der US-Politik, Menschen, die ihr Leben der N\u00e4chstenliebe gewidmet haben, ohne R\u00fccksicht auf ihre eigene Gesundheit. Intellektuelle, K\u00fcnstler:innen und die deutsche Generalkonsulin, die in Berlin erkl\u00e4ren will, wie Amerikaner an der Westk\u00fcste ticken. Und wir haben Putin gesehen, als Installation in einem verlassenen Checkpoint in Berlin - im Wende-Museum.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem haben wir unglaublich freundliche und hilfsbereite Kollegen getroffen, die unerm\u00fcdlich daf\u00fcr gesorgt haben, dass wir RIAS-Leute gute Gespr\u00e4chspartner und reflektierte Haltungen kennengelernt haben, und immer an den richtigen Fotos-Spots Halt gemacht haben. <\/p>\n\n\n\n<p>Herzlichen Dank allen, die diese Reise m\u00f6glich gemacht haben! Sie alle haben bei mir f\u00fcr bleibende Eindr\u00fccke und ein tieferes Verst\u00e4ndnis der USA und von Angelinos gesorgt. Was bleibt f\u00fcr mich? Der Vorsatz, Kontakt zu halten mit RIAS-Kolleg:innen in Deutschland - und Kolleg:innen aus den USA weiter zu zeigen, wie wir in Deutschland in den Medien arbeiten. Ich freue mich auf bekannte und neue Kolleg:innen in K\u00f6ln und \u00fcberall, wo wir uns treffen!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1206\" height=\"1255\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/marcel.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14637\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/marcel.jpeg 1206w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/marcel-96x100.jpeg 96w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/marcel-768x799.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 1206px) 100vw, 1206px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Marcel Grzyb, <strong>K\u00f6ln&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Los Angeles - Stadt der Engel und zerplatzten Tr\u00e4ume, der Stars und der Verlorenen. Wohl nirgendwo sonst in der westlichen Welt liegen Glamour und bittere Realit\u00e4t so nah beieinander. F\u00fcr uns Journalisten hat das RIAS-Programm einmal mehr einzigartige Gelegenheiten geboten: In Gesellschaft und Politik der US-Westk\u00fcste einzutauchen, spannende Gespr\u00e4chspartner zu treffen und tolle Kolleginnen und Kollegen aus den USA und Deutschland kennenzulernen. Wertvolle Erinnerungen und Kontakte die bleiben.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:54px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1536\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Lydia.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14638\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Lydia.jpeg 2048w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Lydia-100x75.jpeg 100w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Lydia-768x576.jpeg 768w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Lydia-1536x1152.jpeg 1536w\" sizes=\"(max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong><strong>Lydia Leipert, M\u00fcnchen<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sonnen, Palmen, Beverly Hills. Klar, das Bild kennt man aus diversen Serien mit den ungl\u00fccklich reichen Stars. Einen tiefen Blick in die weltber\u00fchmte Stadt, die Teil des LA Countys ist, konnten unserer RIAS Alumni-Gruppe werfen. Wie Menschen rund um den Rodeo Drive ticken, durften wir nicht nur mithilfe unseres gro\u00dfartigen Gastgebers Frank Mottek lernen, sondern zum Beispiel auch bei einem Info-Speeddating mit der Marketingchefin, einem gehobenen Polizeibeamten, einem Handelskammervertreter und dem B\u00fcrgermeister der Stadt selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit circa 32.000 Einwohnern hat Bevery Hills weniger als meine Heimatstadt Memmingen im Allg\u00e4u, aber nat\u00fcrlich eine ganz andere Stadtstruktur: dicht mit High-End-Hotels und teuren Boutiquen bepflastert, ist Beverly Hills eine \"luxury city\", die sich nach Covid und weltweiten Konflikten versucht, neu zu erfinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch dieser Termin nur ein Bruchteil des vielf\u00e4ltigen und spannenden Programms, das die deutschen Journalist:innen erleben durften. Und ganz nebenbei hat uns LA mit seiner Vielfalt gefangenen genommen:\u00a0 Allein die schiere Fl\u00e4che der Supermetropole war beeindruckend, aber dank Erik Kirschbaum scheuten wir nicht vor \u00f6ffentlichen Transportmitteln zur\u00fcck - ich konnte sogar mehrfach Fahrrad fahren (das ist der Moment, wo die Angelenos den Kopf sch\u00fctteln, denn das f\u00fcr die Einwohner der Stadt v\u00f6llig verr\u00fcckt.)<\/p>\n\n\n\n<p>Danke, danke, danke an alle Alumnis, die mitorganisiert haben und nat\u00fcrlich an das gesamte Team von RIAS. Es war eine unvergessliche Woche.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:54px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/gregor.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14639\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/gregor.jpeg 768w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/gregor-75x100.jpeg 75w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Gregor Schmalzried, <strong>M\u00fcnchen<\/strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Los Angeles ist nicht nur als die Stadt der Engel bekannt, sondern auch als die Stadt der Tr\u00e4ume: der Ort, an den man zieht, um gro\u00dfe Spr\u00fcnge zu machen und gro\u00dfe Chancen zu nutzen. Auf unserer RIAS-Alumni-Reise nach Los Angeles hat sich dieses Versprechen bewahrheitet. Heutzutage haben die Tr\u00e4ume in L.A. jedoch nur noch wenig mit dem Hollywood-Glamour von einst zu tun. Die Tr\u00e4ume von Ruhm, Paparazzi und roten Teppichen sind verschwunden und haben den Tr\u00e4umen von der Startup-Welt, der KI-Revolution, dem Luxuseinzelhandel und wohlhabenden sozialen Kreisen Platz gemacht, die sich von den K\u00e4mpfen in den US-Innenst\u00e4dten (sowohl gesellschaftlich als auch physisch) abgrenzen wollen. So wie sich die Welt ver\u00e4ndert hat, hat sich auch Los Angeles ver\u00e4ndert. Und doch hat sich Los Angeles in anderer Hinsicht nicht sonderlich ver\u00e4ndert. Die Stadt ist immer noch auf den Autoverkehr ausgerichtet, und die vielen sch\u00f6nen Pl\u00e4tze in Downtown L.A. werden fast nie von den Menschen aufgesucht, die dort leben oder arbeiten - stattdessen werden sie zu Treffpunkten f\u00fcr Gruppen deutscher Touristen oder, in unserem Fall, f\u00fcr deutsche Journalisten. Dank des gro\u00dfartigen RIAS-Alumni-Programms verlie\u00df ich Los Angeles inmitten der Kultur und Energie der Stadt und habe noch immer die faszinierenden Gespr\u00e4che mit Gesch\u00e4ftsleuten, Journalisten und Politikern im Kopf. Trotz der Unzul\u00e4nglichkeiten von L.A. (die von den meisten Bewohnern h\u00e4ufig einger\u00e4umt werden), kann man nicht anders, als die Stadt mit dem Gef\u00fchl zu verlassen, dass der Widerhall des amerikanischen Traums noch immer lebendig ist und irgendwie alles m\u00f6glich ist. Obwohl dieses Gef\u00fchl auch mit RIAS zu tun haben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:54px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1536\" height=\"2048\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Dania.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14640\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Dania.jpeg 1536w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Dania-75x100.jpeg 75w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Dania-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Dania-1152x1536.jpeg 1152w\" sizes=\"(max-width: 1536px) 100vw, 1536px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Dania Maria Hohn, Hamburg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bis vor zwei Jahren war ich noch nie in den USA. RIAS hat es m\u00f6glich gemacht. Und RIAS hat es wieder getan. Mein zweites erstes Mal in den USA. Mit dem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Alumni-Programm in Los Angeles - eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe Menschen getroffen, die ich sonst nie kennengelernt h\u00e4tte (von B\u00fcrgermeistern \u00fcber Moderatoren bis hin zu meinen wunderbaren alumni-KollegInnen). Habe Orte gesehen, an die ich nie gedacht h\u00e4tte, sie zu besuchen (von Skid Row, beim Clippers Game oder auf Sendung bei KTLA im Studio). Und lernte die Komplexit\u00e4t und Herausforderungen (\u201eoder Chancen\u201c) von der Gegend kennen, die bislang nur aus Filmen und Serien kannte.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon der erste RIAS-Tag hat mir gezeigt, welchen enormen Wert das Alumni-Programm bietet. Wir fuhren zur Skid Row, einer der gef\u00e4hrlichsten Stra\u00dfen der USA. Wo Rev. Andy Bales gegen Obdachlosigkeit und Drogenmissbrauch k\u00e4mpft. Ein fast aussichtsloser Kampf. Als wir nach Downtown fuhren, sahen wir die mit Zelten bedeckten Stra\u00dfen. Dort tragen wir Unternehmer zum Mittagessen im exklusiven Jonathan Club. Zwei Termine hintereinander. Zwei Realit\u00e4ten. Eine Stadt. Hollywood leidet. \u201eDer Lack ist ab\u201c, h\u00f6ren wir aus Insiderkreisen. Aber, wenn man genau hinschaut, ist er noch da. Fast \u00fcberall versteckt. Vom Beverly Hills Hotel bis zu den D\u00e4chern \u00fcber Los Angeles. Oder am Strand von Venice Beach, umgeben von tollen Menschen, mit einem Margarita in der Hand. Ich bin so dankbar, ein RIAS-alumni zu sein.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:54px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"414\" height=\"896\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/fried.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14641\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/fried.jpeg 414w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/fried-46x100.jpeg 46w\" sizes=\"(max-width: 414px) 100vw, 414px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Friedrich Steffes-lay, Berlin<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dass die Vereinigten Staaten von Amerika ein Land der Extreme sind, ist bekannt. Doch kein Zeitungsbericht, kein Podcast und keine TV-Doku kann einem das so erkl\u00e4ren wie die pers\u00f6nliche Erfahrung vor Ort. Dank RIAS sprachen wir mit dem B\u00fcrgermeister von Beverly Hills, eingekreist von den Flagship-Stores von Louis Vuitton &amp; Co. Und sahen das Elend von Skid Row, wo Obdachlose und Junkies von der Stadt ignoriert in Zeltst\u00e4dten hausen. Wir sprachen mit dem demokratischen K\u00f6nigsmacher Garry South und dem republikanischen Trump-Ultra Richard Grenell. Dass mir das nur ein Jahr nach dem tollen Studentenprogramm mit dem Alumni-Programm erm\u00f6glicht wurde, bedeutet mir viel und war sehr wertvoll f\u00fcr meinen journalistischen Horizont. Und um den Spirit weiterzuleben, flogen RIAS-Alumni Florian S\u00e4dler und ich danach direkt von Los Angeles nach Kentucky, um uns gleich in den n\u00e4chsten Gegensatz zu st\u00fcrzen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:54px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"414\" height=\"896\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/simone.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14642\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/simone.jpeg 414w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/simone-46x100.jpeg 46w\" sizes=\"(max-width: 414px) 100vw, 414px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Simone de Manso, Br\u00fcssel, NATO-Pressesprecherin<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dank der Bem\u00fchungen unserer RIAS-Freunde und der Gastfreundschaft unserer Gastgeber in Los Angeles verging die Zeit in dieser aufregenden Woche wie im Flug. \"Wir sind nicht L.A.\", h\u00f6rten wir von Beamten des Rathauses in unserer vor\u00fcbergehenden Heimat Beverly Hills, die gerne betonten, wie gl\u00fccklich wir uns sch\u00e4tzen konnten, dort zu sein.\u00a0 Wie der B\u00fcrgermeister erkl\u00e4rte, ist Beverly Hills ein wichtiges Ziel f\u00fcr Luxusreisen, und die geplante Er\u00f6ffnung einer U-Bahn-Station dort wird den Zugang von Personen, die das Netz von LA durchqueren, verbessern und die Grenzen durchl\u00e4ssiger\" machen, was wahrscheinlich zu Ver\u00e4nderungen f\u00fchren wird. Bislang ist Beverly Hills fast das einzige Viertel im Gro\u00dfraum LA, das von \"unhoused communities\" ausgenommen ist. Die Bev\u00f6lkerung altert, und man bem\u00fcht sich, junge Investoren anzuziehen, doch ein Haupthindernis ist der erschwingliche Wohnraum, der auch anderswo eine Herausforderung darstellt. Das Wohnungsproblem in L.A. ist von der Innenstadt bis zu den Seitenstra\u00dfen in Santa Monica sichtbar, wo die Menschen in Zelten auf den B\u00fcrgersteigen leben. Als Teil der vielf\u00e4ltigen Medienlandschaft von LA konkurrieren die Sender auch auf Spanisch miteinander, das f\u00fcr 20 % der Bev\u00f6lkerung der Stadt die erste Sprache ist. Wir erfuhren mehr \u00fcber dieses gro\u00dfe Publikum, als wir die Moderatorin des Programms von KMEX Univision, die von 5 bis 7 Uhr morgens sendet, kennenlernten, die uns freundlicherweise am Morgen nach einer ganzen Nacht Arbeit empfing. Im Laufe der Woche wurden wir auch in den Fernsehstudios von KTLA und KABC, zwei f\u00fchrenden Sendern in LA, herzlich empfangen. KTLA befindet sich direkt neben den Sunset Bronson-Studios. Wo sich einst eine Filmkulisse mit Pferden f\u00fcr die Produktion von Cowboy-Sagen befand, befindet sich heute ein gepflegter Parkplatz mit blauen Blumenstr\u00e4uchern. Gleich am Eingang sah eine Streikpostenkette mit streikenden Schauspielern, die passende T-Shirts trugen, eher nach einer Party als nach einem Protest aus. Dabei dauerte der Streik der Schauspieler schon sehr lange an. Steigende Kosten in L.A. treiben die Filmproduktion in andere St\u00e4dte, w\u00e4hrend neue Technologien als Bedrohung f\u00fcr die Einkommen von Schauspielern und Filmschaffenden wahrgenommen werden. In Silicon Beach bl\u00fchen die neuen Technologien, und die Stadt erfindet sich neu. In Santa Monica besuchten wir DNE, ein Start-up-Unternehmen, das immersive Content-Technologie f\u00fcr die Filmindustrie entwickelt. Dies war unsere erste Erfahrung mit der so genannten \"erweiterten Realit\u00e4t\" und f\u00fchlte sich an wie ein Schritt in eine nicht allzu ferne Zukunft. Die globale Medienlandschaft ver\u00e4ndert sich rasant, und L.A. ist dabei ganz vorne mit dabei. Die Berichterstattung \u00fcber Prominente war jahrzehntelang ein Hauptschwerpunkt der Journalisten in Los Angeles. Mit dem Aufkommen von Online-Influencern m\u00fcssen Prominente jedoch keine Fernsehinterviews mehr geben, um ihre Filme oder Shows zu bewerben. Sie k\u00f6nnen sich direkt online an die \u00d6ffentlichkeit wenden und haben dabei die volle Kontrolle \u00fcber ihr Image, bis hin zu den Objektiven, mit denen sie fotografiert werden. Wie wir von einem langj\u00e4hrigen unabh\u00e4ngigen Fernsehproduzenten geh\u00f6rt haben, ist die Zeit der Prominenten im Fernsehen vorbei. Die Gesamtzuschauerzahl im Fernsehen sinkt weiter und TV-Streaming scheint die einzige M\u00f6glichkeit zu sein, junge Zuschauer bei der Stange zu halten. Dank des RIAS-Netzwerks hatten wir auch ein aufschlussreiches Gespr\u00e4ch mit einem hochrangigen Diplomaten aus der ehemaligen US-Regierung und einen anregenden Austausch mit einem Professor, dessen Website mit \"Dan Schnur Helps You Make Sense of a Confusing Political World\" beginnt. Ihm zufolge sind die Menschen heute im Allgemeinen entfremdet, geopolitisch ver\u00e4ngstigt und ersch\u00f6pft, und die Polarisierung in den Vereinigten Staaten ist nur ein Symptom daf\u00fcr. Wir besuchten den historischen Jonathan Club in Downtown LA und das Wende Museum in Culver City, das dem Kalten Krieg gewidmet ist; das Art-Deco-Hollywood-Museum, in dem Max Factor Marilyn Monroe in eine ikonische Blondine verwandelte, die Villa Aurora, in der Lion Feuchtwanger \u00fcber ein Jahrzehnt lebte, und das Haus von Thomas Mann in Pacific Palisades, beides heute Veranstaltungsorte f\u00fcr Stipendienprogramme f\u00fcr K\u00fcnstler und Wissenschaftler. Es war eine Woche, in der ich das gro\u00dfe Vergn\u00fcgen hatte, andere Alumni und amerikanische Gastgeber zu treffen, mit denen ich in Kontakt bleiben m\u00f6chte, und die mir neue Einblicke in die Medienbranche und spannende Fragen \u00fcber das, was noch kommen wird, brachte.\u00a0 Vielen Dank an RIAS!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"739\" height=\"1600\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Anna.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14643\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Anna.jpeg 739w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Anna-46x100.jpeg 46w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Anna-709x1536.jpeg 709w\" sizes=\"(max-width: 739px) 100vw, 739px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Anna-Maria Schuck, Mainz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Los Angeles, die Stadt der Stars, der gro\u00dfen Hoffnungen - und der zerplatzten Tr\u00e4ume. F\u00fcr mich ist Los Angeles genau das: eine Stadt der Gegens\u00e4tze, in der sich wie in einem Kaleidoskop die Vielstimmigkeit dieser so ungleichen US-amerikanischen Gesellschaft spiegelt. Schillernd sch\u00f6n und knallhart heruntergekommen. Diese Widerspr\u00fcchlichkeit bei so vielen unterschiedlichen Begegnungen zwischen Beverly Hills und Skid Row in k\u00fcrzester Zeit hautnah erleben zu d\u00fcrfen, ist ein echtes Privileg. Vielen Dank an RIAS, vielen Dank an eine wunderbare Gruppe. Eine Woche in La La Land war eine fantastische Erfahrung und ein echtes Privileg<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"522\" height=\"640\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Wiebke.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14644\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Wiebke.jpeg 522w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Wiebke-82x100.jpeg 82w\" sizes=\"(max-width: 522px) 100vw, 522px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Wiebke Keuneke, Berlin<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Los Angeles hat alles, was das Herz begehrt: Sonne, Strand, Meer, Stars, gro\u00dfe Villen und einen l\u00e4ssigen Vibe. Besonders am ersten Tag haben wir den Kontrast zwischen Reichtum und Armut innerhalb k\u00fcrzester Zeit erlebt. Wir starten in der Skid Row, wo tausende obdachlose und leider sehr oft auch drogenabh\u00e4ngige Menschen auf der Stra\u00dfe leben. Investoren bauen hier \u00fcbrigens weiterhin Wohnungen, nur, dass niemand hierhin ziehen m\u00f6chte, weil es ihnen viel zu gef\u00e4hrlich ist. F\u00fcr die Obdachlosen sind diese Luxusapartments nat\u00fcrlich viel zu teuer. Was passiert also? Die obdachlosen Menschen campieren mit ihren Zelten auf den B\u00fcrgersteigen vor den leerstehenden Wohnungen... Das ist schwer nachzuvollziehen, \u00e4hnlich wie der darauffolgende Termin im Jonathan Club, der nur knappe zwei Kilometer von der Skid Row entfernt ist und deren einmalige Aufnahmegeb\u00fchr 85.000 Dollar betr\u00e4gt. Kurzum: Los Angeles hat alles - nur nicht f\u00fcr jeden.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1816\" height=\"2420\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Elena-min-1.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14652\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Elena-min-1.jpeg 1816w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Elena-min-1-75x100.jpeg 75w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Elena-min-1-768x1023.jpeg 768w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Elena-min-1-1153x1536.jpeg 1153w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Elena-min-1-1537x2048.jpeg 1537w\" sizes=\"(max-width: 1816px) 100vw, 1816px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Elena Kuch, Hamburg\/Berlin<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Los Angeles ist eine dieser St\u00e4dte, von denen man das Gef\u00fchl hat, dass man sie sehr gut kennt. So viele ikonische Orte: Die Palmen am Stra\u00dfenrand der Boulevards, ein Pool von David Hockney bemalt, die Hollywood Hills oder einfach nur ein Hot Dog Stand, der schon in vielen Filmen zu sehen war. Durch den kulturellen Einfluss sind mir die USA nah. Doch jedes Mal, wenn ich dann da bin, merke ich, dass ich mich eigentlich gar nicht so gut auskenne. Dank des RIAS Netzwerks sind uns einige T\u00fcren ge\u00f6ffnet worden: Wir haben einen echten Beverly Hills Cop getroffen. Wir haben gelernt, dass die Bev\u00f6lkerung von Beverly Hills sehr alt geworden ist, und dass diese Stadt der Autos offenbar noch keine echte Idee f\u00fcr eine Verkehrswende hat. Und Hollywood? \u201eDer Lack ist ab\u201c, sagte einer unserer Gespr\u00e4chsg\u00e4ste. Auch die T\u00fcren der Universal Studios wurden f\u00fcr uns ge\u00f6ffnet. Doch drinnen: Stillstand wegen des Actor Strikes. Und bei den TV und Radio Stationen \u00e4hnliche Verunsicherung wie in unseren Redaktionen, weil immer weniger Menschen Broadcast Medien konsumieren. NBC l\u00e4dt die eigenen Nachrichtensendungen bei YouTube hoch, bei NPR \u00fcberlegt man, ob die Zukunft doch wieder eher im Linearen liegt, weil die Podcasts so viel Konkurrenz bekommen haben. W\u00e4hrenddessen machen sie aber weiter exzellenten Journalismus. Weil Kalifornien auch bekannt daf\u00fcr ist, Trendsetter zu sein, bin ich zuversichtlich, dass hier bald wieder gro\u00dfe Ideen f\u00fcr die Zukunft geschmiedet werden: F\u00fcr den Journalismus, die Stadt und die Filmbranche. Vielen Dank an die RIAS Berlin Kommission und alle Alumni f\u00fcr diese Reise und die Einblicke!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/vladimir.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14645\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/vladimir.jpeg 768w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/vladimir-75x100.jpeg 75w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Vladimir Balzer, Berlin<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was f\u00fcr ein Erlebnis! Eine unvergessliche Woche in einer der aufregendsten St\u00e4dte der USA - Los Angeles. Nun, vielleicht mehr als eine Stadt, eine urbane Landschaft mit Hunderten von Themen, die es zu behandeln gilt. Wir haben uns auf einige davon konzentriert, zum Beispiel auf die Obdachlosenkrise, die die soziale Kluft immer noch sichtbar macht, und auf die Schwierigkeiten, sie zu verringern. Aber wie immer in den USA, wenn es ein Problem gibt, gibt es auch einen gemeinsamen Sinn f\u00fcr zivile Aktivit\u00e4ten, um es anzugehen. Der Besuch bei der Union Rescue Mission in der problematischen Skid Row war beeindruckend - zu sehen, dass es Hilfe gibt, auch wenn es noch keine L\u00f6sung f\u00fcr das Problem selbst gibt. Beeindruckend bei dieser inspirierenden Alumni-Reise war auch das kontroverse Gespr\u00e4ch mit dem ehemaligen US-Botschafter in Deutschland, Rick Grenell, der uns Journalisten aus unserer Komfortzone herausholte.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht zu vergessen der wunderbare Austausch mit so vielen talentierten Kollegen in verschiedenen Nachrichtenredaktionen im Raum L.A. - die meisten von ihnen waren Rias-Stipendiaten und sind nun stolze Alumni. Das zeigt: Der Geist von RIAS lebt weiter und bringt Journalisten \u00fcber viele Jahre hinweg zusammen. Vielen Dank also an die Rias-Kommission und an dieses wunderbare Netzwerk von Rias-Stipendiaten!<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1680\" height=\"1887\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/susanne.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14646\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/susanne.jpeg 1680w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/susanne-89x100.jpeg 89w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/susanne-768x863.jpeg 768w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/susanne-1368x1536.jpeg 1368w\" sizes=\"(max-width: 1680px) 100vw, 1680px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Susanne Papawassiliu, Berlin<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was f\u00fcr eine Woche. Wer in Beverly Hills wei\u00df schon, dass es eine direkte Busverbindung ins besch\u00e4mendste Elendsviertel der Stadt gibt? Nur gut eine Stunde entfernt: Skid Row. Hier leben, oder vegetieren rund 15000. (!) Menschen, die letztlich aufgegeben wurden. G\u00e4be es nicht Institutionen wie die Union Rescue Mission. Unser erster Programmpunkt hat auf\u00a0 unnachahmliche Weise die Extreme verdeutlicht, die Los Angeles auch ausmachen. Und motiviert. Es gibt Menschen, denen das nicht egal ist. Ein starker Start in diese Woche, die uns nahegebracht hat, dass \u201elow budget\" niemals ein Werbeslogan f\u00fcr Beverly Hills sein wird, diese Insel des gediegenen Wohlstands.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir navigieren uns von dort\u00a0 mit Bussen und U bahn zu Terminen, die eine riesige Bandbreite dieser schwer zu fassenden Stadt pr\u00e4sentieren. Fernsehsender, die den\u00a0 Latinos \u201eNews you can use\" pr\u00e4sentieren, good old Hollywood im Museum und feinste deutsche F\u00f6rderprogramme f\u00fcr K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler in atemberaubender Kulisse. Wir diskutieren(oder streiten?) mit einem republikanischen Hardliner. Wir singen Karaoke in Koreatown. Wir mingeln, suchen nach dem perfekten Spot f\u00fcr ein Foto mit dem Hollywood Sign, schlie\u00dfen Freundschaften und kn\u00fcpfen weiter an diesem tollen Netz der RIAS Fellows. Unsere Kolleginnen und Kollegen aus den USA haben viel f\u00fcr uns m\u00f6glich gemacht und vielleicht haben wir ihnen die Scheu vorm Busfahren genommen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"946\" height=\"2048\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Erik-.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14647\" style=\"border-style:none;border-width:0px;border-radius:15px;aspect-ratio:3\/4;object-fit:cover;width:200px\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Erik-.jpeg 946w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Erik--46x100.jpeg 46w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Erik--768x1663.jpeg 768w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Erik--710x1536.jpeg 710w\" sizes=\"(max-width: 946px) 100vw, 946px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Erik Kirschbaum<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was f\u00fcr eine unvergessliche Woche in Los Angeles mit den Alumni der RIAS Berlin Kommission und unseren inspirierenden Gastrednern war das.\u00a0 Wir haben Teile der Stadt gesehen, die wir in unserer eigenen Stadt niemals h\u00e4tten entdecken k\u00f6nnen. Wir haben voneinander und \u00fcber uns selbst gelernt. Wir haben neue Freundschaften geschlossen. Wir alle haben uns mit RIAS und insbesondere mit unseren amerikanischen RIAS-Alumni-Kollegen verbunden oder wiederverbunden. Und wir sind alle ein bisschen amerikanischer geworden, zumindest f\u00fcr diese Woche, w\u00e4hrend wir uns in dieser ausgedehnten Metropole bewegten. Wir danken all unseren gro\u00dfartigen Rednern wie dem ehemaligen Gouverneur Pete Wilson, der KMEX-Moderatorin Gabriela Teissier, dem KABC-Wirtschaftsredakteur Frank Mottek, dem ehemaligen Botschafter Richard Grenell, der Generalkonsulin Andrea Sasse, B\u00fcrgermeister Julian Gold, dem KABC-Moderator David Ono, dem Trainer der s\u00fcdkoreanischen Fu\u00dfballnationalmannschaft J\u00fcrgen Klinsmann, dem Direktor der Union Mission Andy Bales und Johannes Massner vom Jonathan Club sowie vielen anderen f\u00fcr ihren Enthusiasmus und daf\u00fcr, dass sie sich Zeit f\u00fcr den RIAS genommen haben. Wir alle haben einen unstillbaren Appetit zu lernen.\u00a0 Ich kann euch allen gar nicht genug daf\u00fcr danken, dass ihr diese Woche in LA mit mir gemeinsam unterwegs wart.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Twenty-three German alumni spent a week in Los Angeles learning about California politics, national politics and journalism in the US The program included visits to NBC, NPR, ARD, KABC, KTLA and meetings with LAist journalists. &nbsp; In addition the group met with former Governor Pete Wilson and Richard Grenell, former United States Ambassador to Germany. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":34425,"featured_media":16128,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"iawp_total_views":81,"footnotes":""},"categories":[638],"tags":[623,622],"class_list":["post-16088","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-fellowships-alumni-experiences","tag-alumni","tag-los-angeles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16088","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/34425"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16088"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16088\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16121,"href":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16088\/revisions\/16121"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16128"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16088"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16088"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16088"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}