{"id":16132,"date":"2023-10-31T17:00:00","date_gmt":"2023-10-31T16:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/riasberlin.org\/?p=16132"},"modified":"2025-08-23T22:26:51","modified_gmt":"2025-08-23T20:26:51","slug":"deutsche-journalisten-berichten-uber-ihre-usa-rias-erlebnisse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/german-journalists-report-on-their-usa-rias-experiences\/","title":{"rendered":"Deutsche Journalisten berichten von ihrem dreiw\u00f6chigen RIAS-Austauschprogramm in den USA"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"16132\" class=\"elementor elementor-16132\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div data-particle_enable=\"false\" data-particle-mobile-disabled=\"false\" class=\"elementor-element elementor-element-5222670d e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"5222670d\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\" data-settings=\"{&quot;jet_parallax_layout_list&quot;:[]}\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4ff2912f elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"4ff2912f\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n<p>Eine Gruppe von 13 deutschen Rundfunkjournalisten vertiefte im Rahmen eines Austauschprogramms der RIAS Berlin Kommission Fellowship drei Wochen lang ihre Kenntnisse \u00fcber Medien, Politik und das Leben in den USA. Sie verbrachten eine Woche gemeinsam in Washington DC und trafen dort Journalisten, Politiker, Analysten und Aktivisten, bevor sie gemeinsam nach New York reisten. Um einen umfassenderen Blick auf die USA zu erhalten, besuchten sie anschlie\u00dfend eine Woche lang Fernseh- und Radiosender im Mittleren Westen, S\u00fcden und S\u00fcdwesten des Landes, um sich \u00fcber die Probleme  fernab der amerikanischen Gro\u00dfst\u00e4dte zu informieren. Hier sind Ausz\u00fcge aus ihren Erfahrungsberichten.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-spacer\" style=\"height: 50px;\" aria-hidden=\"true\">\u00a0<\/div>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"868\" class=\"wp-image-14584\" style=\"border-style: none; border-width: 0px; border-radius: 15px; aspect-ratio: 3\/4; object-fit: cover; width: 250px;\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/WhatsApp-Image-2023-10-24-at-2.32.16-PM.jpeg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/WhatsApp-Image-2023-10-24-at-2.32.16-PM.jpeg 768w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/WhatsApp-Image-2023-10-24-at-2.32.16-PM-88x100.jpeg 88w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n<p><strong>Sven Knobloch, MDR, Leipzig<\/strong><\/p>\n<p>Da sitze ich also auf dem Beifahrersitz eines Polizeiautos, das durch die Innenstadt von Wichita, Kansas, f\u00e4hrt. Officer Trevor Macy und ich sind auf dem Weg zu einem Walmart, um eine Ladendiebin zu verhaften. Die Kriminalit\u00e4t ist durch die Decke gegangen, erz\u00e4hlt er mir. Das liegt an der Opioid-Krise. Drogens\u00fcchtige stehlen, um den n\u00e4chsten Schuss zu bezahlen. Wir bringen die junge Frau in den Knast, wo sie verh\u00f6rt wird. Ein deprimierender Ort. Dies ist nur ein Moment aus meinen drei Wochen mit dem RIAS-Programm. Wir haben nicht nur \u00fcber die Probleme gesprochen, mit denen die USA derzeit konfrontiert sind - wir haben sie aus erster Hand gesehen.<\/p>\n<p>Ich war zuvor noch nie in den USA gewesen. F\u00fcr mich war es \u00fcberw\u00e4ltigend, in Washington D.C. und New York zu sein. Und danach im Mittleren Westen zu sein, war einfach ein so starker Kontrast. Ich kam mit einigen Bildern und Stereotypen in meinem Kopf an all diese Orte, aber vor allem mit Fragen. Und sie wurden beantwortet, in intensiven Diskussionen und Begegnungen mit Journalisten, Politikern, Aktivisten und ganz normalen Amerikanern. Ich habe immer noch Fragen, aber viele Dinge, die Deutsche beim Blick \u00fcber den Atlantik manchmal verwirren, verstehe ich jetzt besser.<\/p>\n\n<p>Was war mein Highlight? Ich habe Wolf Blitzer getroffen, eines meiner journalistischen Vorbilder. Was f\u00fcr ein kluger, witziger und engagierter Mann. Und doch bin ich mir nicht sicher: War das der H\u00f6hepunkt meiner Reise? Oder vielleicht, die Geschichte des 9\/11-\u00dcberlebenden Gordon Huie zu h\u00f6ren? Oder im Kongress zu sein, als der republikanische Sprecher abgesetzt wurde?  Oder dass uns der Reverend der Abyssinian Baptist Church in Harlem im Gottesdienst begr\u00fc\u00dft hat? Und ist vielleicht Michael Schwanke von News 12 in Wichita mein neues journalistisches Vorbild, wegen seiner Freundschaft und seines Engagements f\u00fcr sein Publikum?<\/p>\n\n<p>Drei Wochen mit dem RIAS-Programm passen nicht in ein paar Zeilen. Ich werde f\u00fcr immer f\u00fcr diese Erfahrung dankbar sein. Besonderer Dank geht an Erik Kirschbaum, Pam Ortega und vor allem an die 13 Teilnehmer aus meiner Gruppe. Ihr werdet immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben!<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-spacer\" style=\"height: 50px;\" aria-hidden=\"true\">\u00a0<\/div>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img decoding=\"async\" width=\"470\" height=\"624\" class=\"wp-image-14595 alignright\" style=\"border-style: none; border-width: 0px; border-radius: 15px; aspect-ratio: 3\/4; object-fit: cover; width: 250px;\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Kirsten.png\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Kirsten.png 470w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Kirsten-75x100.png 75w\" sizes=\"(max-width: 470px) 100vw, 470px\" \/><\/figure>\n\n<p><strong>Kirsten Gerhard, ARD, Hamburg<\/strong><\/p>\n\n<p>Wow. Ja wow, denn es f\u00e4llt mir schwer Worte zu finden f\u00fcr das, was ich in den vergangenen drei RIAS-Wochen erlebt habe.\nEs waren Wochen, die ich so nicht erwartet habe und die etwas in mir bewegt haben. Menschen, die sich uns \u00f6ffneten und uns ihre Geschichte erz\u00e4hlten. Sei es die Begegnung mit Gordon Hui, a \u201eTripel Survivor\u201c von 9\/11, \u00dcberlebender, Angeh\u00f6riger eines Opfers und Ersthelfer, dem es unglaublich hilft, im Gespr\u00e4ch mit Journalisten sein Trauma zu bearbeiten. Oder die unglaubliche Frieda Vizel, Aussteigerin aus der ultraorthodoxen j\u00fcdischen Gemeinde in Williamsburg, die uns aber als Insiderin einen Einblick in diese verschlossene Gemeinde geben konnte. Oder der Besuch der Abyssinian Baptist Church in Harlem, der Reverend bedachte uns in einem Gru\u00dfwort! Oder mein Host Erik Runge in Chicago, der trotz eines Trauerfalls in der Familie voll und ganz f\u00fcr uns da war. Oder Ryan Burrow, der es schaffte uns zu jeder Tages- oder Nachtzeit die amerikanischen Medien n\u00e4her zu bringen. \u00dcberall waren wir aufs Herzlichste Willkommen und erlebten Menschen und ihre Geschichten, mit denen wir sonst nie in Kontakt gekommen w\u00e4ren. Es gab in diesen drei Wochen noch viel mehr interessante Keyspeaker. Sie alle zu erw\u00e4hnen, daf\u00fcr w\u00fcrde der Platz nicht ausreichen. Was wir aber auch gesehen haben, vor welchen Aufgaben Amerika steht. Wie zerrissen dieses Land ist. Wie sozial Schw\u00e4chere sich dagegen wehren, dass in ihrem Viertel s\u00fcdamerikanische Migranten untergebracht werden. Auch das ist Amerika 2023, ein Jahr vor der Wahl. Besonderer Dank geht an Erik Kirschbaum und Pam Ortega, die dieses faszinierende Programm zusammengestellt haben. Drei Wochen Rias, das waren Erfahrungen, die mir auf jeden Fall helfen die USA besser zu verstehen und Vorurteile abzubauen. Drei Wochen Rias in solch einer gro\u00dfartigen Gruppe, das wird mich f\u00fcr immer begleiten. :)<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-spacer\" style=\"height: 50px;\" aria-hidden=\"true\">\u00a0<\/div>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img decoding=\"async\" width=\"476\" height=\"626\" class=\"wp-image-14596\" style=\"border-style: none; border-width: 0px; border-radius: 15px; width: 250px;\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Hiba.png\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Hiba.png 476w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Hiba-76x100.png 76w\" sizes=\"(max-width: 476px) 100vw, 476px\" \/><\/figure>\n\n<p><strong>Hiba Obaid, Deutschlandfunk Kultur, Berlin\u00a0<\/strong><\/p>\n\n<p>Ich sitze im Auto und fahre zum Flughafen von Dallas. Es ist 7:30 Uhr am Morgen. Der texanische Sonnenaufgang f\u00e4rbt den Himmel, w\u00e4hrend ich an die letzten drei Wochen zur\u00fcckdenke, die sich wie drei ganze Jahre anf\u00fchlten. So viele Erinnerungen str\u00f6men auf mich ein, voller Emotionen, lebendiger Szenen, Gespr\u00e4che von Herz zu Herz und unz\u00e4hliger Schritte.<\/p>\n\n<p>Im Laufe der Tage lernte ich die amerikanische Art, Gespr\u00e4che mit \"How are you?\" zu beginnen. In Deutschland geh\u00f6rte eine solche Frage nicht dazu, wenn man einen Kaffee bestellte. Aber hier war es ein Teil der Kultur, eine kleine Begr\u00fc\u00dfung. Ich erinnere mich noch an den verwirrten Gesichtsausdruck des Kellners, als ich nur mit \"Okay\" antwortete. Sie erwarteten die Antwort: \"Mir geht es wirklich gut. Wie geht es Ihnen?\"<\/p>\n\n<p>Im Laufe der Zeit lernte ich, wie Amerikaner Gespr\u00e4che mit \u201eWie geht es Ihnen?\u201c beginnen. In Deutschland war eine solche Frage bei der Bestellung eines Kaffees nicht \u00fcblich. Hier jedoch war sie Teil der Kultur, eine kleine Begr\u00fc\u00dfung. Ich kann mich noch an den verwirrten Gesichtsausdruck des Kellners erinnern, als ich nur mit \u201eOkay\u201c antwortete. Er erwartete die Antwort: \u201eMir geht es wirklich gut. Wie geht es Ihnen?\u201c<\/p>\n\n<p>Nachdem ich zwei Wochen lang Washington und New York erkundet hatte, machte ich mich auf den Weg nach Dallas, Texas. Dort sah ich einen echten Cowboy, genau wie in den Filmen. Ich beobachtete die Menschen, die in Fort Worth sehns\u00fcchtig auf die Bullenshows mit ihren pr\u00e4chtigen langen H\u00f6rnern warteten. Ich lie\u00df mir Tacos schmecken, genoss deutsches Bier in einem gem\u00fctlichen Saloon und war ber\u00fchrt von der Sch\u00f6nheit des Sonnenauf- und -untergangs vor dem Fenster des Hauses.<\/p>\n\n<p>Diese Erinnerungen sind f\u00fcr mich wertvoller als Worte es ausdr\u00fccken k\u00f6nnen. Ich bin all den Menschen, die diese Erfahrung zu einem Teil meines Lebens gemacht haben, unendlich dankbar. Ich kann es kaum erwarten, diese Geschichten mit meinen zuk\u00fcnftigen Enkelkindern zu teilen, denn sie haben einen besonderen Platz in meinem Herzen.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-spacer\" style=\"height: 50px;\" aria-hidden=\"true\">\u00a0<\/div>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"727\" height=\"1189\" class=\"wp-image-14586 alignright\" style=\"border-style: none; border-width: 0px; border-radius: 15px; width: 250px;\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/clara.jpeg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/clara.jpeg 727w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/clara-61x100.jpeg 61w\" sizes=\"(max-width: 727px) 100vw, 727px\" \/><\/figure>\n\n<p><strong>Clara Pfeffer, RTL\/ntv, Berlin<\/strong><\/p>\n\n<p>\u201eSetzen Sie sich bitte\", sagt der Mann zu mir. Mehr k\u00f6nne er nicht auf deutsch, aber er spricht jiddisch und damit k\u00f6nnen wir uns irgendwie auch verst\u00e4ndigen. Er ist in Deutschland geboren, aber mit 5 Jahren ist seine Familie vor den Nazis nach New York geflohen. Heute freut er sich eine Deutsche zu treffen - in einem koscheren Restaurant mitten in Williamsburg.<\/p>\n\n<p>Der Stadtteil war f\u00fcr mich zun\u00e4chst das Gegenteil von dem, was die USA ausmacht. Regeln bestimmen hier jeden noch so kleinen Aspekt des Lebens. Wer darf wie, wann und wo \u00fcber die Stra\u00dfe gehen, an welchen Tagen wird welche Kleidung getragen und welches Essen darf wie zubereitet werden - f\u00fcr all das gibt es genaueste Anweisungen in der Chassidischen Gemeinschaft. F\u00fcr Frauen dreht sich alles um Heirat und Haushalt. Die M\u00e4nner widmen ihr Leben dem Studieren der Tora. Die durchschnittliche Familie hier hat acht Kinder. Die Spielpl\u00e4tze sind voll, fast jede Frau schiebt mindestens einen Kinderwagen. Und irgendwann gehen alle Kinder zur Schule, Jungen und M\u00e4dchen getrennt mit jeweils eigens daf\u00fcr vorgesehenen Schulbussen. Nie zuvor habe ich so viele gro\u00dfe gelbe Schulbusse gesehen.\nWas auf den ersten Blick nach einem eint\u00f6nigen und immer-gleichen Leben ohne Raum f\u00fcr Selbstverwirklichung aussieht, entpuppt sich auf den zweiten Blick durchaus als vielf\u00e4ltig und bunt.\n Die Art, wie die Frauen ihre Per\u00fccken tragen variiert, anhand der H\u00fcte der M\u00e4nner kann unsere Stadtf\u00fchrerin sofort erkennen zu welcher Gruppe derjenige geh\u00f6rt und ob er es mit den Regeln sehr streng nimmt. Auch hier gibt es also Raum f\u00fcr Individualit\u00e4t. Und Frieda Vizel ist es wichtig, das zu zeigen. Ihr selbst war diese Welt zu klein, mit Mitte zwanzig hat sie die Gemeinschaft verlassen. Sie redet keineswegs sch\u00f6n, wie schwer das war und wie restriktiv das Leben in der chassidischen Gemeinde ist. Aber sie lenkt den Blick auch auf das gro\u00dfartige Essen, den Zusammenhalt, das Vertrauen in der Gemeinschaft. Die Menschen hier schreiben den Zugangscode zu ihrer Haust\u00fcr auf Jiddisch auf ihr Klingelschild. Bei antisemitischen Vorf\u00e4llen, die sich in letzter Zeit zunehmend h\u00e4ufen, h\u00e4lt die Gemeinde zusammen und bietet Unterst\u00fctzung. Frieda Vizel will Vorurteile \u00fcber die Gemeinde abbauen. Es gehe ihr vor allem um den Respekt f\u00fcr unterschiedliche Lebensweisen. Und das wiederum ist f\u00fcr mich genau das, was die USA ausmacht. Diese drei Wochen haben mir deutlich gezeigt, wie unglaublich vielf\u00e4ltig dieses Land ist. Zwischen  Williamsburg und dem Broadway liegen Welten - und zwischen dem Broadway und der spanischen Kirche in East Texas ein halber Kontinent.<\/p>\n\n<p>Die Station Week in der kleinen texanischen Stadt Tyler ist ein weiteres Puzzlest\u00fcck f\u00fcr mich bei dem Versuch, dieses Land besser zu verstehen. Auch hier gibt es viele Regeln: Vor jeder offiziellen Veranstaltung wird gebetet. Die Bibel steht hier f\u00fcr viele noch \u00fcber der Verfassung. Fast alle besitzen eine Waffe, die Todesstrafe wird weitestgehend unterst\u00fctzt und viele w\u00fcnschen sich, dass die Grenzen besser gesch\u00fctzt werden. Gleichzeitig wurde ich selten so warmherzig und freundlich empfangen wie hier. Latinos und Amerikaner leben friedlich Seite an Seite - fast die H\u00e4lfte der Einwohner spricht Spanisch als erste Muttersprache.<\/p>\n\n<p>Immer wieder haben wir in unseren Gespr\u00e4chen \u00fcber die zunehmende Polarisierung in Amerika gesprochen. Nach dem dreiw\u00f6chigen Programm hat mich allerdings mehr fasziniert, was dieses Land zusammenh\u00e4lt. So unterschiedliche Lebens- und Denkweisen in einem einzigen politischen System zu repr\u00e4sentieren, ist eine unglaubliche Leistung. Gerade wenn es dabei immer auch darum geht, die Individualit\u00e4t des Einzelnen zu sch\u00fctzen.<\/p>\n\n<p>Nicht \u00fcberall gelingt das. Immer noch wird die Afro-amerikanische Community strukturell diskriminiert. Wer kein Geld hat, hat auch keine Sicherheit. Journalisten hier haben Sorge ihre eigene Meinung zu \u00e4u\u00dfern. Gleichzeitig erf\u00fcllt das Land vielerorts noch sein Versprechen, jeder noch so verr\u00fcckten Idee eine Chance zu geben. Als Journalistin habe ich ein Mal mehr gelernt, wie wichtig der unmittelbare Austausch ist. Wie viel mehr wir sehen und lernen, wenn wir direkt miteinander sprechen k\u00f6nnen. Aus jedem einzelnen Gespr\u00e4ch der Reise bin ich mit vielen Antworten, aber mit noch mehr Fragen rausgegangen. Und vor allem mit der gro\u00dfen Lust, diesen Fragen weiter nachzugehen. Ich bin unglaublich dankbar, diese Erfahrung gemacht haben zu d\u00fcrfen. Sie hat meinen Blick auf die USA ver\u00e4ndert. Jedes einzelne Gespr\u00e4ch hat mir geholfen Vorurteile abzubauen und Annahmen zu hinterfragen. Auch die Art Dinge unmittelbar und mit einer gro\u00dfen Portion Optimismus anzugehen, hat mich bei unseren Rednern beeindruckt. Unangenehme Fragen wurden nicht umschifft, Kritik gerne angenommen. Davon k\u00f6nnen wir alle hoffentlich etwas mit nach Deutschland nehmen. Und ich bin sicher, dass all das meine Berichterstattung lange pr\u00e4gen wird. Und zwar nicht nur wenn es um die USA geht.<\/p>\n\n<p>Der Mann, der einst vor den Nazis geflohen ist und sich heute freut, mir, einer Deutschen, seine Kultur und seinen \u201eway of life\" zeigen zu k\u00f6nnen - hat mir gezeigt, dass es sich lohnt, weiter an die Idee der USA zu glauben.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-spacer\" style=\"height: 50px;\" aria-hidden=\"true\">\u00a0<\/div>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"728\" height=\"1124\" class=\"wp-image-14587\" style=\"border-style: none; border-width: 0px; border-radius: 15px; width: 250px;\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Julia-B.jpeg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Julia-B.jpeg 728w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Julia-B-65x100.jpeg 65w\" sizes=\"(max-width: 728px) 100vw, 728px\" \/><\/figure>\n\n<p><strong>Julia Brestrich ARD\/BR, M\u00fcnchen<\/strong><\/p>\n\n<p>Ich scrolle durch mein Handy, Bild f\u00fcr Bild und erwische mich beim L\u00e4cheln. 2.327 Bilder und jedes davon erz\u00e4hlt eine Geschichte. Von drei Wochen die nicht nur meinen journalistischen Blick auf die USA ver\u00e4ndert, sondern vor allem in mir pers\u00f6nlich etwas bewegt haben. In bunten Anz\u00fcgen stehen wir vor dem Kapitol, dem Herzst\u00fcck der Vereinigten Staaten. Zwei Bilder vorher finde ich ein Selfie, aufgenommen mit Wolf Blitzer beim gemeinsamen Fr\u00fchst\u00fcck und ein paar Bilder weiter das neueste NASA Projekt\u2026 oh und ein Video vom Karaoke-Abend. Was haben wir bitte alles erlebt?!<\/p>\n\n<p>Jedes Bild zeigt ein Puzzleteil, welches nach und nach mein Bild der USA zusammensetzt. Beim Anschauen versetze ich mich zur\u00fcck zu glitzernden Wolkenkratzern in New York, sp\u00fcre G\u00e4nsehaut als ich den 9\/11-\u00dcberlebenden Gordon Huie auf dem Bildschirm sehe, schmecke das j\u00fcdische Brot \u201eChallah\u201c in Williamsburg und summe im Kopf Lieder des Musicals \u201eChicago\u201c am Broadway.<\/p>\n\n<p>Und dann taucht auch diese Stadt auf den Bildern auf. Ein \u00e4hnliches Bild wie New York und doch ganz anders. Auf den Bildern in Chicago unsere Hosts, die uns mit offenen Armen empfangen und mitgenommen haben in ihre Stadt, in ihr Leben hier. Und sie sind stolz auf ihre Stadt - das sp\u00fcrt man. Vor allem beim Sport, beim Basketballspiel der Chicago Bulls.<\/p>\n\n<p>Es endet mit meinem Lieblingsbild - unsere Gruppe. Wir strahlen in die Kamera, halten unsere Zertifikate, sind getr\u00e4nkt von Erlebnissen, die uns RIAS erm\u00f6glicht hat. Wir waren uns am Anfang fremd und sind jetzt zu Freunden geworden. Viele der 2.327 Bilder zeigen uns gemeinsam und jedes Mal wenn ich sie jemandem zeige, werden die Bilder immer wieder ihre Geschichte erz\u00e4hlen, diese Reise wieder aufleben lassen, f\u00fcr die ich von ganzem Herzen einfach nur dankbar bin. Danke danke danke an RIAS, an Erik and Pam und das gesamte Team.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-spacer\" style=\"height: 50px;\" aria-hidden=\"true\">\u00a0<\/div>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"2560\" class=\"wp-image-14588 alignright\" style=\"border-style: none; border-width: 0px; border-radius: 15px; width: 250px;\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Timm-scaled.jpeg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Timm-scaled.jpeg 1920w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Timm-75x100.jpeg 75w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Timm-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Timm-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Timm-1536x2048.jpeg 1536w\" sizes=\"(max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/figure>\n\n<p><strong>Timm Giesbers, ARD\/Deutschlandradio, K\u00f6ln<\/strong><\/p>\n\n<p>Dass ich mal einen Tag erlebe, an dem ein Treffen mit Wolf Blitzer nicht das unbestrittene Highlight ist - damit habe ich wirklich nicht gerechnet. \nDa guckt dieser kleine, anzugtragende Mann fast sch\u00fcchtern in den Raum, sich offensichtlich fragend, ob wir wirklich alle auf ihn warten und dann liefert er ein Feuerwerk an Anekdoten ab. Er war gef\u00fchlt \u00fcberall, hat Obama zum Pr\u00e4sidenten gek\u00fchrt und Willy Brandt wieder auf die Beine.<\/p>\n\n<p>Der gleiche Kerl, der 2020 n\u00e4chtelang meinen Puls mit seinen key race alerts an den Rand eines Herzstillstandes getrieben hat, unterh\u00e4lt uns mit Links und ist dann auch noch f\u00fcr Selfies zu haben.<\/p>\n\n<p>Und das alles nur, damit ihm sp\u00e4ter am Tag eine kleine, teuer frisierte Dame mit s\u00fcdamerikanischen Wurzeln und Perlenkette die Show des Tages stiehlt. Und das alle nur, damit eine kleine, teuer-frisierte Dame mit s\u00fcdamerikanischen Wurzeln und Perlenkette ihm sp\u00e4ter am Tag noch eiskalt die Show des Tages stehlen wird. Olga Ramirez-Kornacki ist im Repr\u00e4sentantenhaus die Medien-Koordinatorin und braucht dringend eine eigene Doku. W\u00e4hrend sie uns durchs Kapitol f\u00fchrt und darauf achtet, dass in den vielen G\u00e4ngen keiner verloren geht, verstehen wir, dass weder Biden, noch Pelosi, noch irgendein GOP-Speaker (der in der gleichen Woche gerade verlustig gegangen war) hier je Chef:in war. Die letzten Jahrzehnte hie\u00df die Queen auch nicht Elizabeth, es war Olga. Sie hat uns wirklich alle um den Finger gewickelt, sorry Wolf!<\/p>\n\n<p>Nur ein unvergesslicher Tag in drei Wochen, in der wirklich jeder einzelne Tag voll an Erfahrungen und Begegnungen war, die man einfach nicht mehr vergessen kann. Drei Wochen, die sich in bestem Sinne wie drei Monate und gleichzeitig wie drei Stunden angef\u00fchlt haben. Und nur damit ich es noch erw\u00e4hnt habe: Ich war w\u00e4hrend meiner station week in St. Louis, Missouri - mehr Kontrast zum hochgekn\u00f6pften DC und dem ewig-coolen New York, kann es kaum geben. Daf\u00fcr gilt hier vor allem eins als angesagt: \"Midwestern nice\", das n\u00f6rdliche Pendant zur Southern hospitality.<\/p>\n\n<p>Ich k\u00f6nnte jetzt seitenlang so weitererz\u00e4hlen, m\u00f6chte aber damit schlie\u00dfen:<\/p>\n\n<p>Ich bin unendlich dankbar, Teil einer so vielf\u00e4ltigen, ewig gut gelaunten und einf\u00fchlsamen Gruppe gewesen zu sein. Ich habe Vorurteile \u00fcber den Haufen geworfen, so viel Neues gelernt, Orte gesehen und Menschen kennen gelernt, mit denen ich sonst nie in Ber\u00fchrung gekommen w\u00e4re und wirklich the time of my life erlebt. Am Ende war ich auf dem Heimweg beim Blick aus dem Flugzeugfenster genauso traurig, wie am Ende meines Auslandsstudiums in Schweden.  Das liegt ganz besonders an den tollen Menschen, mit denen ich mich gemeinsam auf diese Reise gemacht und die ich schon einen Tag nach Ende wieder vermisst habe. Meine RIAS-Gruppe, das war wirklich die coolste von allen!<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-spacer\" style=\"height: 50px;\" aria-hidden=\"true\">\u00a0<\/div>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" class=\"wp-image-14589\" style=\"border-style: none; border-width: 0px; border-radius: 15px; width: 250px;\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Laura.jpeg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Laura.jpeg 768w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Laura-75x100.jpeg 75w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n<p><strong>Laura Wa\u00dfermann, RTL, K\u00f6ln<\/strong><\/p>\n\n<p>Was f\u00fcr eine Ehre: So l\u00e4sst sich diese Reise am besten zusammenfassen. Wir haben das Wei\u00dfe Haus besucht, Capitol Hill, die Washington Post. Wir waren bei Bloomberg und der New York Times - das war ziemlich spannend. Doch mit Abstand das Bereicherndste: die Menschen, die wir kennenlernen durften. Zum Beispiel Gordon Huie, \u00dcberlebender &amp; Helfer vom 11. September, der seine Schwester an diesem Tag verloren hat. Ein beeindruckender Mann mit einer bewegenden Geschichte. Wir haben einige tolle Journalist:innen (amerikanisch und deutsch) getroffen, die uns von ihrem Alltag und ihrer Arbeit in den USA erz\u00e4hlt haben.<\/p>\n\n<p>All diese Gespr\u00e4che - z.B. mit Wolf Blitzer, Frieda Vizel, Michael Louis Gargiulo oder Chivona Newsome - haben meinen Horizont erweitert und daf\u00fcr bin ich sehr, sehr dankbar.<\/p>\n\n<p>Was auch noch cool war: Charlie Pellett zu treffen, dessen Stimme in der New Yorker Subway legend\u00e4r ist - und zwar f\u00fcr die Worte: \u201eStand clear of the closing doors please\u201c. Danke f\u00fcr alles, Erik, Pam, Brandon, Adam &amp; Michael! Das war eine unvergessliche Erfahrung.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-spacer\" style=\"height: 50px;\" aria-hidden=\"true\">\u00a0<\/div>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"819\" height=\"1024\" class=\"wp-image-14590 alignright\" style=\"border-style: none; border-width: 0px; border-radius: 15px; width: 250px;\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Constanze.jpeg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Constanze.jpeg 819w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Constanze-80x100.jpeg 80w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Constanze-768x960.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 819px) 100vw, 819px\" \/><\/figure>\n\n<p><strong>Constanze Semidei, NDR, Hamburg<\/strong><\/p>\n\n<p>Als Gordon Huie sagt, er sei so froh mit uns Journalisten zu reden, denn wir begegneten seiner Geschichte mit Fragen statt mit Betroffenheit, konnte ich - wie um das Gegenteil zu beweisen - die Tr\u00e4nen nicht mehr halten. Ich war einfach \u00fcberw\u00e4ltigt von diesem Mann, der gleichzeitig 9\/11- \u00dcberlebender, Angeh\u00f6riger eines Opfers und Ersthelfer ist, und in dessen Schicksal sich die ganze Monstrosit\u00e4t der Terrorattacken spiegelt. RIAS brachte uns in den drei Wochen unserer Reise mit den unglaublichsten Menschen in Kontakt. Jeder, jede, hatte Geschichte (n) zu erz\u00e4hlen und beantwortete mit viel Geduld alle unsere tausend Fragen: Olga Ramirez Kornacki, Medien-Koordinatorin im Repr\u00e4sentantenhaus in Washington, Michael Gargiulo, WNBC-anchor, UN-spokesman Farhan Haq, die Ingenieure und Wissenschaftler im NASA Goddard Space Center und viele viele guest speaker mehr. Die Station Week in St. Louis, Missouri, beim public radio STLPR brachte nochmal ganz neue Eindr\u00fccke von den USA, den Medien, den Menschen. Und auch da: Hosts, die sich mit gro\u00dfer Hingabe um ihre shadowing-Sch\u00fctzlinge gek\u00fcmmert haben. Meine Woche dort endete mit einer listening party: St.Louis public radio hatte die vergangenen Wochen den silbernen Trailer des Storycorps zu Gast. Dieses bundesweite Langzeitprojekt zeichnet die privaten Geschichten ganz normaler Amerikaner auf. Alle werden in der Kongressbibliothek archiviert, einige im Radio ausgestrahlt. Eine riesige oral history. Wer mitmachen will, meist zu zweit, setzt sich in den Trailer und erz\u00e4hlt. Und ich, ich k\u00f6nnte ewig zuh\u00f6ren. Drei Wochen RIAS Berlin Programm waren einfach nur: wow. So wie unsere Gruppe, ein unglaublich harmonischer Haufen von Individualisten mit ewig guter Laune. We might not have had a lot of \u201etime to decompress\u201c but maybe the time of our lives! Danke, Erik und Pam f\u00fcr making it happen.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-spacer\" style=\"height: 50px;\" aria-hidden=\"true\">\u00a0<\/div>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"722\" height=\"1042\" class=\"wp-image-14591\" style=\"border-style: none; border-width: 0px; border-radius: 15px; width: 250px;\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Franzi.jpeg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Franzi.jpeg 722w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Franzi-69x100.jpeg 69w\" sizes=\"(max-width: 722px) 100vw, 722px\" \/><\/figure>\n\n<p><strong>Franziska Venjakob, ntv, K\u00f6ln<\/strong><\/p>\n\n<p>\"We are all humans\", sagte die Frau im koscheren Restaurant in Williamsburg. Ganz neugierig fragte sie uns nach unseren Erfahrungen, die wir bei der Tour mit Frieda Vizel \u00fcber die chassidische Gemeinschaft gemacht haben. Wir erz\u00e4hlten, dass wir viel \u00fcber den Stellenwert der Familie und der Gemeinschaft gelernt haben, redeten \u00fcber Gemeinsamkeiten, aber auch von unserem neu erlernten Wissen \u00fcber ihre Traditionen und Regeln.\nNachdem wir uns bei dem Rundgang M\u00fche gegeben haben, nicht unn\u00f6tig aufzufallen und das Leben der Menschen vor Ort nicht zu st\u00f6ren, war es sch\u00f6n, mit ihnen ins Gespr\u00e4ch zu kommen und zu merken, dass das Interesse auf beiden Seiten besteht.<\/p>\n\n<p>Dieses Gef\u00fchl durfte ich in Atlanta bei meiner Stationweek erneut erleben. Meine Host Faith Jessie nahm mich mit zu einer Homecoming-Party der Clark Atlanta Universit\u00e4t, die erste historisch Schwarze Universit\u00e4t im S\u00fcden der USA, wo bereits ihre Mutter studierte und zu einem ganz besonderen Gottesdienst im Norden der Stadt, der mir wegen der Live-Musik und Stimmung eher wie ein Konzert vorkam. Bei beiden Veranstaltungen war ich die einzige wei\u00dfe Person, habe mich aber dank der vielen netten und interessierten Menschen sehr willkommen gef\u00fchlt.<\/p>\n\n<p>Dies sind nur zwei Highlights von so vielen unglaublich spannenden Tagen. Ich bin unglaublich dankbar \u00fcber die Erfahrungen der letzten Wochen und die Erlebnisse, die Rias m\u00f6glich gemacht hat. Es ist so wichtig, als Journalistin im Austausch mit vielen verschiedenen Menschen zu sein, zuzuh\u00f6ren und Fragen stellen zu k\u00f6nnen. Jedes einzelne Gespr\u00e4ch in den USA hat mir geholfen, das Land, die Politik und die Menschen mehr zu verstehen.<\/p>\n\n<p>Vielen Dank Erik und Pam f\u00fcr die Organisation, danke an meine tolle Gruppe und danke an alle Menschen, die ich treffen durfte und die mir so eine gro\u00dfartige Zeit erm\u00f6glicht haben.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-spacer\" style=\"height: 50px;\" aria-hidden=\"true\">\u00a0<\/div>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" class=\"wp-image-14592 alignright\" style=\"border-style: none; border-width: 0px; border-radius: 15px; width: 250px;\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Veith.jpeg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Veith.jpeg 768w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Veith-75x100.jpeg 75w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n<p><strong>Veith Karl J\u00e4nchen, RBB, Potsdam<\/strong><\/p>\n\n<p>Es ist unglaublich schwer, Worte f\u00fcr diese drei intensiven Wochen zu finden. Die KollegInnen vor mir haben bereits alles gesagt und ich kann dem wenig Neues hinzuf\u00fcgen.  F\u00fcr mich war es das erste Mal USA \u00fcberhaupt und als geb\u00fcrtiger Ossi musste ich mich manchmal kneifen: Kapitol, Wei\u00dfes Haus, NASA, The New York Times, Empire State Building, Gottesdienst in der Abyssinian Church uuu. Es waren drei Wochen der Superlative ... und der Einblicke, Erfahrungen und Einsichten. Ich habe einige Unterschiede zwischen den USA und Deutschland gesehen, das hat mich nicht \u00fcberrascht. Das es so viele Gemeinsamkeiten gibt, leider auch die nicht so sch\u00f6nen, das hatte ich nicht erwartet. Ich glaube jetzt manches besser zu verstehen, was mich viele Jahre oft rat- und verst\u00e4ndnislos zur\u00fcck lie\u00df. Am meisten haben mich die Amerikaner selbst beeindruckt: Die an Krebs erkrankte Mutter, die in der Bronx in gesundem Essen ihre Heilung und Berufung fand, die Kollegin in der Stationweek, die zwei Kinder einer drogenkranken Native American aufgenommen hat und ganz besonders Gordon Huie, der 9\/11 knapp \u00fcberlebte, aber seine Schwester verlor, der f\u00fcr immer gezeichnet ist, aber nicht verbittert. Es war ein straffes Programm, was mich k\u00f6rperlich und auch emotional gefordert hat und ich bin der RIAS-Kommission sehr sehr dankbar, dass sie mir diese Begegnungen erm\u00f6glichte. Ich bin froh diese Challenge gewagt und meine Komfortzone verlassen zu haben, denn ich wurde daf\u00fcr mit vielen Erkenntnissen belohnt, f\u00fchle mich inspiriert \u00fcber Grenzen hinweg zu denken, ausschlafen kann ich zu Hause.<\/p>\n\n<p>Ich danke auch Erik und Pam und nat\u00fcrlich meinen lieben KollegInnen f\u00fcr dieses gro\u00dfartige gemeinsame Abenteuer, welches uns f\u00fcr immer verbindet.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-spacer\" style=\"height: 50px;\" aria-hidden=\"true\">\u00a0<\/div>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"995\" height=\"1051\" class=\"wp-image-14593\" style=\"border-style: none; border-width: 0px; border-radius: 15px; width: 250px;\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Katja.jpeg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Katja.jpeg 995w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Katja-95x100.jpeg 95w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Katja-768x811.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 995px) 100vw, 995px\" \/><\/figure>\n\n<p><strong>Katja Losch, WELT TV, Berlin<\/strong><\/p>\n\n<p>Noch in den USA, mit Blick aus dem Fenster auf die rot-goldenen B\u00e4ume Bostons, f\u00e4llt es schwer, die letzten drei Wochen zusammenzufassen, denn fast jeder Tag schien so vollgepackt wie eine ganze Woche! Es war gro\u00dfartig, all die Orte in echt zu sehen, deren Bilder so oft Teil unserer TV-Shows in Deutschland sind: Den Kongress (am Tag nach dem R\u00fccktritt des Sprechers), den Press Briefing Room im Wei\u00dfen Haus (+ Selfies vor dem Wei\u00dfen Haus), den UN-Skyscraper... Aber noch beeindruckender war es, so vielen verschiedenen Menschen und Kulturen zu begegnen. Zuerst und am intensivsten unsere wunderbare Kerngruppe: aus sehr unterschiedlichen Orten und Hintergr\u00fcnden, und alle sehr neugierig und engagiert, sich umeinander zu k\u00fcmmern und einander zu helfen.<\/p>\n\n<p>Dann das Gespr\u00e4ch mit den deutschen Korrespondenten \u00fcber die Unterschiede zwischen den beiden L\u00e4ndern. Die Ehre, am Sonntag zum Gottesdienst in der Abessinischen Kirche eingeladen zu sein. Den Stolz und die Leidenschaft von Journalisten in legend\u00e4ren Institutionen wie der Washington Post, Bloomberg, NYT und NBC zu sp\u00fcren - und ihren Kampf f\u00fcr die Zukunft, den auch wir kennen. Durch das orthodoxe Williamsburg schlendern und es probieren. Kulturelle S\u00e4ulen wie das Apollo-Theater und ein Musical genie\u00dfen. Ein Fr\u00fchst\u00fcck mit einem schwarzen Aktivisten. Das immer noch gegenw\u00e4rtige Trauma von 9\/11 durch eine ber\u00fchrende Begegnung mit jemandem erleben, der zwar physisch \u00fcberlebt hat - aber einen Teil seiner Familie und seinen Seelenfrieden f\u00fcr immer verloren hat. Und den wichtigen und heldenhaften Kampf der Anti-Defamation League gegen den Hass - der sich nicht nur in den sozialen Medien, sondern auch im realen Leben gegen Juden und andere Minderheiten sowie liberale, demokratische Werte und die Menschenw\u00fcrde im Allgemeinen richtet.<\/p>\n\n<p>Eine Art Kulturschock dann bei der Ankunft zur Stationswoche in Texas, schon am Flughafen von Cowboyh\u00fctten begr\u00fc\u00dft. Die Landschaft: meist mehrspurige Stra\u00dfen mit riesigen Autos darauf. Brummende Motoren, selbst wenn der Fahrer einen Kaffee trinken geht, um bei der R\u00fcckkehr nicht zu frieren. Und obwohl die gesamte US-Geschichte von Einwanderern gepr\u00e4gt ist, ist sie in San Antonio so pr\u00e4sent wie an keinem anderen Ort, an dem ich bisher war. \u00dcberall mexikanische und lateinamerikanische Einfl\u00fcsse.  Ich traf ein Hausm\u00e4dchen, das seit 20 Jahren in SA lebt, ohne Englisch zu sprechen.... Aber nicht nur das - auf dem Weg zu meiner Unterkunft \u00fcberquerte ich die Wurzbach Road und kam an einer riesigen Ank\u00fcndigung f\u00fcr ein Konzert des \"Beethoven M\u00e4nnerchors, Oktoberfest\" vorbei. Meine wunderbare Gastgeberin Yami Virgin kommt urspr\u00fcnglich aus Panama und arbeitet viel \u00fcber Immigration und einen Kernpunkt davon - die Grenze zu Mexiko. Wir gingen zu dem 3,5 m hohen Zaun, der die Einwanderung \u00fcberhaupt nicht aufh\u00e4lt. Dutzende von Taschent\u00fcchern im Stacheldraht auf seiner Spitze beweisen, dass die Hoffnung auf eine bessere Zukunft jeden Zaun \u00fcberwindet. Gleichzeitig gilt: Je h\u00f6her der Zaun, desto h\u00f6her der Preis, um \u00fcber die Grenze geschmuggelt zu werden...<\/p>\n\n<p>Es war toll, Yami in Aktion zu sehen, zu erfahren, wie ein regionaler Sender arbeitet und wie hart der Wettbewerb ist. Irgendwie schockierend, dass Journalisten manchmal nur so frei sind, wie es die Werbekunden erlauben. Erstaunlich, dass in Texas Richter gew\u00e4hlt werden und deshalb Wahlkampf machen m\u00fcssen. Und dass anscheinend Anw\u00e4lte das meiste Geld in den USA verdienen, weil sie in den gr\u00f6\u00dften H\u00e4usern in den sch\u00f6nsten Gegenden wohnen. Und nicht zuletzt: Ich werde mich immer an den Alamo erinnern! Ich bin sehr dankbar, dass ich an diesem horizonterweiternden Abenteuer teilnehmen konnte - danke Erik, Pam und Adam, dass ihr das m\u00f6glich gemacht habt!<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-spacer\" style=\"height: 50px;\" aria-hidden=\"true\">\u00a0<\/div>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" class=\"wp-image-14594 alignright\" style=\"border-style: none; border-width: 0px; border-radius: 15px; width: 250px;\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/julia.jpeg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/julia.jpeg 768w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/julia-75x100.jpeg 75w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n<p><strong>Julia Lange, Der Spiegel, Hamburg<\/strong><\/p>\n\n<p>Das RIAS-Programm bot mir die unglaubliche Gelegenheit, viele inspirierende Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund zu treffen, die mein Verst\u00e4ndnis der Vereinigten Staaten im Jahr 2023 definitiv bereichert haben. Die pers\u00f6nlichen Verbindungen, die ich mit Kollegen von beiden Seiten des Atlantiks gekn\u00fcpft habe, und die vielf\u00e4ltigen neuen Eindr\u00fccke, die ich w\u00e4hrend des dreiw\u00f6chigen Programms gewonnen habe, werden sich zweifellos als sehr wertvoll f\u00fcr meine zuk\u00fcnftige Arbeit erweisen. Von der Einwanderung bis zum Umweltrecht, von der komplizierten Dynamik der nationalen bis zur lokalen Politik und von den anhaltenden Sorgen der Black Lives Matter-F\u00fchrer in New York bis zum aktuellen Stand der transatlantischen Beziehungen deckte das Programm eine breite Palette von Themen ab, informierte und erweiterte meine Perspektive auf zahlreiche Themen und, was vielleicht am wichtigsten ist, kn\u00fcpfte Verbindungen zwischen Menschen und Institutionen, die vorher nicht existierten. Besonders dankbar bin ich f\u00fcr die M\u00f6glichkeit, meine Stationswoche bei der \"Texas Tribune\" in Austin, Texas, mit Ayan Mittra und seinen wunderbaren Kollegen zu verbringen. Ich war noch nie in Texas und das RIAS-Programm bot mir die einmalige Gelegenheit, mich mit den Besonderheiten der texanischen Politik und Kultur vertraut zu machen. Zu guter Letzt ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n an Erik Kirschbaum und Pam Ortega, ohne die das Programm niemals so inspirierend, aufschlussreich und gut organisiert gewesen w\u00e4re.<\/p>\n\n<div class=\"wp-block-spacer\" style=\"height: 50px;\" aria-hidden=\"true\">\u00a0<\/div>\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft is-resized has-custom-border\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"470\" height=\"660\" class=\"wp-image-14597\" style=\"border-style: none; border-width: 0px; border-radius: 15px; width: 250px;\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Tom.png\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Tom.png 470w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Tom-71x100.png 71w\" sizes=\"(max-width: 470px) 100vw, 470px\" \/><\/figure>\n\n<p><strong>Thomas Kempe, BR\/ARD, M\u00fcnchen<\/strong><\/p>\n\n<p>Wieviele unfassbare, ber\u00fchrende und inspirierende Begegnungen kann man in drei Wochen erleben? Wen man das RIAS-Herbstprogramm 2023 als Masstab ansetzt, dann auf jeden Fall viel mehr, als man normalerweise in drei Wochen verarbeiten kann!<\/p>\n\n<p>Etwa die anr\u00fchrende Geschichte des New Yorkers Gordon Hui, einem 9\/11-\u00dcberlebenden. Er verlor seine Schwester in den Twin-Towers und war Ersthelfer am Tag der Terrorattacke. Oder zum Beispiel ein Fr\u00fchst\u00fcck mit CNN-Starjounalist Wolf Blitzer in Washington. Besuche im White House, dem US-Kongress und bei so ziemlich allen namhaften Medien - NBC, ABC, Washington Post, New York Times und nat\u00fcrlich die deutschen Kolleginnen und Kollegen - allesamt garniert mit fantastischen Gespr\u00e4chspartnerinnen und Gespr\u00e4chspartnern.<\/p>\n\n<p>Zwei Wochen \u201eGruppenreise\" in Washington und New York machte die K\u00f6pfe und Herzen voll - ein unglaublich gewinnbringender und spannender Einblick in das Innenleben von Politik, Medien, Gesellschaft und Kultur der USA.<\/p>\n\n<p>Die anschlie\u00dfende \u201eStation-Week\" f\u00fchrte mich weiter nach Dallas und hier ging es weiter, mit dem Erlebnis- und unfassbare Begegnungen-\u201eIntensivmarathon\". An nur einem Tag:<\/p>\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Geschichte eines Schranks aus Schlesien, mit Geheimfach, geheimen Briefen und einer j\u00fcdisch-deutschen Familien-Trag\u00f6die.  \n2. Mittagessen mit einer der ersten Secret-Service Agentinnen der USA. \n3. Einf\u00fchrung in das Bedienen eines AK47 inklusive Diskussion um den Sinn und Unsinn der US-Waffengesetze - mit sehr \u00fcberzeugten texanischen Waffenbesitzern. \n4. Abendessen mit unseren Hosts, RIAS-Alumni und Journalistenkolleginnen in \u201etypical local\" mexikanischem Ambiente. Ohne Worte.<\/li>\n<\/ol>\n\n<p>Last but not least: Die Erfahrungen der Reise mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedensten Teilen Deutschlands und mit unterschiedlichen Hintergr\u00fcnden zu teilen, macht RIAS zu etwas wirklich sehr besonderem. Eine fantastische Gruppe mit so vielen schlauen Pers\u00f6nlichkeiten machten den Trip nochmal besser. Icing on the cake, sagt man dazu wohl. In diesem Sinn: Thanks a ton. Keep up the amazing work!<\/p>\n\n<p>\u00a0<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div data-particle_enable=\"false\" data-particle-mobile-disabled=\"false\" class=\"elementor-element elementor-element-8a7f065 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"8a7f065\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\" data-settings=\"{&quot;jet_parallax_layout_list&quot;:[]}\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dreizehn deutsche Journalisten reflektieren ihr dreiw\u00f6chiges RIAS Berlin Commission Fellowship in den USA, mit Erfahrungen in Washington, New York und Stationswochen in Texas, Missouri, Illinois und Georgia, bei denen sie amerikanische Politik, Medien und Kultur aus erster Hand erkundeten.<\/p>","protected":false},"author":34425,"featured_media":17943,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"iawp_total_views":139,"footnotes":""},"categories":[638],"tags":[678,675,667,672,664,671,674,673,666,643,639,677,676,668,655,658,659],"class_list":["post-16132","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-fellowships-alumni-experiences","tag-austin","tag-boston","tag-chicago","tag-fellowship-2023","tag-georgia","tag-german-journalists","tag-illinois","tag-missouri","tag-new-york","tag-press-freedom","tag-rias-berlin-commission","tag-san-antonio","tag-st-louis","tag-texas","tag-transatlantic-exchange","tag-u-s-journalism","tag-washington-d-c"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16132","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/34425"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16132"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16132\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18615,"href":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16132\/revisions\/18615"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17943"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16132"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16132"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16132"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}