{"id":18829,"date":"2025-11-13T15:59:13","date_gmt":"2025-11-13T14:59:13","guid":{"rendered":"https:\/\/riasberlin.org\/?p=18829"},"modified":"2025-11-14T11:15:41","modified_gmt":"2025-11-14T10:15:41","slug":"zwolf-deutsche-journalisten-berichten-uber-ihre-erfahrungen-und-erkenntnisse-die-sie-wahrend-ihres-zweiwochigen-rias-stipendiums-in-den-usa-gewonnen-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/riasberlin.org\/de\/twelve-german-journalists-talk-about-their-experiences-and-insights-gained-during-their-two-week-rias-fellowship-in-the-usa\/","title":{"rendered":"Zw\u00f6lf deutsche Journalisten berichten \u00fcber ihre Erfahrungen und Erkenntnisse im Rahmen des RIAS Journalistenprogramms in den USA"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"18829\" class=\"elementor elementor-18829\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div data-particle_enable=\"false\" data-particle-mobile-disabled=\"false\" class=\"elementor-element elementor-element-41afbc39 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"41afbc39\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\" data-settings=\"{&quot;jet_parallax_layout_list&quot;:[]}\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-cb1a950 elementor-position-left elementor-vertical-align-top elementor-widget elementor-widget-image-box\" data-id=\"cb1a950\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image-box.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-image-box-wrapper\"><figure class=\"elementor-image-box-img\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"351\" height=\"430\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Upadek.jpg\" class=\"attachment-medium_large size-medium_large wp-image-18832\" alt=\"Upadek\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Upadek.jpg 351w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Upadek-82x100.jpg 82w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Upadek-10x12.jpg 10w\" sizes=\"(max-width: 351px) 100vw, 351px\" \/><\/figure><div class=\"elementor-image-box-content\"><h3 class=\"elementor-image-box-title\">Carsten Upadek, WDR, K\u00f6ln<\/h3><p class=\"elementor-image-box-description\">Ein vollgeschriebenes Notizbuch, hunderte Fotos und ein Schatz an Erfahrungen \u2013 das und mehr habe ich von unserer Journalistenreise mit dem RIAS Berlin Programm mitgenommen.\nNew York, Philadelphia, Miami, Washington \u2013 vier beeindruckende St\u00e4dte in weniger als zwei Wochen. Jeder Tag war so voller Eindr\u00fccke, dass er mir viel l\u00e4nger vorkam als 24 Stunden. Eine Reise, die mir einen intensiven Einblick in die US-amerikanische Gesellschaft erm\u00f6glicht hat.\nGleich zu Beginn in New York: ein spannender Termin nach dem anderen \u2013 das Komitee zum Schutz von Journalisten, The Daily (mein erster heruntergeladener Podcast) und der 9\/11-Zeitzeuge Gordon Huie. Seine sehr pers\u00f6nliche und bewegende Schilderung des Terroranschlags auf das World Trade Center 2001 war f\u00fcr mich einer der emotionalsten Momente. Gordons Bilanz \u2013 auch f\u00fcr die Gesellschaft: \u201cIt hasn\u2019t healed. It won\u2019t.\u201d\nBreaking-News-Lage, kurz nach meiner Ankunft in Miami: NBC6 S\u00fcd Florida berichtet \u00fcber einen Mann, der auf Polizisten geschossen- und sich anschlie\u00dfend verbarrikadiert hat. Nichts Ungew\u00f6hnliches, sagt man mir. Und trotzdem nehmen sich meine Gastgeberin und ihre Kolleginnen und Kollegen Zeit, um mit mir \u00fcber Formate, Verbreitungswege und den TV-Markt zu sprechen \u2013 wof\u00fcr ich sehr dankbar bin.\nOb in Florida oder Washington, unserer letzten Station \u2013 die Gespr\u00e4che kehren immer wieder zur\u00fcck zur aktuellen Regierung unter Donald Trump: eine Administration, die versucht, neu zu definieren, was wahr-, legitim- oder amerikanisch ist. Ohne Frage bleibt spannend, wohin sich die US-amerikanische Gesellschaft entwickelt.\nAus zw\u00f6lf deutschen Journalistinnen und Journalisten unterschiedlichster Medien ist auf dieser Reise eine eng verbundene Gemeinschaft geworden, die immer wieder auf wunderbare RIAS-Alumni aus den USA getroffen ist. Ich bin froh, dankbar und auch ein bisschen stolz, nun Teil dieses Netzwerks zu sein. Wir haben viel gelernt, viel gelacht \u2013 und ich kann das Programm nur w\u00e4rmstens weiterempfehlen.<\/p><\/div><\/div>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4e18323 elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider\" data-id=\"4e18323\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"divider.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-divider\">\n\t\t\t<span class=\"elementor-divider-separator\">\n\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-bef930e elementor-position-right elementor-vertical-align-top elementor-widget elementor-widget-image-box\" data-id=\"bef930e\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image-box.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-image-box-wrapper\"><figure class=\"elementor-image-box-img\"><img decoding=\"async\" width=\"351\" height=\"440\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Kagermeier.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-image-18833\" alt=\"Kagermeier\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Kagermeier.jpg 351w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Kagermeier-80x100.jpg 80w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Kagermeier-10x12.jpg 10w\" sizes=\"(max-width: 351px) 100vw, 351px\" \/><\/figure><div class=\"elementor-image-box-content\"><h3 class=\"elementor-image-box-title\">Elisabeth Kagermeier, BR\/ARD, M\u00fcnchen<\/h3><p class=\"elementor-image-box-description\">Wir stehen in Washington, D.C., an einer U-Bahn-Station, in einem Foodcourt oder laufen durch Georgetown \u2013 und \u00fcberall dort patrouilliert die Nationalgarde, die Trump in die Hauptstadt entsendet hat.\nWir treffen den Pentagon-Korrespondenten von NPR, der noch am selben Tag seinen Zugangspass abgeben muss, weil er \u2013 wie fast alle Mitglieder des Pressekorps \u2013 die neuen Presseregeln von Pete Hegseth nicht unterschreiben will.\nIch stehe in San Antonio, Texas, an einer Stra\u00dfenkreuzung mit einem Regenbogen-Zebrastreifen und frage mich, wie lange er hier noch sein wird. Denn der Governor von Texas will, dass St\u00e4dte solche Symbole entfernen lassen und droht, F\u00f6rdergelder zu streichen.\nMomente wie diese haben mir in der Zeit, die ich mit RIAS in den USA verbringen durfte, jeden Tag gezeigt, was die nicht abrei\u00dfenden Breaking News aus den USA w\u00e4hren Trump II f\u00fcr das Leben hier bedeuten. Die zwei Wochen waren vollgepackt mit f\u00fcnf verschiedenen St\u00e4dten zwischen Ostk\u00fcste und Texas und so vielen spannenden Begegnungen. Wir haben mit Journalist:innen verschiedener Medien dar\u00fcber gesprochen, wie sie mit Trumps zweiter Amtszeit umgehen, und mit Demokraten und Think Tanks dar\u00fcber, wie sie sich aufstellen wollen f\u00fcr die Midterms und f\u00fcr 2028. Und wir haben bei der Heritage Foundation unter anderem mit einem der Autoren von \u201eProject 2025\u201c dar\u00fcber diskutiert, was sie als n\u00e4chstes planen, nachdem Trump im Rekordtempo einen gro\u00dfen Teil des \u201eProject 2025\u201c bereits umgesetzt hat. Gleichzeitig haben wir auch erlebt, wie das normale Leben in den USA irgendwie weitergeht mitten in der Demokratiekrise - und wir, die RIAS-Gruppe, mittendrin bei Abenden in Rooftopbars oder auf der Suche nach den besten Bagels. Der letzte Tag unserer Reise war dann ausgerechnet der, an dem Millionen Menschen landesweit unter dem Motto \u201eNo Kings\u201c gegen Trumps Administration auf die Stra\u00dfe gegangen sind. Mit den Bildern dieses Tages im Kopf steige ich in den Flieger nach Hause und wei\u00df: Ich komme auf jeden Fall wieder. Ein riesengro\u00dfes Dankesch\u00f6n an die RIAS Berlin Kommission und alle Beteiligten und danke an unsere Gruppe f\u00fcr die gro\u00dfartige gemeinsame Zeit!\n<\/p><\/div><\/div>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-fd1e8f7 elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider\" data-id=\"fd1e8f7\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"divider.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-divider\">\n\t\t\t<span class=\"elementor-divider-separator\">\n\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b0e3632 elementor-position-left elementor-vertical-align-top elementor-widget elementor-widget-image-box\" data-id=\"b0e3632\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image-box.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-image-box-wrapper\"><figure class=\"elementor-image-box-img\"><img decoding=\"async\" width=\"385\" height=\"531\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Kahraman.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-image-18834\" alt=\"Kahraman\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Kahraman.jpg 385w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Kahraman-73x100.jpg 73w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Kahraman-9x12.jpg 9w\" sizes=\"(max-width: 385px) 100vw, 385px\" \/><\/figure><div class=\"elementor-image-box-content\"><h3 class=\"elementor-image-box-title\">Burak Kahraman, RTL, K\u00f6ln <\/h3><p class=\"elementor-image-box-description\">Zwei L\u00e4nder, dieselbe Mission. Eine Branche, aber zwei Welten. Das RIAS-Programm hat mir die Augen ge\u00f6ffnet. Nein, Republikaner und Demokraten zerrei\u00dfen sich auf den Fluren im Kongress nicht die K\u00f6pfe. Ja, New York ist viel sicherer, als virale TikTok-Videos es behaupten. Es gibt nicht viele M\u00f6glichkeiten, die es einem erlauben, in einem sehr kurzen Zeitraum und in einem fremden Land, so viele unterschiedliche Medienh\u00e4user, Museen, Think Tanks und Beh\u00f6rden zu treffen, um mit ihnen in den direkten Austausch zu gehen. Gerade in den aktuellen Zeiten war das umso wichtiger. Wir haben Vance in seiner Eskorte sowie die Helis gesehen, die Trump am Wei\u00dfen Haus abholten und waren am historischen Tag dabei, als Millionen Amerikaner f\u00fcr die \u201eNo Kings\u201c-Proteste auf die Stra\u00dfe gingen. Zeitgleich konnte ich die amerikanische K\u00fcche kennenlernen (Hot Sauce, Soulfood, Chicken Biscuit!!), w\u00e4hrend einer Wanderung in Kontakt mit \u201eNon-Journalist Citizens\u201c treten sowie die Kultur und den Lifestyle von Amerikanern n\u00e4her kennenlernen. Ich konnte viel berufliches, aber auch privates aus der Reise mitnehmen und bin RIAS daf\u00fcr unendlich dankbar. Nicht damit gerechnet h\u00e4tte ich, dass deutsche Medien (und gerade RTL) in puncto Verifizierung, Streaming sowie der Nutzung und dem Umgang mit KI weit fortgeschrittener sind als viele US-Medien \u2013 sowohl lokal als auch national. Andererseits war ich erstaunt dar\u00fcber, dass 11Alive v\u00f6llig ohne Kameraleute und Tonassistenten im Studio zurechtkommt und die Moderator:innen weder Hairstylisten noch Make-Up-Artists zur Seite haben. Zudem ist das Programm eine sehr gute M\u00f6glichkeit, um in Kontakt mit Kolleg:innen zu treten, sowohl transatlantisch als auch aus dem eigenen Land. Mein USA-Netzwerk wurde erweitert, in Deutschland wurden neue Freundschaften gekn\u00fcpft. Ich kann das Programm jedem nur weiterempfehlen und w\u00fcrde auch jederzeit erneut antreten. Danke an das gesamte Team sowie die  pers\u00f6nlichen Hosts bei den Station Days, die diese Reise so divers und informativ wie nur m\u00f6glich gestaltet haben.<\/p><\/div><\/div>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-f94092e elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider\" data-id=\"f94092e\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"divider.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-divider\">\n\t\t\t<span class=\"elementor-divider-separator\">\n\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-acae7bb elementor-position-right elementor-vertical-align-top elementor-widget elementor-widget-image-box\" data-id=\"acae7bb\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image-box.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-image-box-wrapper\"><figure class=\"elementor-image-box-img\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"348\" height=\"485\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Kim-Blurb.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-image-18835\" alt=\"Kim Blurb\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Kim-Blurb.jpg 348w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Kim-Blurb-72x100.jpg 72w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Kim-Blurb-9x12.jpg 9w\" sizes=\"(max-width: 348px) 100vw, 348px\" \/><\/figure><div class=\"elementor-image-box-content\"><h3 class=\"elementor-image-box-title\">Bo Hyun Kim, HR\/WDR\/DLF, Frankfurt am Main<\/h3><p class=\"elementor-image-box-description\">Zw\u00f6lf Teilnehmer aus Deutschland, dazu das RIAS-Team um Christoph, die weltbeste Betreuung Pam und die guten Seelen im Hintergrund \u2013 allen voran Christina. Zwei Wochen USA. Am Ende bleibt kein Reisebericht, sondern Eindr\u00fccke, die h\u00e4ngen bleiben.\nNew York. Am 9\/11-Memorial treffen wir Gordon, einen \u00dcberlebenden und Hinterbliebenen der Anschl\u00e4ge. Sein Bericht ist pr\u00e4zise und pers\u00f6nlich \u2013 der Moment tr\u00e4gt. Sp\u00e4ter besuchen wir die New York Times und bekommen einen klaren Blick in den Podcast-Alltag, vom Briefing bis zum Schnitt.\nPhiladelphia. Gr\u00fcndungsideen und die lange Spur der Sklaverei stehen nebeneinander. Geschichte wirkt hier nicht museal, sondern gegenw\u00e4rtig und wir sind mittendrin. Uns wird ein Blick auf Dokumente gew\u00e4hrt die Geschichte geschrieben haben \u2013 fr\u00fche Fassungen der Amerikanischen Verfassung aber auch metallene, schwere Fesseln - Alltag der Sklaverei.\nChicago. W\u00e4hrend der Station Days f\u00fchrt uns Host Ryan Burrow durch Redaktionen und \u00fcber Stra\u00dfen. Bei den Broadview-Protesten stehen wir neben ICE-Beamten. Wir h\u00f6ren, wie Reporter mit knappen Ressourcen, rechtlichen Risiken und wachsendem Misstrauen arbeiten.\nWashington, D.C. Die National Guard ist im Stadtbild sichtbar. Hinter T\u00fcren ohne Kameras sprechen wir mit Vertretern beider politischer Lager \u2013 Mitarbeitern, Think Tanks. Kein Panel, sondern Arbeitsgespr\u00e4ch: Migration, Sicherheit, Bildung, Medienvertrauen \u2013 als konkrete Entscheidungen mit Folgen. Eine ganz besondere Begegnung: Das Gespr\u00e4ch mit dem Medienanwalt Seth Berlin \u2013 er erz\u00e4hlte, wie die neue Realit\u00e4t in den USA auch seine Arbeit pr\u00e4gt. \nR\u00fcckkehr. \u00dcber jeden Termin lie\u00dfe sich mehr schreiben. Wichtiger ist das, was bleibt: verl\u00e4ssliche Kontakte, Freundschaften, unbezahlbare Erkenntnisse und die klare Mission, weiter und gemeinsam an der transatlantischen Freundschaft zu arbeiten.\n<\/p><\/div><\/div>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4273a85 elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider\" data-id=\"4273a85\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"divider.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-divider\">\n\t\t\t<span class=\"elementor-divider-separator\">\n\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-193f74f elementor-position-left elementor-vertical-align-top elementor-widget elementor-widget-image-box\" data-id=\"193f74f\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image-box.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-image-box-wrapper\"><figure class=\"elementor-image-box-img\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"354\" height=\"470\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Diening-Blurb.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-image-18837\" alt=\"Sterbender Klappentext\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Diening-Blurb.jpg 354w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Diening-Blurb-75x100.jpg 75w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Diening-Blurb-9x12.jpg 9w\" sizes=\"(max-width: 354px) 100vw, 354px\" \/><\/figure><div class=\"elementor-image-box-content\"><h3 class=\"elementor-image-box-title\">Mark Diening, ARD, Berlin<\/h3><p class=\"elementor-image-box-description\">Das RIAS Programm war f\u00fcr mich nicht weniger als ein Augen\u00f6ffner und wenn nicht GAME-Changer so doch mindestens MIND-Changer. Ich kehre zur\u00fcck mit tiefen Einblicken in das US-Mediensystem und auch in eine Gesellschaft, deren Zusammenhalt wie selten oder vielleicht nie zuvor herausgefordert wird. Vor allem hat mir der Aufenthalt gezeigt, dass freier, unabh\u00e4ngiger und objektiver Journalismus in diesen wankelm\u00fctigen und instabilen politischen Zeiten wichtiger denn je ist. Und ich habe an der Arbeit von Kolleginnen und Kollegen teilhaben d\u00fcrfen, die mit gro\u00dfer Kompetenz, Genauigkeit und Mut den enormen Aufgaben von Journalismus tagt\u00e4glich gerecht werden: beobachten, berichten, recherchieren, einordnen. Sich in einer nicht unabh\u00e4ngig finanzierten und damit in ihren Abh\u00e4ngigkeiten sehr anderen als der unsrigen Medienlandschaft mit zum Teil extremen, bis hin zu populistischen und propagandistischen Meinungsmachern auseinandersetzen zu m\u00fcssen, und dabei t\u00e4glich die Presse-, Meinungs- und Redefreiheit, die in ihren Grundfesten bedroht werden, zu verteidigen \u2013 das hat mir allerh\u00f6chsten Respekt abverlangt. Die durchaus auch immer wieder mal herausfordernden Begegnungen im Rahmen des RIAS-Aufenthaltes, etwa in New York und vor allem auch Washington, haben mich in meiner Haltung best\u00e4rkt, dass unabh\u00e4ngiger, freier und objektiver Journalismus untrennbar zum Erhalt von Demokratie beitr\u00e4gt, ja, diese als ein Pfeiler st\u00fctzt; \u2013 und unabl\u00e4ssig ist, um Menschen Orientierung zu bieten in schwierigen Zeiten wie denen, in denen wir uns befinden. Ich habe dar\u00fcber hinaus aber vor allem auch Freundschaften geschlossen, die bleiben. Sowohl mit den Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, mit denen ich diese Erfahrungen in der RIAS-Gruppe teilen durfte. Als auch mit den US-Kolleginnen und -Kollegen, denen wir im Rahmen des Programms und bei Alumni-Treffen begegnet sind. Besonders beeindruckt haben mich dabei die M\u00e4nner und Frauen des Senders WSOC in Charlotte, North Carolina, bei denen ich w\u00e4hrend meiner Station-Days vier wundervoller Tage verbringen durfte: Die Herzlichkeit, mit der ich dort empfangen wurde, und die Neugier am Austausch \u00fcber die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Mediensysteme in den USA und in Deutschland, die ich dort in Charlotte erfahren habe, bleiben mir sicher ewig in Erinnung! Dar\u00fcber hinaus haben mich Professionalit\u00e4t, Pr\u00e4zision und Geschwindigkeit des t\u00e4glichen Arbeitens des WSOC-Teams in den News fasziniert. Schon jetzt stehen wir im regen Austausch \u00fcber die Kontinente hinweg, sowohl was das journalistische Arbeiten angeht, als auch auf privater Ebene. Wir haben Freundschaften geschlossen! - Kurz: Das RIAS Berlin Commission Programm hat mich mit Einblicken und Erfahrungen bereichert, wie ich es im Vorhinein nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehalten h\u00e4tte. Ich kann nur jedem Journalisten und jeder Journalistin empfehlen, sich zu bewerben.<\/p><\/div><\/div>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d3d2e29 elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider\" data-id=\"d3d2e29\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"divider.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-divider\">\n\t\t\t<span class=\"elementor-divider-separator\">\n\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-ec940b0 elementor-position-right elementor-vertical-align-top elementor-widget elementor-widget-image-box\" data-id=\"ec940b0\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image-box.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-image-box-wrapper\"><figure class=\"elementor-image-box-img\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"351\" height=\"394\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Foto-Koop.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-image-18838\" alt=\"Foto kaufen\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Foto-Koop.jpg 351w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Foto-Koop-89x100.jpg 89w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Foto-Koop-11x12.jpg 11w\" sizes=\"(max-width: 351px) 100vw, 351px\" \/><\/figure><div class=\"elementor-image-box-content\"><h3 class=\"elementor-image-box-title\">Daniel Koop, WELT, Frankfurt am Main\/Berlin<\/h3><p class=\"elementor-image-box-description\">Gerade aus den USA zur\u00fcckgekehrt, blicke ich mit gro\u00dfer Dankbarkeit und Freude auf meine Teilnahme am RIAS-Programm zur\u00fcck. Der amerikanische Journalismus, die politische Lage und all das, was gerade in den USA passiert, haben mich schon immer fasziniert. Daher war es f\u00fcr mich eine Ehre, in einer so spannenden Zeit dabei sein zu d\u00fcrfen \u2013 in einer Phase, in der Pressefreiheit immer wieder unter Druck ger\u00e4t und die USA gleichzeitig mit enormen internationalen Krisenherden konfrontiert sind \u2013 und sich gleichzeitig in einer ihrer gr\u00f6\u00dften inneren Krisen seit vielen Jahren befinden.\nBesonders inspirierend und beeindruckend war der Austausch mit den Journalistinnen und Journalisten vor Ort, etwa in Washington, die uns ihre Ersch\u00f6pfung, aber auch ihre Hingabe geschildert haben. Unvergesslich bleibt das Gespr\u00e4ch mit einem Pentagon-Reporter, der aufgrund der aktuellen Einschr\u00e4nkungen seine Akkreditierung noch am selben Tag zur\u00fcckgeben musste. Auch die Begegnungen mit der Heritage Foundation, die Trumps Politik verteidigt, oder der intensive Austausch mit den deutschen Kolleginnen und Kollegen, die zu Freundinnen und Freunden wurden, haben dieses Erlebnis so wertvoll gemacht. Es gibt noch viele andere Sachen, die ich aufz\u00e4hlen kann. Ich freue mich darauf, mit RIAS in Kontakt zu bleiben und diesen transatlantischen Dialog fortzusetzen.\n<\/p><\/div><\/div>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5a873f9 elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider\" data-id=\"5a873f9\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"divider.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-divider\">\n\t\t\t<span class=\"elementor-divider-separator\">\n\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0fba259 elementor-position-left elementor-vertical-align-top elementor-widget elementor-widget-image-box\" data-id=\"0fba259\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image-box.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-image-box-wrapper\"><figure class=\"elementor-image-box-img\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"339\" height=\"424\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Kainzblurb.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-image-18839\" alt=\"Kainzblurb\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Kainzblurb.jpg 339w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Kainzblurb-80x100.jpg 80w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Kainzblurb-10x12.jpg 10w\" sizes=\"(max-width: 339px) 100vw, 339px\" \/><\/figure><div class=\"elementor-image-box-content\"><h3 class=\"elementor-image-box-title\">Constanze Kainz, DIE ZEIT, Berlin<\/h3><p class=\"elementor-image-box-description\">Zwei Wochen RIAS in einem kurzen Text festzuhalten, ist kaum m\u00f6glich. So viele Eindr\u00fccke, so viele spannende Gespr\u00e4che und Diskussionen, so viele\nbeeindruckende Menschen, die ich kennenlernen durfte. Direkt bei unserem ersten Termin in New York beim Committee to Protect Journalists haben wir gelernt, wie sehr die aktuelle Regierung den Medienbetrieb in den USA ver\u00e4ndert. Ein Thema, das uns bei fast allen Redaktionsbesuchen begegnet ist. Besonders eindr\u00fccklich ein Gespr\u00e4ch, das wir in Washington D.C. mit Tom Bowman von NPR f\u00fchren konnten: 28 Jahren lang hatte er einen \u201ePentagon Press Pass\u201c \u2013 bis zu dem Tag, an dem wir ihn getroffen haben. Am 14. Oktober musste er seinen Ausweis abgeben, weil er \u2013 wie fast alle Pentagon-Reporter:innen \u2013 eine neue Regel von U.S. Defense Secretary Pete Hegseth nicht unterschreiben wollte. Eine Regel, von der er schreibt: \u201eSigning that document would make us stenographers parroting press releases, not watchdogs holding government officials accountable.\u201c\nWir haben die USA in einer Zeit besucht, die viele unserer Gespr\u00e4chspartner:innen als entscheidend beschrieben haben. Ein Jahr ist Donald Trump nun zum zweiten Mal im Amt, noch ein Jahr bis zu den Midterms. In einigen St\u00e4dten ist die Nationalgarde im Einsatz, in Washington D.C. haben wir sie selbst gesehen. \u201eThis is only the beginning\u201c, sagte uns ein Mitarbeiter der Heritage Foundation, also von jenem Thinktank, dessen Mitarbeitenden mit ihrem ultrakonservativen \u201eProject 2025\u201c ein Regierungsprogramm f\u00fcr Trump geschrieben haben. Auf unserer Reise haben wir tiefe Einblicke in beide politische Lager bekommen und konnten bei den \u201cNo kings\u201d-Protesten am Ende unserer Reise nochmal selbst erleben, dass der Protest gegen Trump w\u00e4chst.\nViele Termine werden mir von dieser Reise in Erinnerung bleiben: Der Besuch bei der New York Times und bei \u201eThe Daily\u201c, bei der Washington Post oder bei Telemundo, unser Gespr\u00e4ch mit dem demokratischen Abgeordneten Greg Landsman, Gwen Ragsdales Erz\u00e4hlungen im Lest We Forget Slavery Museum in Philadelphia und nat\u00fcrlich meine Station Days beim NPR Sender KUOW in Seattle.\nWorauf ich mich nun besonders freue: Teil des RIAS-Netzwerkes zu sein. Es hat unglaublich viel Spa\u00df gemacht mit den diesj\u00e4hrigen Fellows zu reisen und war so bereichernd, die vielen US-Kolleg:innen kennenzulernen. Bis bald und vielen Dank an alle, die diesen Austausch m\u00f6glich gemacht haben.\n<\/p><\/div><\/div>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a7c9edd elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider\" data-id=\"a7c9edd\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"divider.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-divider\">\n\t\t\t<span class=\"elementor-divider-separator\">\n\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-07108a7 elementor-position-right elementor-vertical-align-top elementor-widget elementor-widget-image-box\" data-id=\"07108a7\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image-box.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-image-box-wrapper\"><figure class=\"elementor-image-box-img\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"314\" height=\"412\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Ketels-blurb.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-image-18840\" alt=\"Ketels Klappentext\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Ketels-blurb.jpg 314w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Ketels-blurb-76x100.jpg 76w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Ketels-blurb-9x12.jpg 9w\" sizes=\"(max-width: 314px) 100vw, 314px\" \/><\/figure><div class=\"elementor-image-box-content\"><h3 class=\"elementor-image-box-title\">G\u00f6nna Ketels, Deutsche Welle, Berlin<\/h3><p class=\"elementor-image-box-description\">Mein Highlight? Ganz klar: die Station Days in Dallas! Drei intensive Tage mit journalistischen Einblicken und texanischem Lifestyle, inklusive Cattle Drive in Fort Worth mit Longhorn-Rindern und deep-fried everything auf der Texas State Fair. \nUnsere Gastgeber Jason Whitely (WFAA) und Dan Godwin (FOX4) zeigten uns ihre Newsrooms und ihre Stadt. Zwischen Diskussionen \u00fcber Wirtschaft, Waffengesetze und gesellschaftliche Polarisierung bekam ich ein Gef\u00fchl daf\u00fcr, wie anspruchsvoll, aber auch wie unverzichtbar Lokaljournalismus dort ist.\nDie Tage in Washington, Philadelphia und New York katapultierten unsere Gruppe mitten hinein in die politische und mediale DNA der USA. Ob im \u201eLest We Forget Slavery Museum\u201c, bei NPR, der New York Times oder NBC, in Think Tanks oder bei politischen Akteuren: immer ging es um Demokratie, Meinungsfreiheit und die Frage, wie Journalismus in Zeiten des Misstrauens bestehen kann.\nBesonders beeindruckt hat mich, wie offen die amerikanischen Kolleg*innen mit uns gesprochen haben und wie entschlossen sie sind, Pressefreiheit und faktenbasiertes Arbeiten zu verteidigen. Ebenso bereichernd war der Austausch mit den anderen deutschen Fellows aus verschiedenen Redaktionen: viele Perspektiven und ein gemeinsames Staunen \u00fcber dieses Land.\nIch kehre zur\u00fcck mit einem gesch\u00e4rften Blick f\u00fcr die Komplexit\u00e4t der USA, einem tieferen Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Realit\u00e4ten unserer Branche und mit dem Gef\u00fchl, dass internationale journalistische Netzwerke wichtiger denn je sind.\nKurz gesagt: Der RIAS-Austausch hat meinen Blick geweitet, meine Neugier befeuert \u2013 und mir gezeigt, dass Journalist*innen hier wie dort oft vor \u00e4hnlichen Aufgaben und Problemen stehen. Ein gro\u00dfer Dank an die RIAS-Kommission f\u00fcr diese Reise und die Chance, Journalismus \u00fcber Grenzen hinweg neu zu erleben. Und meinen Cowboyhut aus Texas trage ich demn\u00e4chst sicher auch mal in der Redaktion in Berlin!\n\n<\/p><\/div><\/div>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-57ed92a elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider\" data-id=\"57ed92a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"divider.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-divider\">\n\t\t\t<span class=\"elementor-divider-separator\">\n\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-57e0610 elementor-position-left elementor-vertical-align-top elementor-widget elementor-widget-image-box\" data-id=\"57e0610\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image-box.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-image-box-wrapper\"><figure class=\"elementor-image-box-img\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"385\" height=\"556\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Korner.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-image-18841\" alt=\"K\u00f6rner\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Korner.jpg 385w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Korner-69x100.jpg 69w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Korner-8x12.jpg 8w\" sizes=\"(max-width: 385px) 100vw, 385px\" \/><\/figure><div class=\"elementor-image-box-content\"><h3 class=\"elementor-image-box-title\">Jessica K\u00f6rner, RTL, K\u00f6ln<\/h3><p class=\"elementor-image-box-description\">Die Erfahrungen, die ich bei RIAS gesammelt habe, sind unbezahlbar: der Austausch mit renommierten Journalistinnen und Journalisten der New York Times, der Washington Post, Treffen bei der Deutschen Botschaft und mit spannenden Think-Tanks. Ohne dieses Programm sind so pers\u00f6nliche und tiefe Einblicke wahrscheinlich gar nicht m\u00f6glich. Ich nehme aus der Zeit ganz viele frische Perspektiven mit, ganz viel Input f\u00fcr meine Arbeit hier in Deutschland und ganz tolle Kontakte, die hoffentlich f\u00fcr immer bleiben. Besonders bewegend war, dass wir einen \u00dcberlebenden von 9\/11 treffen durften. Er hat uns diesen schrecklichen Tag noch einmal aus einer ganz anderen, sehr pers\u00f6nlichen Perspektive geschildert und es war ein absolutes Privileg, dass wir uns mit ihm austauschen und unsere Fragen stellen durften. \nEin weiteres Highlight waren die Station Days in Chicago, die Hosts und RIAS-Alumni Ryan und Erik haben mir gezeigt, wie sie bei WGN TV und Radio arbeiten und haben mich mit zu einem ICE-Abschiebeprotest genommen \u2013 bei RIAS ist man mittendrin, wenn Geschichte geschrieben wird. Abgerundet wird das Programm durch ein super Miteinander innerhalb der Gruppe, eine Zeit, die ich nie vergessen werde!\n<\/p><\/div><\/div>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1fcf5cf elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider\" data-id=\"1fcf5cf\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"divider.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-divider\">\n\t\t\t<span class=\"elementor-divider-separator\">\n\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4aaa48f elementor-position-right elementor-vertical-align-top elementor-widget elementor-widget-image-box\" data-id=\"4aaa48f\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image-box.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-image-box-wrapper\"><figure class=\"elementor-image-box-img\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"330\" height=\"458\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Lautzschmannblurb.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-image-18842\" alt=\"Lautzschmannblurb\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Lautzschmannblurb.jpg 330w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Lautzschmannblurb-72x100.jpg 72w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Lautzschmannblurb-9x12.jpg 9w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/figure><div class=\"elementor-image-box-content\"><h3 class=\"elementor-image-box-title\">Julia Lautzschmann, Phoenix, Bonn<\/h3><p class=\"elementor-image-box-description\">Immer wieder werde ich gefragt: \u201eWie war\u2019s? Was war das Highlight?\u201c Und jedes Mal fehlen mir die Worte, um diese aufregenden und unvergesslichen zwei Wochen in ihrer ganzen F\u00fclle zu beschreiben. Wo f\u00e4ngt man da an? Und wie soll man all die Eindr\u00fccke, Emotionen und Erlebnisse in Worte fassen?\nEs gibt nicht DAS eine Highlight \u2013 jeder Ort, jede Begegnung und jedes Gespr\u00e4ch war auf seine Weise besonders. Es war beeindruckend, die gro\u00dfen Medienh\u00e4user wie die New York Times oder die Washington Post von innen zu sehen und ihre Arbeitsweise kennenzulernen. Gleichzeitig waren es aber auch die kleinen, pers\u00f6nlichen Momente, die diese Reise so wertvoll gemacht haben \u2013 etwa das gemeinsame Pizzaessen und der offene Austausch bei NOTUS oder die unerwartete Begr\u00fc\u00dfung mit Helene Fischer Musik bei NBC 4.\nEinige Begegnungen haben tief ber\u00fchrt, wie das Gespr\u00e4ch mit dem 9\/11-\u00dcberlebenden Gordon Huie oder der Besuch des Lest We Forget Slavery Museums in Philadelphia. Andere haben nachdenklich oder sogar irritiert zur\u00fcckgelassen: das Treffen mit der Heritage Foundation oder der beil\u00e4ufige Anblick der National Guard, die durch Washington patrouilliert, w\u00e4hrend man selbst gerade Fast Food isst. \nBesonders lebendig bleibt mir auch die Zeit meiner Station Days in San Antonio, Texas in Erinnerung. Bei Fox San Antonio und News4SA bekamen wir einen ehrlichen Einblick hinter die Kulissen amerikanischer Lokalsender. Hier finden ernste Schlagzeilen und Donut-Werbung manchmal direkt nebeneinander Platz. Sehr bewegend war der Besuch des Camp Mystic, wo mehrere junge M\u00e4dchen bei der verheerenden Flutkatastrophe im Juli ihr Leben verloren. Die Spuren von Zerst\u00f6rung und Trauer waren dort noch deutlich zu sp\u00fcren. \nDiese zwei Wochen haben mir nicht nur ein tieferes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die aktuelle Realit\u00e4t der USA vermittelt \u2013 mit all ihren Gegens\u00e4tzen, politischen Spannungen und Herausforderungen \u2013, sondern mir auch die M\u00f6glichkeit gegeben, Teil des bereichernden RIAS-Netzwerks zu werden. Ich bin unglaublich dankbar, an diesem Stipendium teilgenommen zu haben: f\u00fcr all das, was ich sehen, lernen und f\u00fchlen durfte und f\u00fcr die gro\u00dfartigen Menschen, die ich auf dieser Reise kennenlernen konnte.\n<\/p><\/div><\/div>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-67720c6 elementor-widget-divider--view-line elementor-widget elementor-widget-divider\" data-id=\"67720c6\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"divider.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-divider\">\n\t\t\t<span class=\"elementor-divider-separator\">\n\t\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6c8a8e2 elementor-position-left elementor-vertical-align-top elementor-widget elementor-widget-image-box\" data-id=\"6c8a8e2\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image-box.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-image-box-wrapper\"><figure class=\"elementor-image-box-img\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"339\" height=\"452\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Lindnerblurb.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-image-18844\" alt=\"Lindnerblurb\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Lindnerblurb.jpg 339w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Lindnerblurb-75x100.jpg 75w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Lindnerblurb-9x12.jpg 9w\" sizes=\"(max-width: 339px) 100vw, 339px\" \/><\/figure><div class=\"elementor-image-box-content\"><h3 class=\"elementor-image-box-title\">Nadine Lindner, Deutschlandradio, Berlin<\/h3><p class=\"elementor-image-box-description\">Wohin steuern die USA politisch in den ersten Monaten der zweiten Pr\u00e4sidentschaft von Donald Trump? Wie ver\u00e4ndern sich Politik und Medien? Das waren die pr\u00e4genden Fragen in diesen wegweisenden Zeiten w\u00e4hrend unseres Rias-Besuchs. 13 Tage in f\u00fcnf St\u00e4dten, mit mehr als 25 spannenden Gespr\u00e4chsterminen \u2013 das war die Grundlage f\u00fcr gute Diskussionen \u00fcber die aktuelle Situation der USA. Dabei hatten wir die M\u00f6glichkeit, die Entwicklungen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Drei Gespr\u00e4chstermine haben mich dabei besonders beeindruckt: die Redaktion des Podcasts \u201eDaily\u201c der New York Times, die konservative Heritage Foundation und unsere Station Days in Dallas mit unseren Hosts Jason and Dan. Ich bin seit Jahren H\u00f6rerin des Daily und bewundere die Erz\u00e4hlstruktur vor allem, wenn es um aufw\u00e4ndige Recherchen geht. Bei der Heritage Foundation haben mich vor allem die Argumentstrukturen der drei Referenten interessiert. Ich besch\u00e4ftige mich f\u00fcr den DLF seit vielen Jahren mit der politischen Rechten in Deutschland, da war es f\u00fcr mich besonders spannend den Vergleich mit der Rechten in den USA zu ziehen, die Heritage Foundation hat ein zentrales Papier, das \u201e\u201cProject 2025\u201c mitverfasst. Die Station Days in Dallas haben vom lebendigen Austausch nicht nur mit unseren Hosts Jason und Dan, sowie den Redaktionsbesuchen bei WFAA und Fox 4 gelebt, sondern auch vom Wiedersehen mit den diesj\u00e4hrigen Rias-Teilnehmern der US-Gruppe Marlissa und Dionne.\nIch bin davon \u00fcberzeugt, dass ich in vielf\u00e4ltiger Weise von meinen Eindr\u00fccken in meiner Arbeit als Radio-Korrespondentin profitieren kann und sie im meine Berichterstattung einflie\u00dfen werden. Mein besonderer Dank gilt Pam Ortega und Chris Jumpelt f\u00fcr die Begleitung des Programms.\n<\/p><\/div><\/div>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-dad24a2 elementor-position-right elementor-vertical-align-top elementor-widget elementor-widget-image-box\" data-id=\"dad24a2\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image-box.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-image-box-wrapper\"><figure class=\"elementor-image-box-img\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"345\" height=\"449\" src=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Sievertblurb.png\" class=\"attachment-full size-full wp-image-18845\" alt=\"Sievertblurb\" srcset=\"https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Sievertblurb.png 345w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Sievertblurb-77x100.png 77w, https:\/\/riasberlin.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Sievertblurb-9x12.png 9w\" sizes=\"(max-width: 345px) 100vw, 345px\" \/><\/figure><div class=\"elementor-image-box-content\"><h3 class=\"elementor-image-box-title\">Sara Sievert, Table Media, Berlin<\/h3><p class=\"elementor-image-box-description\">Das RIAS-Programm war eine intensive und inspirierende Erfahrung, die mir einen neuen Blick auf Medien, Politik und Gesellschaft in den Vereinigten Staaten er\u00f6ffnet hat. Die Besuche in New York, Pennsylvania und Washington, D.C. waren eine gelungene Mischung aus historischen, politischen und journalistischen Terminen.\nBesonders bereichernd war der direkte Austausch mit amerikanischen Kolleginnen und Kollegen in verschiedenen Medienh\u00e4usern. Diese Gespr\u00e4che erm\u00f6glichten es uns, nicht nur ihre Arbeitsweisen kennenzulernen, sondern auch ihre Perspektive auf die aktuelle politische und gesellschaftliche Lage im Land. Dabei wurde deutlich, dass viele Herausforderungen, vor denen der Journalismus in den USA steht \u2013 von der Vertrauenskrise \u00fcber Desinformation bis hin zur wirtschaftlichen Unsicherheit \u2013 auch uns in Europa besch\u00e4ftigen. Der offene und ehrliche Dialog dar\u00fcber war f\u00fcr mich nicht nur aufschlussreich, sondern auch ermutigend.\nEin besonders eindr\u00fccklicher Termin war der Besuch bei der Heritage Foundation in Washington. Die Begegnung war herausfordernd, weil deutlich wurde, wie stark die Organisation darauf hinarbeitet, konservative und teilweise demokratiegef\u00e4hrdende Positionen in den politischen Diskurs einzubringen. Gerade im aktuellen politischen Klima war dieser Einblick aufschlussreich \u2013 weil er zeigte, wie offen und offensiv in den USA um Deutungshoheit und politische Macht gerungen wird. F\u00fcr mich war dieser Termin ein Beispiel daf\u00fcr, wie wichtig es ist, solche Perspektiven nicht unreflektiert zu \u00fcbernehmen, auch nicht einfach abzustempeln oder in eine Ecke zu stellen, sondern kritisch einzuordnen und in einen gr\u00f6\u00dferen gesellschaftlichen Kontext zu stellen.\nNeben den spannenden Inhalten war es f\u00fcr mich am Ende vor allem der pers\u00f6nliche Austausch innerhalb der Gruppe und mit den Gastgebern vor Ort, der die Reise besonders machte. Zwischen Terminen, auf langen Fahrten und bei gemeinsamen Mahlzeiten entstanden Gespr\u00e4che, die den transatlantischen Gedanken mit Leben f\u00fcllten.\nDer Aufenthalt hat mein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die USA vertieft und gezeigt, wie wichtig journalistischer Austausch \u00fcber Grenzen hinweg ist \u2013 gerade in Zeiten, in denen Polarisierung und Desinformation zunehmen. Die RIAS-Reise hat nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch die \u00dcberzeugung gest\u00e4rkt, dass Dialog und gegenseitiges Interesse die beste Grundlage f\u00fcr Verst\u00e4ndnis und Vertrauen sind.\n\n<\/p><\/div><\/div>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Carsten Upadek, WDR, Cologne A notebook filled with writing, hundreds of photos, and a treasure trove of experiences \u2014 that and more is what I brought back from our amazing trip with the RIAS Berlin Commission Fellowship. New York, Philadelphia, Miami, Washington \u2014 four remarkable cities in less than two weeks. 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