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News & Events

14. November 2019

RIAS Alumni-Programm in Berlin 2019

Die RIAS Berlin Kommission hat am 11. November ihr einwöchiges Senior Editor- und Alumni-Programm für 30 US-Alumni abgeschlossen und damit einen Rekord für die größte Gruppe aufgestellt.

Monika Gründers, Staatsministerin für Kultur und Medien in Deutschland, trifft Journalisten der RIAS Berlin Kommission zu einem Gespräch über den 30. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer. Grütters hatte zuvor bei einer Veranstaltung im Tränenpalast gesprochen, wo sich die Ostdeutschen, die in den Westen ziehen, von ihren Lieben verabschieden. Foto: Stephan Klonk

Viele der Journalisten nutzten das Stipendium, um an Geschichten für ihre Netzwerke in den USA zu arbeiten, indem sie die Gespräche mit Journalisten wie Tom Brokaw (NBC), Dirk Emmerich (NTV), Anja Heyde (ZDF) und Andreas Weise (ZDF) sowie Besuche in der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße und die Termine dafür nutzten, für ihre Berichte in den USA.

Zu den weiteren Höhepunkten gehörten ein Gespräch mit Kulturministerin Monika Grütters über den 30. Jahrestag des Mauerfalls nach einer Zeremonie im Tränenpalast und ein Gespräch mit Robert Zoellick, der bei der Aushandlung der „2+4“-Gespräche mit den beiden Ländern Deutschland und den USA, der Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich mitgewirkt hat.

Treffen mit NTV-Korrespondent Dirk Emmerich

Die amerikanischen Journalisten nahmen auch an einer feierlichen Zeremonie der Berliner Abgeordnetes Haus zum Gedenken an den Fall der Berliner Mauer und einer Rede von Bürgermeister Michael Müller teil und erhielten einen Rundgang durch die berühmte East Side Gallery des Künstlers Kani Alavi, der 1990 eine der Platten der Berliner Mauer bemalte und seitdem für den Erhalt der 1,3 Kilometer langen Open-Air-Kunstgalerie kämpft, die jedes Jahr Millionen von Touristen nach Berlin zieht. Die Woche in Berlin wurde mit einem großen Open-Air-Fest am Brandenburger Tor abgeschlossen, das von 500.000 Zuschauern und Millionen von Menschen im Fernsehen verfolgt wurde. Hier sind einige ihrer Geschichten und Berichte für ihre Netzwerke zu Hause.

Die Amerikaner hatten auch zahlreiche Gelegenheiten, deutsche Alumni von RIAS zu treffen und Freundschaften mit deutschen Journalisten zu erneuern, die sie in den letzten Jahrzehnten in den Vereinigten Staaten ausgerichtet haben.

Das nächste große Alumni-Programm findet vom 18. Oktober bis 24. Oktober 2020 in Washington DC statt. Bis zu 30 deutsche Alumni werden zur Teilnahme auf Kostenteilungsbasis eingeladen. Es wird mehrere Treffen mit dem Washington Alumni Chapter geben. Jeder, der sich dafür bewerben möchte, sollte sich an sein lokales Alumni-Kapitel wenden. Prioritäten haben Alumni, die sich für das Alumni Netz engagieren, und auch Alumni, die an RIAS gespendet haben, und/oder an Geschichten für ihre Heimatsender in Deutschland arbeiten wollen.

Treffen mit dem Künstler Kani Alavi bei seinem Gemälde in der East Side Gallery

 


7. November 2019
NBC Legende Tom Brokaw besucht RIAS Alumni Gruppe in Berlin 
Der ehemalige NBC anchorman Tom Brokaw sprach mit RIAS Berlin Alumni aus den Vereinigten Staaten über den größten Scoop seines Lebens in Berlin – dass er der einzige amerikanische Korrespondent in Berlin war in der Nacht zum Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren am 9. November 1989. Brokaw war einer von einem Dutzend Gastrednern bei einem speziellen einwöchigen Alumni-Programm der RIAS Berlin Commission mit US-Alumni von 1994 bis 2008. „Es war eine Nacht, in der sich die Welt direkt vor unseren Augen verändert hat“, sagte Brokaw. „Die Berliner Mauer war viel hässlicher und so viel bedrückender, als man es persönlich sah.“

Er war der einzige US-Fernsehjournalist auf der Szene, als die Mauer geöffnet wurde – zwei Tage nachdem er auf ein gut Glück nach Berlin geflogen war. „Ich hatte diese Geschichte. Das war das Ende des Sowjetreichs. Und wir hatten Glück. Ich möchte dir sagen, dass ich wusste, dass die Mauer fallen würde. Leider kann ich das nicht. Ich wusste es nicht. Aber es ist passiert als ich hier war und ich werde es nie vergessen.“

Auch die ZDF-Journalistin Anja Heyde, die in einer kleinen Stadt in der Nähe der damaligen Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) aufgewachsen ist, konnte die amerikanischen Alumni vor dem Mauerfall mehr über das Leben im kommunistischen Ostdeutschland erfahren.

Sie hörten auch fesselnde Geschichten von Robert Zoellick, der einer der wichtigsten US-Verhandlungsführer bei den „2+4-Gesprächen“ war, die nur 11 Monate nach dem Fall der Mauer zur Wiedervereinigung Deutschlands führten.

Sie unternahmen auch einen Rundgang durch die Bernauer Straße, wo einige der dramatischsten Momente des Mauerbaus 1961 stattfanden, und erfuhren mehr über die zahlreichen Tunnel, die unter der Mauer gebaut wurden, um den Ostdeutschen die Flucht zu erleichtern. Außerdem treffen sie sich mit Redakteuren der Deutschen Welle, Journalisten des ZDF und des N-TV sowie einem der Organisatoren der Open-Air-Kunstmalerei an der Berliner Mauer, der East Side Gallery, Kani Alavi. Die Amerikaner werden auch an Zeremonien mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller und an den riesigen Jubiläumsfeiern am Samstag am Brandenburger Tor teilnehmen, wo Zehntausende von Menschen erwartet werden.

Hier ist eine Liste der Teilnehmer: Lee Anderson, Terry Anzur, Pam Benson, Deborah Block, Tom Brislin, Buzz Conovon, Christine Dobbyn, Scott Fralick, Marilyn Geewax, Chas Henry, Bob Jamieson, Larry Levin, Lane Luckie, Marguerite Moritz, Henry Mulak, Hillary Powell, Adam Reiss, Ross Reynolds, Scott Saloway, Joe Sampson, Stacey Samuel, Andrew Schneider, Bill Skane, Melissa Steinhofer, Yami Virgin, Joel Waldinger, Bryan Weakland, Stephanie Wolf, Tiffany Zeno


 

12. November 2019 

Radio-, TV- und Digitale-Medien-Preise 2020

Die aktuelle Ausschreibung finden Sie hier.

In Anerkennung der Leistungen des RIAS Berlin in den Jahren 1946 bis 1993 als eine der Wahrheit und Demokratie verpflichteten transatlantischen Brücke und ihres Symbolgehaltes als herausragendes Beispiel deutsch-amerikanischer Zusammenarbeit schreibt die RIAS Berlin Kommission jährlich je einen Radio-, TV- und Digitale-Medien-Preis aus. Ausgezeichnet werden Produktionen, die in besonderem Maße zur Verständigung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika beigetragen haben.


Radio-, TV- und Digitale-Medien-Preise der RIAS Berlin Kommission

Die Ausschreibung der Preise erfolgt in Anerkennung der Leistungen des RIAS Berlin in den Jahren 1946 bis 1993 als eine der Wahrheit und Demokratie verpflichteten transatlantischen Brücke und ihres Symbolgehaltes als herausragendes Beispiel deutsch-amerikanischer Zusammenarbeit.

Mit Preisen ausgezeichnet werden Hörfunk-, Fernseh- und Internetproduktionen (Websites, Blogs, einzelne Beiträge) von Rundfunkstationen bzw. freien Autoren, die in besonderem Maße zur Völkerverständigung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika beigetragen haben.

Teilnahmeberechtigt sind deutsche Beiträge zu amerikanischen Themen oder amerikanische Beiträge zu deutschen Themen, die im Jahr 2019 gesendet bzw. ins Netz gestellt wurden. Auch Beiträge zum transatlantischen Verhältnis oder zu internationalen Themen, die deutsche und amerikanische Interessen berühren, können eingereicht werden. Es gibt keine Eingrenzung auf bestimmte Sachgebiete.

Besonders willkommen sind Einsendungen von RIAS-Fellows (frühere RIAS-Programmteilnehmer)!

Die Auswahl erfolgt durch die internationale Jury der RIAS Berlin Kommission. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Preisverleihung findet am 7. Mai 2020 in Berlin statt.

Einsendeschluss ist der 15. Januar 2020

Einsendungen (Audiobeiträge im MP3-Format; TV-Beiträge als DVD; Neue-Medien-Beiträge elektronisch mit URL-Link; alle Beiträge mit Angabe von Autor, Sendedatum, Station bzw. Website, Kurzinhalt deutsch/englisch, Länge) bitte an:

info@riasberlin.org

oder postialisch an:

RIAS Berlin Kommission
Funkhaus am Hans-Rosenthal-Platz
10825 Berlin

Telefon (030) 8503-6971
Telefax (030) 8503-6979


29. Oktober 2019

Eindrücke von deutschen Journalisten aus dem RIAS Oktober Programm in den USA

Die RIAS Berlin Commission hat ihr dreiwöchiges Oktober-Austauschprogramm mit 12 Journalisten aus Deutschland abgeschlossen. Sie besuchten als Gruppe Washington DC, New York City und als einzelne 10 verschiedene Städten quer durch den USA. Es gab rund 30 Termine mit amerikanischen Journalisten, Politikern, Think Tanks, Künstlern und Medienexperten. Außerdem sahen sie ein Musical in New York „Come From Away“, den Governor von New Jersey Phil Murphy und Reuters‘ Korrespondent Jeff Mason im The White House. Es gab auch lebhafte Alumni-Treffen mit amerikanischen Alumni von RIAS in Washington DC und New York. Hier sind einige der Eindrücke von den 12 Deutschen, die am Programm teilgenommen haben.

 

Gesine Dornblüth, Deutschlandfunk

Rias Berlin hat mir binnen kürzester Zeit mit einem phantastischen Programm einen kompakten Einblick in die US-amerikanische Politik und Gesellschaft ermöglicht, den ich sonst nie bekommen hätte. Als Osteuropakorrespondentin habe ich häufig indirekt mit der Politik der USA zu tun. In der russischen Politik ist der Vergleich mit den USA nahezu zu einer Obsession geworden, und in der russichen Bevölkerung kursiert ein völlig verqueres Bild der USA. Bei meiner Berichterstattung kann ich mich künftig auf eigene Eindrücke und Quellen stützen, das ist extrem wertvoll. Außerdem war es spannend, zu erfahren, dass es viele gesellschaftliche Probleme, mit denen wir in Europa zu tun haben, in den USA ebenso gibt (Stichwort Polarisierung), und dass JournalistInnen hier wie dort vor denselben Problemen stehen, damit umzugehen.Ein unerwarteter Höhepunkt des Programms war für mich ein Interview mit Robert Zoellick, dem Unterhändler der USA bei den Verhandlungen über die deutsche Einheit, zu der Frage, ob der Sowjetunion damals versprochen wurde, die NATO nicht nach Osten zu erweitern. Viele Anhänger Putins behaupten das heute, Zoellick berichtet das Gegenteil, und er war damals dabei. Ich freue mich, diesen Originalton mit nach Deutschland zu bringen. Aber das ist nur das i-Tüpfelchen auf der rundum lohnenden Reise. Danke, Rias Berlin!


Andreas Mitzkus, RTL, Köln

Das RIAS-Journalistenprogramm ist eine Erfahrung fürs Leben. Als Teilnehmer im Herbst 2019
durfte ich Menschen treffen und Orte besuchen, über die ich bisher nur aus der Ferne berichtet habe: Abgeordnete, Botschafter, Korrespondenten, Medienhäuser, Börse, Weißes Haus und US-Kongress. Diese exklusiven Einblicke tragen maßgeblich dazu bei, die USA und ihre Bewohner besser zu verstehen. Danke, RIAS!

 


Isabelle Körner, N-TV und RTL, Köln,

Drei Städte, drei Staaten, drei Wochen.

Washington D.C, New York City und San Antonio im möglichen „Battleground-State“ Texas. Wie wahrscheinlich ist ein Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Trump? Welche Chancen auf Erfolg hätte ein solcher politischer Prozess? Welche Konsequenzen hat der US-Rückzug aus Syrien? Was bedeutet dieser Schritt für internationale Beziehungen?Wie belastet der Handelsstreit zwischen den USA Und China auch US Unternehmen? Welche Folgen hat die aktuelle US-Einwanderungspolitik? Das sind nur einige der Fragen, mit denen wir uns intensiv beschäftigen haben. Kaum ein Tag vergeht, an dem die Politik von US-Präsident Trump oder die Entwicklung der US-Wirtschaft nicht im Rampenlicht stehen. RIAS hat es uns ermöglicht, extrem wichtige Hintergrundgespräche zu führen. Der Austausch mit Botschaftern, Politikern, Professoren, Wirtschaftsexperten und US-Kollegen führt zu einem deutlich besseren Verständnis der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in den USA. Eine einzigartige Erfahrung, die intensiv und fundiert auch auf die Berichterstattung über die US-Präsidentschaftswahl 2020 vorbereitet.  Vielen Dank, RIAS, für diese phantastische Zeit! 


Felix Wessel, Deutschlandfunk, Köln

Das Rias-Programm war ein Türöffner. Es hat mich an Orte gebracht, an die ich nicht gekommen wäre, und zu Menschen geführt, denen ich sonst nie begegnet wäre: vom Presseraum des Weißen Hauses bis zur Umkleidekabine der Basketballer der Milwaukee Bucks. Drei ganz unterschiedliche Wochen an drei ganz unterschiedlichen Orten in den Vereinigten Staaten haben meinen Blick auf ein Land geschärft, das in Deutschland trotz seiner Vielfalt noch immer zu oft als Einheit („die USA“, „die Amerikaner“) wahrgenommen wird. Ich bin dankbar für die vielen interessanten Begegnungen und Gespräche, die mich nicht nur persönlich bereichert haben, sondern auch meine Arbeit prägen werden. Und ich würde mich freuen, wenn auch ich in Zukunft US-Amerikanern, die mit dem Rias-Programm nach Deutschland kommen, dabei helfen könnte, Horizonte zu erweitern und Türen zu öffnen.


Volker Petersen, N-TV online, Berlin

Die drei Wochen mit dem Rias-Programm in den USA waren eine unglaublich lehrreiche, interessante und faszinierende Zeit. In Washington trafen wir Politiker, ihre Mitarbeiter, Journalisten und Wissenschaftler, die nahezu alle ganz offen über ihre Arbeit sprachen und uns so Einblicke gaben, die wir sonst so schnell und so direkt nicht bekommen hätten. In New York warteten dann Top-Journalisten von NBC, CBS, der New York Times, Bloomberg und weiteren auf uns. Das totale Kontrastprogramm dazu war meine Station Week im einsamen South Dakota, wo ich dafür „echte Menschen“ außerhalb der Metropolen kennenlernen durfte und ebenfalls viele Anregungen und Ideen mit nach Hause nahm. Alles in allem war der Trip ein riesiger Gewinn und ich freue mich darauf, die Teilnehmer bei den Alumni-Treffen wiederzusehen. 


 Leon Ginzel, Radio MDR Thüringen, Erfurt

Interessante Insider-Gespräche zu den aktuellen Debatten, exklusive Blicke hinter die politischen Kulissen Washingtons im Weißen Haus oder im Capitol und ein spannender Austausch mit Kollegen von npr, CNN, New York Times oder Bloomberg – die drei Wochen RIAS haben mich extrem

bereichert und meinen Horizont erweitert. Ich habe viel Neues über ein polarisiertes Land, die Hintergründe dieser Entwicklung und die unterschiedliche Machart verschiedener Medienhäuser gelernt. Die „Station Week“ bei „KUOW“ in Seattle hat das nochmal vertieft und mir eine spannende Recherche ermöglicht. Danke für diese tollen Wochen voller Highlights mit einer super Gruppe – ich freue mich schon auf die Alumni-Treffen!


Simon Schütz, Bild.de

 RIAS Berlin ist ein tolles und vielseitiges Programm – während meiner Reise in die USA im Herbst 2019 hatte ich die Chance mit renommierten Persönlichkeiten aus Politik, Medien und Wissenschaft zu sprechen. Dabei wurde nicht nur die aktuelle politische Situation in den USA debattiert, sondern auch verdeutlicht, auf welchen gesellschaftlichen Strukturen die aktuell äußerst starke Polarisierung aufbaut. Ob der Besuch im Weißen Haus, die Gespräche bei CNN und FoxNews, die Führung durch die New Yorker Börse (NYSE) oder auch das Gespräch mit Phil Murphy (Gouverneur von New Jersey): Die Reise war voller Highlights und Möglichkeiten, mit Entscheidern über die drängendsten Fragen der aktuellen Entwicklungen zu sprechen. Danke RIAS für diese bereichernden Erfahrungen.


Laura Goudkamp, BR Radio und TV, München,

„Das RIAS-Programm war eine großartige Erfahrung für mich. Die vielen Hintergrundgespräche mit PolitikerInnen, JournalistInnen und ExpertInnen haben mir tiefe Einblicke in die USA ermöglicht. Die gesammelten Erfahrungen werden mir helfen, politische Entwicklungen besser verstehen und einordnen zu können.“ 

 

 


Victoria Reith, Deutschlandfunk, WDR, Köln

Die Zeit mit RIAS in den USA ist wie mit einem Trichter direkt und ungefiltert Informationen eingeflößt zu bekommen. Dinge, die man sich sonst mühsam erarbeiten müsste, erfährt man hier aus erster Hand – von Politiker*innen, Wissenschaftler*innen und Journalist*innen. Diese unterschiedlichen Perspektiven sind unglaublich wertvoll – und eine persönliche und professionelle Bereicherung. Ein Highlight war der Besuch des Weißen Hauses mit Reuters-Korrespondent Jeff Mason. Ich danke RIAS für diese einmalige Erfahrung!


Bastian Harting, Deutsche Welle, New York


„Das RIAS-Journalistenprogramm hat auf einzigartige Weise Türen geöffnet, Kontakte geschmiedet und Einsichten vermittelt. Die vielseitigen und erstaunlich offenen Gespräche mit Politikern, Medienschaffenden und Wissenschaftlern haben tiefe Einblicke in dieses Land gewährt und Zusammenhänge verdeutlicht, die gerade im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen unglaublich wertvoll sind. Eine großartige Erfahrung!“

 


Heike Mohr, RBB Fritz, Potsdam

Vielfältiger hätte das Rias-Programm nicht sein können: Wir haben mit einem Korrespondenten im Weißen Haus persönlich darüber gesprochen, wie Donald Trump als Interviewpartner ist. Wir konnten eine Macherin des „The Daily“ Podcasts der New York Times fragen, wie es ist, an einem Produkt zu arbeiten, das auf einmal die ganze Welt kennt. Und während meiner station week in Denver habe ich Radio- und Fernsehjournalist*innen bei ihrer ganz alltäglichen Arbeit begleitet. Neben diesen bereichernden journalistischen Einblicken, habe ich dazu noch unfassbar inspirierende amerikanische und deutsche Journalist*innen kennen gelernt, mit denen ich unbedingt Kontakt halten möchte. Ich kann das Programm nur weiter empfehlen


Kani Alavi, Künstler, Initiator East Side Gallery, Berlin

Die Tage waren sehr umfangreich und einzigartig. Hinter die Kulissen der Medienwelt geschaut, Besuche und Gespräche in den bekanntesten Medienunternehmen der Welt live zu erleben, wird wohl nur ganz Wenigen geboten. Susan Zirinsky, Richard Roth stellten sich den Fragen der jungen Journalisten in einer erfrischenden Offenheit und machten die Stunden zu einem spannenden Ereignis. Wie wird Programm gemacht, wie werden Nachrichten recherchiert und gesendet, welche Rolle spielen digitale Netzwerke, Klima, Parteipolitik, Weltpolitik usw.  Ob Magazin, Livestyle wie Vice oder Medienriesen wie CNN, CBS oder Bloomberg. Wir konnten hinter die Kulissen schauen. Und alles in dieser pulsierenden wahnsinnigen Stadt New York.  Für Künstler spannende, einmalige Erlebnisse.Weiterer Höhepunkt war ein Treffen mit dem Gouverneur von New Jersey Phil Murphy, der sehr klar und ungeschminkt zu politischen Lage sprach.

Kani Alavi’s painting on the east side of a section of the Berlin Wall that stands in front of the United Nations building.

26. Oktober 2019

Neues Austauschprogramm für deutsche Journalistikstudenten gefördert durch ERP-Mittel

Die RIAS Berlin Kommission freut sich darauf, den Start eines neuen Stipendienprogramms in den Vereinigten Staaten für deutsche Journalistikstudenten bekannt zu geben. Dieses Programm richtet sich auch an Studierende an Journalistenschulen sowie Volontäre. Das dreiwöchige Programm findet vom 22. März 2020 bis zum 10. April 2020 statt.

Das USA-Austauschprogramm für deutsche Journalistikstudenten ist das Gegenstück zu dem Programm für amerikanische Studenten, das in Deutschland in den Jahren 2018 und 2019 durchgeführt wurde.

Programmablauf:

Bis zu 12 Teilnehmer werden in New York City eine viertägige Einführung in die USA mit verschiedenen Terminen zu Politik und Wirtschaft absolvieren, danach folgt ein viertägiger Besuch mit weiteren Gesprächen in Washington DC.  Anschließend reisen die Teilnehmer alleine weiter und verbringen zwei Wochen bei verschiedenen US-amerikanischen Colleges und Universitäten, wo sie ihre amerikanischen Kollegen bei der Zusammenstellung von Campus-Radio- und TV-Nachrichtensendungen beobachten bzw. unterstützen werden.

Die Termine in New York und Washington DC (22.-29. März) umfassen Besuche bei führenden amerikanischen Journalisten und Gespräche bei „Think Tanks“ (Brookings, Pew Institute) sowie Treffen mit politischen Entscheidungsträgern.

Vom 29. März – 10. April werden die Teilnehmer an individuellen Praktikumsstationen mit amerikanischen College-Studenten verbringen, von denen einige bereits am ERP-Programm in Deutschland teilgenommen haben. Die Studenten werden einige Journalismus- und Collegekurse in den Vereinigten Staaten besuchen und an der Produktion von täglichen Radio- oder Fernsehnachrichtensendungen beteiligt sein, die von den College-Stationen zusammengestellt werden und oft Teil des öffentlich-rechtlichen Rundfunks von NPR oder PBS sind.

Für die Teilnehmer werden Flug- und Transferkosten sowie Kosten für die Unterkunft übernommen. Die Anreise aus Deutschland erfolgt am 22. März 2020. Das Programm endet am 10. April (Ankunft in Deutschland am 11. April).

Da es sich hierbei um ein teilfinanziertes Programm handelt, ist jeder Teilnehmer verpflichtet eine Selbstbeteiligung i.H.v. 500,00 EUR zu leisten.

Das Projekt wird durch das Transatlantik-Programm der Bundesrepublik Deutschland aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Endergie (BMWi) gefördert.

Um die Bewerbungsunterlagen aufzurufen, bitte hier klicken. Vollständige Bewerbungen bitte zusammengefasst als eine PDF– oder Word-Datei an Isabell Hoffmann unter hoffmann@riasberlin.org senden.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an das Büro der RIAS Berlin Kommission unter info@riasberlin.org. oder telefonisch unter 030 8503 6971.


25. Oktober 2019

Rhein/Main-Kapitel trifft US-General zu einem Vortrag über Syrien, Europa und die USA.

Der pensionierte US-General Ben Hodges verbrachte kürzlich ein abendliches Treffen mit dem Rhein-Main-Alumni-Kapitel der Berliner RIAS-Kommission, um über eine Reihe von transatlantischen Fragen zu sprechen. Hodges, der ehemalige Kommandant der US-Armee in Europa, beantwortete am 10. Oktober im „Weinhaus Wilhelmi“ im Herzen von Mainz stundenlang offen Fragen der Mitglieder des Rhein-Main-Alumni-Kapitels Anna-Maria Schuck (ZDF), Zlatin Nikov (SR) und Kristina Gründken (ZDF).

„Wann immer ich kann, werde ich mich mit jungen Journalisten wie euch treffen, da ich es für wichtig halte, dass ihr einen Einblick in die militärische Welt bekommt, um sie besser zu verstehen“, sagte Hodges. Es gab viele Fragen zur Rolle des US-Militärs in Deutschland, Europa und darüber hinaus sowie zu Nordsyrien und zum Rückzug der US-Truppen aus der Region. Da die NATO im Mittelpunkt seiner Arbeit als US-Kommandant in Europa stand, sprach Hodges über seine bedauerlicherweise schrumpfende Rolle während der gegenwärtigen US-Regierung und seine Frustration darüber, dass einige seiner Bemühungen, das Bündnis zu stärken, schwächer werden.

„Ben Hodges bei uns zu haben, war für uns alle ein einzigartiges Erlebnis“, sagte Anna-Maria Schuck, die Leiterin der Rhein-Main-Kapitel, die den Abend organisierte. „Wir hatten großes Glück, dass er sich die Zeit genommen hat, uns einen außergewöhnlichen Einblick in die militärische Welt zu geben, der für Journalisten wie uns oft nicht leicht zugänglich ist.“

In weiteren Alumni-News trafen sich die Chapter Washington DC und New York im Oktober mit RIAS-Stipendiaten aus Deutschland zu zwei lebhaften Abenden am 11. und 18. Oktober. In jeder Stadt gab es etwa 25 Alumni, die sich mit den 12 deutschen Stipendiaten trafen.
Vom 5. bis 11. November findet in Berlin ein großes Alumni-Treffen statt – 28 amerikanische Alumni aus Programmen bis Ende der 90er Jahre werden in Berlin sein, um am Programm teilzunehmen und über die Jubiläumsfeiern zum 30-jährigen Jubiläum des Falls der Berliner Mauer zu berichten. Ende Oktober 2020 wird es in Washington DC ein gegenseitiges Programm für deutsche Alumni geben.

Es gibt auch Bemühungen, ein neues Alumni-Kapitel für Kalifornien/Westküste zu schaffen.


24. Oktober 2019

Deutsche Journalisten verbringen auf Einladung der RIAS Berlin Komission drei Wochen in den USA

Elf Journalisten und ein Künstler aus Deutschland haben gerade ein dreiwöchiges Journalistenprogramm der RIAS Berlin Kommission in den Vereinigten Staaten absolviert. Die Journalisten, die von privaten und öffentlichen TV- und Radiostationen aus ganz Deutschland auserwählt wurden, verbrachten eine Woche in Washington DC und die zweite Woche in New York City. In der letzten Woche absolvierten sie individuelle Praktika bei Rundfunkstation in verschiedenen Teilen der USA.

 

Diese Kurzpraktika fanden an Stationen von Seattle bis South Carolina, von Tulsa, Oklahoma bis Sioux Falls, South Dakota, von Cincinnati bis Denver, von Milwaukee, Wisconsin bis Bloomington, Indiana, und von Tyler, Texas bis San Antonio, Texas, statt.

Es war ein vollgepacktes Programm mit vielen Highlights. In Washington DC besuchte die Gruppe Jeff Mason (Reuters) im Pressezentrum des Weißen Hauses. Weitere Termine waren u.a. ein Gespräch mit Fox News Managing Editor Bill Sammon, ein Treffen mit der deutschen Botschafterin Emily Haber, Gespräche mit dem ehemaligen Kongressabgeordneten Earl Pomeroy (D-N.D) und Charlie Dent (R-Penn), ein Gespräch mit Peter Rough vom Hudson Institute, Besuche beim WUSA9-Moderator und RIAS-Alumni Larry Miller sowie ein Besuch im ZDF-Büro mit Britta Jäger.


Die Höhepunkte während der NY-Woche waren ein Briefing in Trenton mit dem Gouverneur von New Jersey Phil Murphy, ein Treffen mit der CBS-Nachrichten Chefin Susan Zirinsky, ein Gespräch mit CNNs langjährigem U.N. Korrespondenten Richard Roth, ein Besuch bei Bloomberg mit Gesprächspartnern Michael Lysak und RIAS-Alumni Viviana Hurtado, ein Besuch bei der New York Times mit Clare Toeniskoetter (ebenfalls RIAS-Alumni) von The Daily, Termine bei WNBC-TV, NBC, MSNBC und Telemundo mit Michael Gargulio, Adam Reiss, Tiffany Zeno, Bryan Weakland und Edgar Zuniga, ein Termin mit Hendrik Hitzel (Vice), ein Gespräch bei Yahoo Finance mit Scott Saloway (RIAS Alumni) und ein Besuch bei dem deutschen U.N. Botschafter Christoph Heusgen.

Unter den Teilnehmern befand sich auch der Berliner Kani Alavi. Der deutsch-iranische Künstler schuf eines der legendären Wandmalereien an der Berliner Mauer und ist die treibende Kraft hinter der East Side Gallery. Kani Alavi führt oft US-Journalistengruppen für Termine durch die East Side Gallery und ermöglicht ihnen Besuche in seinem Studio. Das Gründungsabkommen der RIAS Berlin Kommission aus dem Jahre 1992 besagt, dass Journalisten, Wissenschaftler und Künstler an den Programmen teilnehmen dürfen. Ein Segment der Berliner Mauer, das heute vor dem UN-Gebäude in New York steht, wurde von Kani Alavi bemalt und er bekam während des RIAS-Austauschprogramms die Möglichkeit, sein Kunstwerk zum ersten Mal wiederzusehen.

Die Gruppe wurde zeitweise auch von den Kommissionsmitgliedern der RIAS Berlin Kommission Dr. Richard Meng und Dr. Helena Kane Finn begleitet. In Washington DC sowie New York gab es mit jeweils 35 Teilnehmern lebhafte Alumni-Treffen.

Hier ist eine Liste der Teilnehmer vom Oktober 2019:

Gesine Dornblüth, Deutschlandradio, Berlin
Leon Ginzel, Radio MDR Thüringen, DPA Audio Berlin
Laura Goudkamp, BR Radio und Fernsehen, München
Isabelle Körner, RTL und n-tv, Köln
Heike Mohr, radioeins und RBB Fritz, Potsdam
Volker Petersen, n-tv online, Berlin
Viktoria Reith, Deutschlandfunk, Köln
Simon Schütz, Bild.de, Berlin
Andreas Mitzkus, RTL, Köln
Felix Wessel, WDR Radio und Deutschlandfunk, Köln
Bastian Harting, Deutsche Welle
Kani Alavi, Künstler, Initiator East Side Gallery


 

September 27, 2019

Brief comments from US journalists after September exchange program in Germany

The RIAS Berlin Commission recently completed its two-week September exchange program with 10 U.S. journalists. They visited Brussels, Cologne, Erfurt and Berlin. There were about 30 appointments with German journalists, politicians, think tanks, artists and media experts. They also saw a Hertha Berlin soccer game at Olympia stadium. There were also three lively alumni reunions with German alumni from RIAS in Berlin, Cologne, Brussels. Here are some of the impressions from the 10 Americans who took part in the program.

 

Jordyn Siemens, KTVZ-TV in Bend, Oregon

The RIAS Berlin Kommission Program opened my eyes to just how interconnected our worlds can be. As someone who covers hyper-local issues for a small market in the U.S., I was impressed and surprised at how global issues and the lives of those abroad could be compared and applied to those my community faces. I’m looking forward to bringing this new perspective back with me; it’s sure to change the way I do my job, and hopefully open the eyes of others as well.


Jessica Moskowitz, CNN, New York

My RIAS Fall 2019 trip has been all about giving up assumptions about European politics and German society and being open minded to experience all that may be possible. I read ten books to prepare for this amazing opportunity but once I landed in Brussels I thought: time to dive in. And that I did, quite literally. I cold plunged into the freezing pool at the Stadtbad
Neukölln after participating in a nude sauna ceremony. Ditto (but with a bathing suit) on the last day of the season at the  Badeschiff on the Spree. I ended up front and center singing Alanis Morissette’s „Ironic“  at Bear Pit Karaoke on a Sunday at Mauer Park. 
It was a joy to share delicious alkoholfrei beer with my blind date Dirk Steinmetz in his home. His wife and adorable children showed me their plum and apple trees as he prepared an appetizer spread of Oktoberfest treats. I devoured a Mustafa Gemüse Kebap in the studio of Kani Alavi – and went back again a few days later for more of that amazing food.  Of course there were many spirited intellectual conversations and lots of introspection as well.  So thank you, thank you, thank you: over the past two weeks I leaned into this opportunity and I leave drenched in gratitude.

 


Alex Presha, NBC7, San Diego, California

RIAS was a life-changing cultural immersion. Not only did I learn more about journalism and German culture, I also learned more about my own country and its role on the world stage. Participating also allowed me to join a wonderful network of talented journalists. I’m grateful for this opportunity and hope the program will continue its tradition of excel
lence.


Ryan Delaney, St. Louis Public Radio, Missouri,

The RIAS program was a great opportunity to stretch a different part of my brain, away from my normal journalism assignments, and ask big questions on European and German international relations. It has motivated me to take the experience back to my newsroom and now think more globally while I continue to report locally. The other journalists I traveled with and interacted with while on the trip were all amazingly inspiring, kind and wonderful people. 


Monica Quintero, Fox KPEJ, Odessa, Texas

Learning the value of international traveling and the knowledge that comes with it, was something I was taught 7 years ago. For the first time,I was able to incorporate that with my passion for journalism and my hope is to share the incredible educational avenues the #RIASBerlin program allowed me to have with my viewing audience. Our amazing group of
journalists also fueled my fire for journalism even more. What I’m reminded anytime that I’m outside of America is that in many ways we are all similar and many of us are battling the same issues. However, we also have some major differences between cultures and countries. The questions: Can we learn from them? Will it make us better? Sharing stories that matter, letting people ponder all sides to make better informed decisions. 


Erik Runge, WGN, Chicago, Illinois,

I’m not sure what my expectations were but this experience has by far exceeded them. My world has expanded. I have more tools to add to my journalist tool box. I’m more informed so
my viewers and listeners will be as well.


 

Perla Lopez Baray, WFMZ TV, Allentown, Pennsylvania

As a journalist, I am committed to excellence in serving, informing, empowering and connecting with viewers to genuinely make a measurable impact in their lives.  Participating in the RIAS Berlin program has been a fascinating experience that has provided invaluable information that I will utilize to have a positive impact in my community and the world. The briefings at the European Commission and NATO, as well as the parallels that Germany and the United States share on issues such as immigration, refugees and politics were among the program’s highlights.  In addition, hearing the testimony of Syrian refugee Firas Zakri was incredibly insightful. As a bilingual journalist, in English and Spanish, I was also inspired by my multilingual European colleagues to learn other languages to be able to communicate with a broader audience.  I am truly grateful for this amazing opportunity, the new friendships and connections and the overall experience.  Muchas gracias Erik, Isabell, Lisa and the RIAS board for allowing me to be part of this year’s group of talented journalists.

 

 


Emanuele Secci, CBS News, New York

RIAS Berlin has been an invaluable experience. The variety of topics at the German, European

and International level, has been incredibly useful to better understand the challenges of both living and reporting as a journalist in this fast changing and intricate world we all live in. I am honored to become an alumni of this wonderful program.


 

David Wagner, KLST TV, San Angelo, Texas,

Wow what an amazing experience the RIAS Berlin program has been these last two weeks!! Talking to German Journalists, Politicians, and other policy makers has really taught me so much and opened my eyes to things I never thought affected me as an American. I would recommend any American journalists to apply to the program, it is worth taking vacation if you have to for the two weeks. You will need comfortable shoes just saying 😉 we got our steps in!

 

 


Mounia Touzani, Fox News, New York

The RIAS program was an amazing opportunity, I learned so much. I really enjoyed all the speakers and conversations we had — both around conference tables and on the street. The shape of the media landscape here and the awareness of world events was particularly interesting. The food and the people we met and enjoyed along the way was also great. I really enjoyed the blind date and the gatherings with the RIAS alum as well. Thank you for the great learning experience and opportunity to see both culture and media in such a new light.


 

21. September 2019

RIAS-Gruppe aus den USA besucht Brüssel, Köln, Erfurt und Berlin

Zehn amerikanische Rundfunkjournalisten haben ein volles Programm in ihren zweiwöchigenRIAS Berlin Commission Fellowship.  Das Programm begann mit zweitägigen Briefings von hochrangigen Beamten der Europäischen Union und der NATO sowie Treffen mit Journalisten von Politico wie David Herszenhorn, dem Studio der Deutschen Welle in Brüssel mit Journalisten und RIAS-Alumni Catherine Martens, Max Hoffmann und Terri Schulz – und im ARD-Fernsehstudio Büroleiter und RIAS-Alumni Markus Preiss.

Die nächste Station war eine zweistündige Zugfahrt durch Belgien nach Köln – der TV-Medienhauptstadt Deutschlands am Rhein. Die Amerikaner besuchten das nahe gelegene Bonn in den Studios von Phoenix TV zu Gesprächen mit den Moderatoren Michael Kolz, Cornelia Gerhard und Iris Ollech. Außerdem besuchten sie die Hauptsitze von RTL und NTV – Deutschlands erfolgreichstem kommerziellen Fernsehsender und dem All-Newssender des Landes.

Geschäftsführerin Tanit Koch führte die Amerikaner in RTL/NTV ein und wurde von den Journalisten/RIAS-Alumni Marcel Gyzrb, Gesa Eberl und Isabelle Körner sowie Nadja Kriewald, David Whigham, Martin Schulte und Malte Baumberger unterstützt. Es gab ein großes RIAS-Alumni-Treffen in einem Kölner Restaurant sowie rund 25 Alumni aus dem Raum Köln – einige kamen aus Essen und Düsseldorf.
Mit Hochgeschwindigkeitszügen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 300 Kilometern pro Stunde quer durch Deutschland fuhren die Amerikaner dann in die östliche Stadt Erfurt, wo sie mit dem Leiter des Verfassungsschutzes des Landes Thüringen, Stephan J. Kramer, zusammenkamen.

Sie beendeten die Woche mit einer weiteren Hochgeschwindigkeitsfahrt nach Berlin, wo sie den deutsch-iranischen Künstler Kani Alavi zu einem Gespräch und einer Tour durch die East Side Gallery trafen – und sein ikonisches Gemälde von 1990 auf dem 1,3 Kilometer langen Abschnitt der Berliner Mauer, den Künstler aus aller Welt mit ihren Bildern verewigt haben. Sie hatten auch die Möglichkeit, eine spektakuläre multimediale Lichtshow zu sehen, die auf die Wände der Parlamentsgebäude in Berlin strahlt.

Die zweite Woche beginnt in Berlin mit einem Besuch in einem ethnischen Viertel in Berlin und einem Hertha Berlin Fußballspiel im Olympiastadion. In der zweiten Woche werden Besuche bei der Deutschen Welle, dem RBB-Radio, dem Reichstag, dem Außenministerium, dem American Jewish Committee, dem Clean Energy Wire, dem Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen, dem Denkmal an der Bernauer Straße und der US-Botschaft angeboten.

Hier ist eine Liste der Teilnehmer:

Perla Lopez Baray, WFMZ TV, Allentown, Pennsylvania
Jordyn Siemens, KTVZ TV, Bend, Oregon, Deutschland
Ryan Delaney, St. Louis Public Radio, Missouri, Deutschland
Jessica Moskowitz, CNN, New York, New York
Mounia Touzani, Fox TV, New York
Erik Runge, WGN, Chicago
Emanuel Secci, CBS Nachrichten, New York
David Wagner, KLST TV, San Angelo, Texas, USA.
Monica Quintero, Fox KPEJ, Odessa, Texas
Alex Presha, NBC7, San Diego, Kalifornien, USA

 


 

 

27. August 2019

Treffen des New York Alumni Chapter am Times Square

„Wenn du es baust, wird er kommen“

Das ist der Slogan für die Alumni-Kapitel der RIAS Berlin-Kommission, die sich quer durch die Vereinigten Staaten und Deutschland erstrecken. In Anlehnung an die Idee aus dem Film „Field of Dreams“ von Kevin Costner 1989 versammelte sich das Kapitel der RIAS Berlin Commission in New York City zu einem unterhaltsamen Treffen mit 15 Alumni und Freunden von RIAS, die am 23. August in einem neu eröffneten Pub am Times Square namens Long Acre teilnehmen.

„Es war unser größtes RIAS New York Alumni-Treffen“, sagte Michael Gargiulo (Mitte im Bild), einer der Leiter in New York, der das Treffen organisiert hat. „Das wichtiges, was man mitnimmt, ist, dass die Alumni RIAS wirklich lieben und sich weiterhin engagieren wollen.“

Es nahmen viele US-Alumni, aber auch Alumni aus Deutschland teil, die in New York leben – wie Britta Sembach und Bastian Hartig sowie US-Alumni, die zuvor in anderen Bundesstaaten gearbeitet haben – wie Viviana Hurtado. Und viele New Yorker waren dabei: Jessica Prater, Tiffany Zeno, Adam Reiss, TJ Speicher, Bryan Weakland, Scott Soloway, Kathyann Gobin und Gabe Kinder. Auch die in New York lebende deutsche Journalistin Christina Endruschat von RTL TV in Köln schloss sich der Gruppe an.

„Es ist eine Sportbar und als sie von unserer Verbindung zu Deutschland erfahren haben, haben sie das Spiel zwischen Köln und Dortmund eingeschaltet“, sagte Gargiulo.

Die RIAS Berlin-Kommission veranstaltet am Freitagabend, den 6. September, von 19.00 bis 20.00 Uhr, im Travis A-B Zimmer des Grand Hyatt Hotels ein großes Alumni-Treffen in San Antonio, Texas, um den RTDNA EIJ Kongress zu besuchen.

Am Samstag, den 7. September, von 2:00-3:30 Uhr, wird es auch eine Podiumsdiskussion darüber geben, wie US-Reporter Geschichten für ihre lokalen Nachrichtensender aus Übersee-Stipendien und Reisen wie RIAS bekommen können. Es wird auch ein Alumni-Dinner später am Freitag und ein Alumni-Frühstück am Samstagmorgen geben.

Außerdem findet am 31. August um 18:30 Uhr im District 7 Grill EaDo, organisiert von Lane Luckie, ein erstes Alumni-Treffen in Houston statt. Am 16. September gibt es Alumni-Treffen in Brüssel, am 18. September in Köln und am 25. September in Berlin. Bitte schreiben Sie an kirschbaum@riasberlin.org für weitere Details zu diesen Treffen.


24. Juli 2019

August Newsletter für RIAS-Alumni

Die RIAS Berlin-Kommission hatte einen sehr arbeitsreichen Sommer mit zwei Programmen in Deutschland im Juni (13 Teilnehmer) und Juli (14 Teilnehmer) und einem weiteren, das Mitte September (10 Teilnehmer) stattfindet, sowie einem großen Alumni-Treffen im November (30 Teilnehmer) anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Falls der Berliner Mauer. Darüber hinaus haben wir im März (14) eine deutsche Gruppe in die USA gebracht und im Oktober (11) eine weitere.

Wir freuen uns darauf, viele von Ihnen beim großen RIAS Alumni-Treffen in San Antonio beim RTDNA EIJ am 6. September oder bei der Podiumsdiskussion am 7. September in Texas dabei sein können — oder in Berlin im November beim Alumni Treff zu sehen. Unten stehen einige der für die kommenden Monate geplanten Highlights des Alumni-Treffens.

Die gute Nachricht ist, dass das Alumni-Netzwerk dank Ihrer Bemühungen wächst und gedeiht. Die schlechte Nachricht ist, dass die Zinsen niedrig sind und niedriger werden, was bedeutet, dass die Stiftungsgelder jedes Jahr immer weniger verdient. Die Kapitalerträge sind in den letzten zehn Jahren um mehr als 60% gesunken, und es gibt leider noch kein Licht am Ende des Tunnels.

Um die Programme am Laufen zu halten und mit möglichst vielen Teilnehmern, würden wir uns über Ihre Unterstützung sehr freuen. Spenden sind enorm wichtig und hilfreich, um die Teilnehmerzahl zu halten. Für jede 4.000 Euro, die von RIAS-Alumni gespendet werden, können wir im nächsten Jahr einen weiteren Platz in die Programme aufnehmen. Bitte spenden Sie mit uns an die RIAS Berlin Kommission. Hier ist das Konto der RIAS Berlin Kommission für steuerlich absetzbare Spenden in Deutschland: RIAS Berlin Kommission, IBAN: DE72 1005 0000 1160 0155 50, Kennwort: „Spende“ Hier ist der Link für steuerlich absetzbare Spenden in den Vereinigten Staaten: https://www.rtdna.org/content/rias_german_american_exchange_program

Bitte lassen Sie es uns wissen, wenn Sie nach San Antonio zur RTDNA EIJ kommen. Unser San Antonio Reunion findet am Freitag, den 7. September von 19 bis 20 Uhr im Travis A-B Raum statt. Wir laden Sie alle zu einem Alumni-Frühstück am Samstagmorgen vor der Podiumsdiskussion im RTDNA EIJ um 14:30 Uhr ein.

Hier sind einige anstehende Alumni-Veranstaltungen:

New Yorker chapter – 23. August Alumni-Treffen

Houston – 31. August – Alumni-Treffen in Houston

San Antonio – 6. September Alumni-Treffen auf der RTDNA EIJ Convention um 19-20 Uhr im Travis A-B Raum, 7. September Alumni-Frühstück und Podiumsdiskussion von 14:30 Uhr.

Brüssel – 16. September Alumni-Treffen mit US-Fellows

Köln – 18. September Alumni-Treffen mit US-Fellows

Berlin – 21. September – „Blind Dates“ mit US-Fellows beim Treffen mit deutschen Alumni

Berlin – 25. September Alumni-Treffen mit US-Fellows

Mainz/Frankfurt – 10. Oktober – Treffen des Alumni-Chapter Rhein-Main mit dem ehemaligen US-General Ben Hodges

Washington DC – 11. Oktober Alumni-Treffen mit deutschen Fellows

New York – 18. Oktober Alumni-Treffen mit deutschen Fellows

Berlin – 6., 8., 10. November – Alumni-Treffen mit US-Fellows


 

24. Juli 2019

Kurze Kommentare von US-Studenten nach dem Sommeraustausch in Deutschland

Die RIAS-Berlin-Kommission hat kürzlich ihr zweites jährliches Sommeraustauschprogramm für US-amerikanische Studenten abgeschlossen – eine dreiwöchige Reise nach Berlin, Hamburg, Köln, Leipzig und Potsdam. Es gab 51 Termine mit deutschen Journalisten, Politikern, Think Tanks, Künstlern und Medienexperten. Es gab auch viele lebhafte Treffen mit deutschen Alumni des RIAS in Berlin, Köln, Hamburg und Leipzig. Hier sind einige der Eindrücke der 14 amerikanischen Studenten, die am Programm teilgenommen haben.

 

Juliana Amos, Journalism and Digtial Media, Queens University of Charlotte

Die Teilnahme am RIAS-Programm für Studenten war eine der lohnendsten und unvergesslichsten Erfahrungen meines Lebens. Es öffnete mir die Augen für eine andere Sicht der Welt. Ich habe alles über deutsche Politik / Medien gelernt und gleichzeitig ein tieferes Verständnis für die Geschichte Deutschlands und des Kalten Krieges gewonnen. Der Besuch von WDRs Cosmo Radio in Köln, die Besichtigung des Flughafens Tempelhof  Terminal und der Besuch der East Side Gallery waren einige meiner Favoriten des Programms. Ich möchte das Wissen und die Erfahrung, die ich durch das Programm gesammelt habe, auf meine zukünftige Arbeit in den USA übertragen!

 

Molly Kruse, University of Oklahoma

Es gibt keinen besseren Weg, um Ihr eigenes Land besser zu verstehen, als ein anderes Land kennenzulernen. Nach drei verrückten, faszinierenden und eindringlichen Wochen mit deutschen Journalisten, Wissenschaftlern und Politikern bin ich von den großen Unterschieden in den Systemen unserer Länder inspiriert… sowie von einigen überraschenden Parallelen. Außerdem hat es mir mehr geholfen, die Geschichte des Kalten Krieges zu verstehen und mehr zu erspüren, als ich jemals in einem Buch erfahren konnte. Ich werde für diese transformative Reise immer dankbar sein!

 

Kingsley Reigne-Pissang, University of Wisconsin-Madison

Es gibt für alles ein erstes Mal und auf dieser Reise gab es viele. Zum ersten Mal in Europa, zum Kalten Krieg erfahren, zum ersten Mal konfrontiert mit der Leidenschaft des sozialen und ethischen Wandels; Vor allem aber war es eines der ersten Male, dass ich mich mit einer ernsthaften Karriere im Journalismus befasste. Meine RIAS-Erfahrung hat mich so viel über die Welt, die Außenbeziehungen und mich selbst gelehrt. Deutschland hat meine Gruppe mit offenen Armen Begrüßt und erlaubte mir und meinen Mitreisenden, Erinnerungen fürs Leben zu sammeln. Diese 13 erstaunlichen Menschen werden noch erstaunliche Dinge auf der Welt tun, und sie alle haben den RIAS gemeinsam… Zufall, ..glaube ich nicht.

 

Erin Snodgrass, Loyala University, New Orleans

Meine RIAS-Erfahrung hat alle meine Erwartungen übertroffen. In drei kurzen Wochen habe ich lebenslange Freunde gefunden, die meine Interessen und Leidenschaften teilen und gleichzeitig eine Stadt und ein Land mit einer reichen Geschichte und einer unglaublichen journalistischen Landschaft erkunden. Ich bin unglaublich dankbar für die Gelegenheit, historische Sehenswürdigkeiten zu besuchen und etwas über die Vergangenheit und die Gegenwart des Kalten Krieges zu erfahren. Höhepunkte waren eine Stasi-Gefängnistour mit einem ehemaligen Gefangenen; eine lebhafte Diskussion mit dem Chef der rechtsextremen Partei Deutschlands, der AfD; und Kurztrips nach Hamburg und Leipzig..

 

Allison Walker, Emerson College, Boston

Nichts hätte mich darauf vorbereiten können, wie wertvoll diese Erfahrung sein würde. Das in diesem Programm erlernte Wissen und die damit verbundenen Verbindungen haben mich meinem Traum einen Schritt näher gebracht –  ein Auslandskorrespondent zu werden. Vor dem RIAS-Stipendium hatte ich keine Vorstellung, inwieweit die einzigartige Vergangenheit Deutschlands ihre Politik, ihre Nachrichten und ihren geopolitischen Ort geprägt hat. Es war unglaublich inspirierend, die öffentlich finanzierten Nachrichten der Deutschen Welle und die in den Staaten fehlende internationale Perspektive kennenzulernen. Vielen Dank an den RIAS!!

 

Jillian Carafa, Syracuse University

Vom Reichstag über die ARD bis zur US-Botschaft und allem dazwischen war der RIAS ein unglaubliches Abenteuer und ein wirklich einzigartiges Erlebnis. Am ersten Tag wurde uns gesagt, je mehr Sie über ein anderes Land erfahren, desto mehr über Ihr eigenes, und das könnte in diesem Crashkurs der Geschichte und Kultur nicht wahrer sein. Die Bindungen, die das deutsche Volk, die deutsche Politik und die deutschen Medien verbinden, bauen auf einer reichen und tragischen Geschichte auf, und diese Erkenntnisse bleiben mir erhalten, wenn ich nach Amerika zurückkehre und in der einzigartig komplexen Medienlandschaft navigiere. Vielen Dank für diese Gelegenheit, hier zu studieren und nicht nur etwas über Deutschland zu lernen, sondern auch über mein eigenes Land und meine eigene persönliche Geschichte.

 

Christian Nunley, University of Oklahoma

Durch dieses RIAS-Programm habe ich alles über Deutschland und seine reiche Geschichte erfahren und ich könnte nicht dankbarer sein. Ich habe etwas über deutsche Medien, Politik und Kultur gelernt. Und damit nicht weniger über die europäische Kultur. Als amerikanische Staatsbürger sind wir extrem isoliert und dies gab mir die Gelegenheit, meinen Zeh in den euripäischen Pool zu tauchen. Ich kann mich einem umfangreichen RIAS-Netzwerk anschließen, das so hilfreich ist. Jetzt – ich kann allen in den Staaten, die neugierig sind, alles, was ich gelernt habe, erläutern und ihnen dieses Programm zur Erweiterung ihrer Perspektive vorstellen.

 

Jude Ahmed, Western Washington University

Ich bin so dankbar für die unglaublichen paar Wochen, die ich mit dem RIAS-Programm verbracht habe. Ich hatte Gelegenheit, Berlin, Köln, Hamburg und Leipzig aus der Perspektive der Geschichte des Kalten Krieges zu erkunden und Verbindungen zu aktuellen politischen und sozialen Themen herzustellen. Durch die Begegnung mit RIAS-Alumni sowohl am Arbeitsplatz als auch im informellen Umfeld konnte ich schnell berufliche Beziehungen aufbauen und mehr über die sich wandelnde Medienlandschaft in Deutschland und Amerika erfahren.

 

Michelle Ailport, Arizona State University

Ein RIAS Berlin Student Fellow zu sein war eine einzigartige Erfahrung. In diesem Sommer war ich zum ersten Mal außerhalb der USA – eine Leistung, die ich für unüberwindlich hielt, als Student mit niedrigem Einkommen der ersten Generation. Ich fühle mich nicht nur durch das RIAS selbst und die Marshall-Plan-Förderung in einem kleinen Teil der Geschichte, sondern auch dankbar für die Gelegenheit, das breite Spektrum der Geschichte und des modernen Journalismus in Deutschland kennenzulernen. So kitschig es auch klingen mag, ich war begeistert von jeder neuen Person, journalistischen Organisation und Geschichte, die mir begegnet ist. Ich freue mich sagen zu können, dass ich bald in dieses wunderschöne Land zurückkehren werde.

 

Nicholas Scheffler, University of Minnesota

Ich bin mit einer Mission nach Deutschland gekommen; meine Weltanschauung irgendwie zu verändern. Ich fing an, neue Freunde zu finden. Gute Freunde, mit denen ich mich in die Komplexität der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieses Landes vertieft habe. Wir haben uns mit Politikern, Journalisten und Historikern unterhalten. Wir haben Zeit mit den Einheimischen verbracht. Wir haben neue Kunst gesehen und neues Bier getrunken. Es ist nur fair, zu sagen, dass ich mit Hilfe von RIAS und den Menschen, die ich in den letzten Wochen getroffen habe, eine neue Lebenseinstellung bekommen habe. Mission erfüllt.

 

Jen Cartwright, Western Washington University

Ich bin unendlich dankbar für die Gelegenheit, durch das RIAS-Studentenprogramm einige der unglaublichsten Menschen kennen gelernt zu haben. Meine Kohorte ist erstaunlich und der Wert der Verbindungen, die in Berlin und ganz Deutschland als RIAS-Alumni hergestellt wurden, kann nicht genug betont werden. Als jemand, der mit ziemlicher Sicherheit zum Leben und Arbeiten nach Deutschland zurückkehren wird, schätze ich die Gelegenheit, mich zu vernetzen und dabei viel über deutsche Nachrichten und Medien zu lernen. Ich habe den historischen Kontext sehr genossen und auch Touren in Deutschland und insbesondere in Berlin sind reich an Geschichte. Herr Kirschbaum war ein wunderbarer Gastgeber und ich kann es kaum erwarten zu sehen, was meine Zukunft nach der RIAS-Zeit bringt, ..vielen Dank!

 

Michael Makowski, University of Wisconsin-Madison

Die RIAS Berlin Student Commission 2019 war eine der lohnenswertesten Erfahrungen meiner Universitätserfahrung. Jeder Tag brachte neue und aufregende Begegnungen mit sich, die uns viele verschiedene Perspektiven im deutschen Leben und in der deutschen Politik eröffneten und uns den Kontext gaben, in dem wir diese fremde Medien- und politische Kultur verstehen konnten. Durch die vielen Treffen und den unglaublichen Zugang zu verschiedenen deutschen Medien und politischen Organisationen habe ich ein differenzierteres und tieferes Verständnis für Deutschland gewonnen.

 

Ariana Lasher, University of New Haven, Connecticut

Worte können nicht beschreiben, wie dankbar ich bin, Teil des RIAS Berlin Student Journalismus Programms zu sein. Dieser Austausch war eine wunderbare Gelegenheit für angehende Journalisten, den Grund für ihr Handwerk in einem neuen kulturellen Umfeld zu entdecken. Dabei knüpfen sie großartige Verbindungen und Freundschaften. Unzählige Treffen mit professionellen Journalisten, Politikern und Think Tanks waren äußerst hilfreich, um mein Wissen über den Journalismus, mich selbst und die aufregende Welt um mich herum zu vertiefen. Danke für das Abenteuer, RIAS!

 

Sinclaire Jacobs, University of Oklahoma

Ich bin so dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, am RIAS-Studentenprogramm teilzunehmen. Als aufstrebender internationaler Journalist öffnete dieses Programm meine Augen für die verschiedenen Nachrichtenorganisationen in Deutschland und wie sich die Medien nach dem Kalten Krieg verändert haben. Ich habe tolle Freunde gefunden, dem Denkprozess intelligenter und talentierter Menschen zugehört und mich in Deutschland wie zu Hause gefühlt. Ich habe mehr als je zuvor über die Geschichte Deutschlands erfahren und verschiedene Menschen getroffen, die aus erster Hand wussten, wie die Mauer niedergerissen wurde. Ich war begeistert von all den verschiedenen Nachrichtensendern in Berlin, Hamburg und Köln! Die RIAS-Erfahrung werde ich aufgrund der Menschen, denen ich begegnet bin, der lebenslangen Freunde und des Wissens, das ich gewonnen habe, nie vergessen. Wann kann ich wiederkommen ?


22. Juli 2019

RIAS gibt Termine für 2020-Programme in Deutschland und den USA bekannt

Die RIAS-Berlin-Kommission gab die Termine für ihre sechs Austauschprogramme im Jahr 2020 in den USA und in Deutschland bekannt. Die ein-, zwei- und dreiwöchigen Stipendienprogramme sollen den Horizont für Rundfunkjournalisten erweitern und gleichzeitig den Geist der Radio- und Fernsehsender des amerikanischen Sektors (RIAS) wachhalten, die die Menschen hinter dem Eisernen Vorhang im kommunistischen Ostdeutschland auf dem Laufenden halten mit Nachrichten, Informationen und Musikprogrammen. Die Stipendien sind Teil einer Partnerschaft mit der RTDNA in den USA und der RIAS-Berlin-Kommission in Deutschland.

Die zwei dreiwöchigen Programme in den USA für etwa 10 deutsche Journalisten sind: 10. März – 27. März 2020 (Washington, New York und einzelne Senderwochen an Sendern im ganzen Land); 6.-23. Oktober 2020 (Washington, New York und Bahnhofswochen an einzelnen Bahnhöfen im ganzen Land). Es wird auch ein einwöchiges Senior Editors / Alumni-Programm geben, um die US-Präsidentschaftswahlen für bis zu 30 in Deutschland ansässige Journalisten in Washington vom 18. bis 24. Oktober 2020 zu prüfen. Bewerber für das Alumni-Programm wenden sich bitte an ihr lokales Alumni-Kapitel, um weitere Informationen zu erhalten Information. Bewerber, die an den dreiwöchigen Programmen interessiert sind, schreiben an info@riasberlin.org, um weitere Informationen zu erhalten.

Die zwei zweiwöchigen Programme für etwa 10 US-Journalisten in Deutschland sind: 1. bis 13. Juni 2020 (Berlin, Leipzig, Hamburg, Brüssel) und 13. bis 25. September 2020 (in Brüssel, Köln, Erfurt und Berlin). Vom 28. Juni bis 18. Juli 2020 wird es auch ein Sommeraustauschprogramm für Studenten geben, die Rundfunkjournalismus, internationale Beziehungen oder Deutsch studieren. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an info@riasberlin.org.

Die Verleihung des RIAS-Medienpreises 2020 findet am 7. Mai 2020 im RIAS-Gebäude in Berlin statt, und das Alumni-Treffen 2020 in Berlin findet am 8. Mai 2020 statt. Das US-Alumni-Treffen findet am 7. Mai in San Antonio statt RTDNA Excellence in Journalism Convention am 6. September 2019 mit einem Alumni-Frühstück und einer Podiumsdiskussion am 7. September 2019.

RTNDA und RIAS unterhalten seit 1994 eine enge Partnerschaft. Die Teilnehmer der RTDNA / RIAS-Austauschprogramme sind Teil eines wachsenden Netzwerks von mehr als 1.700 deutschen und US-amerikanischen Journalisten, die an den unverbindlichen Stipendienprogrammen der RIAS-Berlin-Kommission teilgenommen haben Diese wurden 1992 nach dem Abschalten des Berliner Radio- und Fernsehsenders „Radio in the American Sector“ (RIAS) aus der Zeit des Kalten Krieges eingeweiht.

Hier finden Sie das Bewerbungsformular 2020 für das Sommer-Studenten-Austauschprogramm als PDF


July 20, 2019

Drei Wochen in Deutschland für US-Studenten im Rahmen des RIAS-Sommeraustauschprogramms

Vierzehn US-amerikanische Studenten absolvierten ein dreiwöchiges Programm in Deutschland, um mehr über die Rolle des Rundfunks während des Kalten Krieges und insbesondere über die Geschichte des Radios im amerikanischen Sektor (RIAS) zu erfahren. Es gab insgesamt 51 Termine während der 20 Tage der Studenten von 10 verschiedenen Universitäten in den Vereinigten Staaten – von Texas nach Minnesota, Oklahoma nach Wisconsin, Arizona nach Massachusetts und Washington State nach North Carolina.

Ihr Besuch in Deutschland wurde mit einem Besuch der US-Botschaft im Herzen Berlins direkt neben dem Brandenburger Tor und dem Reichstagsgebäude und einem Gespräch mit Christina Higgins, Ministerin für öffentliche Angelegenheiten und Ko-Vorsitzende, gekrönt der RIAS Berlin Kommission.

Darüber hinaus führten die Studenten intensive Gespräche mit deutschen Top-Journalisten wie Peter Kloeppel von RTL und Gesa Eberl von NTV in Köln, Cherno Jobatey vom ZDF in Berlin, Michael Paweletz und Nadine Gries vom NDR in Hamburg sowie Brent Goff. Sarah Kelly, Melinda Crane und Meggin Leigh bei der Deutschen Welle. Außerdem trafen sie deutsche Journalisten im Hamburger Magazin Der Spiegel, im Leipziger MDR-Fernsehen, im Kölner WDR und in der Berliner Bild-Zeitung RBB, dem Economist und dem Berliner KCRW-Radio.

Mehr über die Energiewende in Deutschland erfuhren die Studierenden auch von Sven Egenter vom Clean Energy Wire in Berlin, der deutschen Politikerin Barbara Richstein,

CDU-Vorsitzenden im Landtag in Brandenburg und der Bundestagsabgeordneten in Berlin Beatrix von Storch von der AfD-Party. Die Studenten hatten auch die Möglichkeit, mehr über das Leben von Flüchtlingen aus Syrien und das Schicksal politischer Gefangener im Stasi-Gefängnis in Ostberlin zu erfahren..´

An vier lebhaften Abendveranstaltungen mit RIAS-Alumni in Berlin, Köln, Leipzig und Hamburg hatten sie Gelegenheit, sich in informellem Rahmen mit insgesamt rund 80 deutschen Alumni der RIAS-Programme zu treffen und auszutauschen. Die Studenten reisten mit der Bahn nach Leipzig und Hamburg, mit dem Bus von Hamburg und mit dem Flugzeug nach Köln. Sie besuchten Potsdam auch mit dem Nahverkehrszug..

„Meine RIAS-Erfahrung hat mich so viel über die Welt, die Außenbeziehungen und mich selbst gelehrt“, sagte Kingsley Reigne-Pissang, Journalistikstudent an der University of Wisconsin-Madison (Bild rechts). „Deutschland begrüßte meine Gruppe mit offenen Armen und erlaubte mir und meinen Kollegen, Erinnerungen fürs Leben zu sammeln.“

Juliana Amos, Studentin für Journalismus und digitale Medien an der Queens University in North Carolina, fügte hinzu: „Die Teilnahme am RIAS-Programm für Studenten war eine der lohnendsten und unvergesslichsten Erfahrungen meines Lebens. Es öffnete mir die Augen für eine andere Sicht der Welt. Ich habe alles über deutsche Politik / Medien gelernt und gleichzeitig ein tieferes Verständnis für die Geschichte Deutschlands und des Kalten Krieges gewonnen.“

Ariana Lasher, eine Studentin der University of New Haven (Bild links), sagte: „Dieser Austausch war eine wunderbare Gelegenheit für angehende Journalisten, den Grund für ihr Handwerk in einem neuen kulturellen Umfeld zu entdecken. Dabei knüpfen sie großartige Verbindungen und Freundschaften. Zahlreiche Treffen mit Fachjournalisten, Politikern und Think Tanks waren äußerst hilfreich, um mein Wissen über den Journalismus, mich selbst und die aufregende Welt um mich herum zu vertiefen.“

Das Programm soll den Horizont erweitern und die Rolle von RIAS (Radio in American Sector) während des Kalten Krieges beleuchten sowie jungen amerikanischen Journalisten die Möglichkeit geben, deutsche Journalisten zu treffen und mehr über die Branche in Deutschland zu erfahren. Das Programm wird zu einem erheblichen Teil durch einen Zuschuss der Bundesregierung aus dem ERP-Programm finanziert. Die Studierenden haben sich Anfang 2019 für das RIAS-Sommeraustauschprogramm beworben. Bewerbungen für das Programm 2020, das vom 28. Juni 2020 bis zum 18. Juli 2020 läuft, sind schriftlich an info@riasberlin.org zu richten.

Hier finden Sie das Bewerbungsformular 2020 für das Sommer-Studenten-Austauschprogramm als PDF


3. Juli 2019

Das zweite RIAS-Sommer-Austauschprogramm für US-Studenten startet in Berlin

Vierzehn US-amerikanische College-Studenten und Absolventen, die sich auf dem Weg zum Rundfunkjournalismus befanden, verbrachten die erste Woche ihres dreiwöchigen Sommeraustauschs in der vergangenen Woche auf einer Tournee durch Medien, Politik und Kultur in Berlin. Das Programm soll den Horizont erweitern und die Rolle von RIAS (Radio in American Sector) während des Kalten Krieges beleuchten sowie jungen amerikanischen Journalisten die Möglichkeit geben, deutsche Journalisten zu treffen und mehr über die Branche in Deutschland zu erfahren.

Die Studenten von 10 verschiedenen Universitäten und 10 Bundesstaaten von Oklahoma bis Washington State sowie von Louisiana und Wisconsin bis Arizona, North Carolina und New York hatten die Gelegenheit, deutsche Journalisten wie Cherno Jobatey (ZDF), einen Moderator und Reporter für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk des ZDF, zu treffen Netzwerk, das spannende Geschichten über Journalismus und Kultur in Deutschland erzählte. Sie trafen auch Andreas Rickmann, den Wachstumschef der Online-Zeitung von Bild.de, sowie Richard Meng, ehemaliger Journalist und RIAS-Vorstandsmitglied, der in ihren Gesprächen aufschlussreiche Einblicke in die Zukunft des Journalismus in Berlin gab. Sie besichtigten auch das Stasi-Gefängnis, die Überreste der Berliner Mauer in der Bernauer Straße und den Reichstag und trafen sich in ihrer ersten Woche in der deutschen Hauptstadt mit Studenten der Freien Universität Berlin, die Journalistik und Massenmedien studierten.

Die amerikanischen Studenten reisen am Donnerstag und Freitag nach Hamburg, um RIAS-Alumni zu treffen, mehr über den deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunk im NDR zu erfahren und Journalisten des Nachrichtenmagazins Der Spiegel zu treffen. Sie werden sich auch mit Alumni aus der Region Hamburg zu einem informellen Treffen treffen, um den 4. Juli zu feiern.

Durch die Teilnahme an dem bahnbrechenden neuen Programm, das amerikanische Studenten jeden Sommer nach Deutschland bringen soll, um mehr über das Land zu erfahren, erhalten die Studenten auch die Gelegenheit, den Künstler Kani Alavi zu treffen, der eine treibende Kraft bei der Schaffung der East Side Gallery war offene Kunstgalerie, gemalt auf der Ostseite der Berliner Mauer in den chaotischen Tagen unmittelbar nach dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989.

Die Studenten lasen ausgiebig und sahen sich Filme über Berlin, Deutschland und den Kalten Krieg an, um sich auch während der Abschlussprüfungen im Frühjahr auf das Programm vorzubereiten. Durch ihre umfangreichen Vorbereitungen konnten sie die Stationen im Stasi-Museum, im Stasi-Gefängnis, im RIAS-Gebäude, in der Abteilung für Journalismus an der Freien Universität Berlin und in der Springer Akademie, einer Abschlussschule für junge Journalisten bei einem der führenden Verlage des Landes, besser nachvollziehen Sie werden junge deutsche Journalisten treffen.

Geplant sind Reisen nach Leipzig, Potsdam, zur Glienicker Brücke, wo Spionagetausch im Kalten Krieg stattfand, zu einem neuen Berliner Spionagemuseum, zur Zentrale der Deutschen Welle, zum englischsprachigen KCRW-Radiosender in Berlin und in die deutsche Rundfunkhauptstadt in Köln für die zweite und dritte Woche.

 

Hier ist eine Liste der am Programm teilnehmenden US-Studenten:

  1. Jude Ahmed, Western Washington University
  2. Michelle Ailport, Arizona State University
  3. Juliana Amos, Queens College, North Carolina
  4. Jillian Carafa, Syracuse
  5. Jen Cartwright, Western Washington University
  6. Sinclaire Jacobs, University of Oklahoma
  7. Molly Kruse, University of Oklahoma
  8. Ariana Lasher, University of New Haven
  9. Michael Makowski, University of Wisconsin
  10. Christian Nunley, University of Oklahoma
  11. Kingsley-Reigne Pissang, University of Wisconsin
  12. Nick Scheffler, University of Minnesota
  13. Erin Snodgrass, Loyola, New Orleans, Louisiana
  14. Allison Walker, Emerson College, Massachusetts

 


1. Juli 2019

Hier einige Beobachtungen der Gruppe von Journalisten der RIAS-Berlin-Kommission, die im Juni 2017 zwei Wochen in Deutschland, Prag und Brüssel verbracht haben

 

Jeremy Chen, Reporter/MMJ, KESQ NewsChannel 3, Palm Springs, California

Ein Teil der RIAS Berlin Kommission zu sein, war eine unglaubliche Erfahrung, die meine hohen Erwartungen an das Programm weit übertroffen hat. Die Gelegenheit, mit deutschen und anderen in Europa ansässigen Journalisten sowie mit den Machern der deutschen und europäischen Politik in Kontakt zu treten, lieferte unschätzbare Erkenntnisse, die ich mir nie hätte vorstellen können. Die Anhörung der Grünen und der AfD von beiden Seiten des deutschen politischen Spektrums gab einen einzigartigen Einblick in die komplizierte Politik des Landes. Es hat mir nicht nur ermöglicht, mehr über Europa und die USA selbst durch die Augen der Europäer zu erfahren. Vielen Dank, RIAS, für die Gelegenheit, diese Reise anzutreten.“

 

Heather Dorf-Dolce, producer ARD bureau, Washington DC

„Ich bin sehr dankbar für die Gelegenheit, Teil des RIAS-Programms zu sein. Als amerikanischer Journalist, der für deutsche Journalisten in Washington DC arbeitet, war dies ein unschätzbarer Einblick in Deutschland. Das Programm stellte eine kongruente Verbindung zwischen Politik und Geschichte her. Es war faszinierend, mit dem Künstler der East Side Gallery über die Berliner Mauer zu laufen und sich mit der AFD zu treffen. Die Verbindung von Geschichte und Gegenwart ist eine wunderbare Art zu lernen. Mit einem Mitglied der Grünen zu sprechen, während er durch seine Nachbarschaft lief, war der perfekte Weg, um seine Plattform zu verstehen. Das Treffen mit dem Pressesprecher von Bundeskanzlerin Merkel und die anschließende Kombination mit einem Rundgang mit einem syrischen Flüchtling haben die Augen geöffnet. Das Programm erweckt die Geschichte zum Leben und stellt sie in einen Zusammenhang mit aktuellen politischen Situationen. Deutsche Journalisten zu treffen und ihre Arbeitsumgebung zu sehen, war eine fantastische Möglichkeit, alles, was wir gelernt haben, zusammenzubringen. Sie waren aufschlussreich, offen und es ist wunderbar, neue Kontakte zu knüpfen. Zu guter Letzt, Erik und die Gruppe, was für eine wunderbare, kluge, neugierige Gruppe von Journalisten, ich freue mich darauf, meine Verbindungen zu allen zu erweitern und mit allen RIAS Alum für zukünftige Projekte zusammenzuarbeiten. Kann ich wiederkommen?“

 

Larry Miller, anchor, WUSA9, Washington DC

„Als selbst beschriebener“ Nervenkitzel suchender „fand ich mein neuestes und aufregendstes Abenteuer in meinem zweiwöchigen RIAS-Stipendium in Europa. Innerhalb von 14 Tagen reisten meine Kollegen und ich in drei Länder, fünf Städte und interviewten unzählige Nachrichten- und Journalisten in Europa.

Die mit Abstand aufregendste Gelegenheit war das Gespräch mit Beatrix von Storch, Co-Vorsitzende der deutschen AfD-Partei. Wir diskutierten über Einwanderung, Klimawandel und den Aufstieg der rechtsextremen Politik. Nur wenige Journalisten hatten die Gelegenheit, die Partei zu echten politischen Themen zu bewegen, die die Deutschen betreffen. Uns wurde eine solche Gelegenheit eingeräumt. Ich entwickelte auch eine echte Verbindung zur Geschichte: Ich besuchte die East Side Gallery und die deutsche Botschaft in Prag, in der einst Tausende ostdeutscher Flüchtlinge lebten. Es ist eine Sache, über vergangene Ereignisse in Geschichtsbüchern zu lesen. Es ist eine andere Möglichkeit, diese wichtigen Momente mit Ihren eigenen Füßen zu verfolgen. RIAS hat sich zum Ziel gesetzt, das Wissen und die Fähigkeiten von Journalisten sowohl in Deutschland als auch in den USA zu erweitern. Ich bin wirklich dankbar für die Gelegenheit, das Wissen, die Erfahrungen und die neuen lebenslangen Freundschaften.“

 

Roseanne Gerin, English News Editor, Radio Free Asia, Washington, DC

„Das RIAS-Austauschprogramm für Journalisten war eine großartige Gelegenheit, einen tiefen Einblick in die deutsche Geschichte zu bekommen und sich über Medien, Politik und Wirtschaft des Landes zu informieren. Die Teilnehmer hatten durch zahlreiche Treffen, Briefings und Interviews in Deutschland, der Tschechischen Republik und Belgien seltenen Zugang zu prominenten europäischen Journalisten, Politikern und anderen Powerbrokern. Zu den Höhepunkten des Programms gehörten Briefings am Sitz der Europäischen Union und der NATO in Brüssel. Vielen Dank, RIAS, für eine wundervolle Lernerfahrung!“

 

LaCrai Mitchell, CBS News, New York/South Carolina

Als ich zum ersten Mal erfuhr, dass ich in das RIAS Berlin Fellowship aufgenommen wurde, war ich überglücklich darüber, was ich für eine Erfahrung meines Lebens erwartet hatte. Ich hätte nicht gedacht, wie die Teilnahme an dem Programm meine Karriereziele auf eine Weise verändern würde, die ich mir nicht hätte vorstellen können. Das Eintauchen in die verschiedenen Kulturen Berlins, Dresdens, Prags und Brüssels weckte eine Liebe und Wertschätzung für internationale Berichterstattung und Politik, die ich seit meinem Auslandsstudium vor Jahren nicht mehr empfunden hatte. Treffen mit Journalisten wie Jaafar Abdul Karim, der die mangelnde Vielfalt in der deutschen Medienlandschaft diskutierte, und der politischen Führerin Beatrix von Storch, die die Ansichten der AfD-Partei zu allem von Flüchtlingen bis zum Klimawandel diskutierte, machten Ähnlichkeiten und Unterschiede in der deutschen und amerikanischen Medienlandschaft deutlich Ich weiß, dass ein politisches Klima die Linse, aus der ich Geschichten erzähle, positiv verbessern wird. Aus diesem Grund möchte ich den RIAS-Berlin-Kommissaren Erik, Isabell und dem Rest des RIAS-Teams aufrichtig danken – nicht nur für eine unglaubliche Lernerfahrung, sondern auch dafür, dass sie mich mit Wissen aus erster Hand ausgestattet haben, von dem ich weiß, dass es noch besser wird Journalist bei meinem nächsten großen Auftrag: den US-2020-Präsidentschaftswahlen!

 

Kathy Walker, News Director, KOA NewsRadio, Denver, Colorado

Vielen Dank an RIAS! Mein Weltbild hat sich erweitert, meine Verbindungen zu deutschen Journalisten haben begonnen und der Dank für die Weitsicht der RIAS-Kommission ist vollständig. Als Teil der #RIAS-Gruppe vom 19. Juni lernte ich so viel über die deutsche Politik und Geschichte sowie die Rolle von Radio und Fernsehen in ganz Europa seit dem Kalten Krieg. Von der Begegnung mit großartigen Journalisten über Mitglieder der vielfältigen Gemeinschaft Berlins bis hin zu Besuchen in der EU und der NATO kann ich nicht meine Lieblingserfahrung nennen. Es war alles super! Bitte beachten Sie, dass die gesamte Erfahrung mich bereichert hat und mich motiviert, als ich zu meiner Arbeit als Nachrichtendirektor von KOA Radio in Denver, CO, zurückkehre. Vor allem habe ich neue Freunde, die in der tiefen Freude an einer fantastischen Lernerfahrung gefunden wurden.

 

Susy Castillo, Reporter, KTSM, El Paso, Texas

Das RIAS-Stipendium ist ein lebensveränderndes Programm, das mich dazu inspiriert, ein besserer Journalist und eine rundum Person zu sein. Das Gespräch mit Politikern, Journalisten und Menschen mit besonderen Erfahrungen hat mir geholfen, die Welt ein bisschen anders zu sehen. Während es meine erste Auslandsreise war, war es ein sehr arbeitsreicher Zeitplan, der wie ein langer Kurs über amerikanisch-deutsche Beziehungen aussieht, der sich auf nur zwei Wochen konzentriert. So unterschiedlich wir auch sind, so sind wir auch in Bezug auf Politik, Medien und Leben gleich. Ich bin dankbar, dass ich auch vor der Kamera Fragen stellen konnte, wie Menschen auf der anderen Seite der Welt Probleme in meiner Heimatstadt sehen, die es mir ermöglichen, diese Geschichten in meine Gemeinde zu bringen. Vielen Dank an RIAS. Auch wenn RIAS nicht mehr ausgestrahlt wird, verändert es die Ansichten der Menschen und wirkt sich positiv auf ihr Leben aus.

 

Roxanne Scott, Reporter at WABE News, Atlanta

Ich danke der RIAS-Berlin-Kommission für den Einblick in Europa in Politik, Medien, Geschichte und Kultur. Zu meinen Highlights gehörten die East Side Gallery, die Stadtführungen durch Kreuzberg und Neukölln sowie der Besuch des POLITICO-Büros in Brüssel. Ich mochte auch die informellen Zusammenkünfte, wie ein hausgemachtes Abendessen mit einem deutschen Journalisten; Ich habe es genossen, über alles zu sprechen, von Podcasts über das öffentliche Radio bis hin zu HARIBO-Gummibären. RIAS hat mir geholfen, meine Karriere neu vorzustellen und bestätigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin, internationale Geschichten zu erzählen. Danke RIAS für den Funken!

 

Gina Presson, Producer, WEDU, North Boulevard Tampa,

Vielen Dank an RIAS für diese Transformationserfahrung, die mich in das Land meiner Geburt zurückgebracht und es mir ermöglicht hat, es mit neuen Augen zu sehen! Es war ein großartig gefertigter Teppich aus Texturen, Geschichten und Erfahrungen. Wir hatten uneingeschränkten Zugang zu Nachrichtenmachern und Nachrichtenveteranen, die unterschiedliche Stimmen im politischen und sozialen Spektrum vertraten. Es war ein vertraulicher, eingehender und Insider-Blick auf die komplizierte Dynamik in Deutschland und der Europäischen Union. Dies ist in Anbetracht des Wandels, der sich aus den jüngsten Wahlen zum Europäischen Parlament ergibt, von besonderer Bedeutung und bietet reichhaltiges Futter für viele potenzielle Nachrichten.

Unsere Treffen reichten vom Pressesprecher in Zusammenarbeit mit Bundeskanzlerin Merkel, der Vorsitzenden der ARD, und einem ehemaligen Parteiratsmitglied der Grünen bis zu einem Überlebenden des Stasi-Gefängnisses, einem syrischen Flüchtling und dem Künstler, der die East Side Gallery gegründet hat Überreste der Berliner Mauer. Ich mochte die Mischung aus Meetings, die sich sowohl auf historische als auch auf aktuelle Ereignisse konzentrierten. Angesichts meiner Familiengeschichte, die einem in Herzogenaurach lebenden amerikanischen ASA-Soldaten geboren wurde, war es erstaunlich, das Alliierten-Museum in Berlin zu sehen, einschließlich seiner fotografischen Lebensausstellung für amerikanische GI-Familien in Deutschland. Sie ähnelten sehr meinen Familienfotos.

Es war auch ein außergewöhnliches Erlebnis, die wichtigsten Medien in Deutschland zu besuchen und von ihren Führern zu hören. Informeller habe ich es genossen, die deutschen Journalisten beim Essen und Trinken kennenzulernen. Was für eine wunderbare Erfahrung, um solch herausragende amerikanische Journalisten unter der Leitung unseres furchtlosen Führers Erik Kirschbaum kennenzulernen. Er ist eine wandelnde Enzyklopädie mit Informationen von beiden Seiten des Atlantiks. Als Amerikaner, der seit vielen Jahren in Deutschland lebt, hat Erik eine einzigartige Perspektive auf unsere beiden Kulturen.

Kurz gesagt, die RIAS-Familie fördert transatlantische Beziehungen, ein tieferes Verständnis unserer Kulturen und ihrer gegenseitigen Abhängigkeit sowie lebenslange Freundschaften. Es ist auch die Quelle vieler Nachrichten, um das Verständnis unter unseren Zuschauern, Lesern und Zuhörern zu fördern. Vielen Dank, dass Sie mich in diese seltene Firma aufgenommen haben.

 

Ryan Prior, Cross-Platform Associate Producer, CNN, Atlanta

Das RIAS-Stipendium war eine lebensverändernde Gelegenheit, sich direkt mit vielen Führungspersönlichkeiten in wichtigen Positionen der freien Welt sowie den Journalisten zu treffen, die über sie in Politico, The Economist und vielen anderen berichten. In einer zunehmend globalisierten Welt ist es wichtig, dass möglichst viele Journalisten diese Art von Wissen aus erster Hand über die dauerhaften Institutionen der liberalen Demokratie entwickeln. Da es in Russland und Ungarn sowie in Deutschland und den USA zu demokratischen Rückschlägen kommt, ist es entscheidend, dass die nächste Generation von Journalisten versteht, wie untrennbar unser gesamtes Leben miteinander verwoben ist. RIAS bietet dies auf eine Art und Weise an, wie es kein anderes professionelles Programm getan hat, an dem ich beteiligt war.

Ohne Frage haben mich die Treffen im Bundestag, in der Deutschen Botschaft, in der Europäischen Union und in der NATO sowie meine aufstrebenden Freundschaften mit jedem der Stipendiaten dazu inspiriert, mich als international denkender Journalist stärker zu betätigen. RIAS hat mir geholfen, mich wiederzubeleben und die Bedeutung meiner täglichen Arbeit bei CNN zu verstehen. Meine Erfahrungen mit RIAS werden täglich im Vordergrund stehen und die Art und Weise beeinflussen, wie ich viele Jahre lang inländische und internationale Geschichten schreibe, produziere und denke.

 

Dean Kurth, Fox News, New York

„Das RIAS-Programm im Frühjahr 2019 umfasste eine außergewöhnlich talentierte Gruppe amerikanischer Journalisten, die mich immer wieder inspirierten, als wir einen unglaublichen Zugang und Einblick in die Welt der europäischen Politik, Medien und Kultur erhielten.“

 

Leah Donnella, NPR, Washington

Diese Reise gab mir die seltene Gelegenheit, mich vom Alltag des Journalismus zu lösen und über einige größere Fragen nachzudenken: Warum tun wir, was wir tun? Wie können wir es besser machen? Welche Annahmen treffen wir als Journalisten in den USA und wie stellen Menschen in anderen Kontexten diese Annahmen in Frage? Das Treffen mit deutschen Journalisten, die sich mit den gleichen Themen befassen wie wir (zunehmender Nationalismus, Klimawandel, Einwanderung, Wahlen), zwang mich, diese Themen aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Die Gespräche waren manchmal herausfordernd, aber immer aufschlussreich. Es war auch faszinierend, in einer Stadt zu sein, die so tief in die Geschichte eingetaucht ist – und zu erfahren, wie sich insbesondere Berlin (und ganz allgemein Deutschland) mit seiner komplizierten Vergangenheit auseinandersetzt. So viel zum Nachdenken und so viele Parallelen zu den USA. Obwohl dieses Programm viele sehr volle Tage in Anspruch nahm, kehrte ich erfrischt und dankbar in meine Nachrichtenredaktion zurück, um auf diesem Gebiet zu arbeiten.

 

Michelle Morgante, freelance journalist, Los Angeles

Als jemand, der zu Zeiten der Teilung Berlins aufgewachsen ist, konnte ich nachvollziehen, dass man das Leben nur rückwärts verstehen und vorwärts leben kann, wenn man nach Deutschland reisen kann. Die Stärke der Deutschen – und der Europäer im Allgemeinen -, die Geschichte als Mittel zur Pflege der Zukunft zu nutzen, hat einen Eindruck auf mich hinterlassen, den ich zu verbreiten hoffe. Ich bin zutiefst dankbar, an dieser Erfahrung teilgenommen zu haben. Dieses Stipendium ist eines der wichtigsten Programme, die ich mir für Journalisten und für alle vorstellen kann, die sich um die politische und soziale Zukunft unserer Welt kümmern. Vielen Dank, RIAS, dass Sie diese zunehmend bedeutungsvolle Erfahrung erhalten haben.


June 17, 2019

Journalisten aus den USA und Deutschland trafen sich in den letzten zwei Wochen zu mehreren Alumni-Treffen in Deutschland und Brüssel. Die 13 US-Journalisten waren auf einer zweiwöchigen Reise durch vier verschiedene Städte – Berlin, Dresden, Prag und Brüssel – und trafen ihre deutschen Amtskollegen in Berlin und Brüssel.

Die geistreichen und gemütlichen Alumni-Treffen mit dem Besuch der US-Fellows wurden von Alumni Chapterleitern in Berlin und Brüssel organisiert.

Die Amerikaner hatten auch die Gelegenheit, mit Experten wie David Herszenhorn im NATO-Hauptquartier in Brüssel zu sprechen und mehr über die Herausforderungen und die unterschiedlichen Ansichten der NATO zu Verteidigungsausgaben zu erfahren.

Bevor die amerikanischen Journalisten von Prag nach Brüssel flogen, verbrachten sie 24 Stunden in Prag und lernten mehr über Radio Free Europe und die wichtige Arbeit, die die Journalisten dort für Radio-, Fernseh- und Social-Media-Produktionen leisten. Radio Free Europe kommt dem, was der RIAS während des Kalten Krieges getan hat, am nächsten – der strahlte Nachrichten, Informationen und Musik aus seinen Büros in West-Berlin in die kommunistische DDR aus.

In Prag besuchten die Amerikaner auch die deutsche Botschaft, Schauplatz der berühmten Ereignisse vom Oktober 1989, die zum Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 beitrugen, und trafen sich mit dem unternehmungslustigen deutschen Journalisten Kilian Kirchgessner, der über die Tschechische Republik und die Slowakei für verschiedene deutsche Medien berichtete.

Noch in Deutschland verbrachten die Amerikaner 24 Stunden in Dresden, um mehr über die Frauenkirche im Herzen Dresdens zu erfahren, die in den letzten Jahrzehnten nach der Zerstörung durch alliierte Bomber 1945 aufwändig wieder aufgebaut wurde. Sie erfuhren auch mehr über die Wiederaufbaumaßnahmen in Dresden, eine großartige Stadt an der Elbe, die mit Florenz in Italien verglichen wird. Sie besuchten auch ein Volkswagen-Werk im Herzen Dresdens, das jetzt Elektro-Golfs produziert.

Während ihres Aufenthalts in Berlin hatten die Amerikaner eine faszinierende Tour durch den Stadtteil Neukölln, in dem sich viele Flüchtlinge aus Syrien und dem Nahen Osten niedergelassen haben und die einst als Sonnenallee bekannte Hauptstraße in eine arabische Straße verwandelt haben. Sie tourten auch mit dem lokal führenden Politiker der Grünen, Oezcan Mutlu durch Kreuzberg, das seit langem ein multikulturelles Viertel ist, in dem viele türkische Einwanderer leben, die nach Deutschland migriert sind.

Die Amerikaner führten auch lebhafte Gespräche mit einem Parteiführer der rechten „Alternative für Deutschland“ (AfD) und mit Journalisten, die mit Benjamin Eyssel und Maria Luz von der Deutschen Welle am RBB InfoRadio-Sender arbeiten. Bei Chefredakteurin Ines Pohl konnten sie sich über die Arbeit der Deutschen Welle in Berlin informieren.

ARD-Moderator Ingo Zamperoni kam vorbei, um mit dem Economist-Korrespondenten Tom Nuttall und dem Berliner Politikberater Julius van de Laar mit den amerikanischen Kollegen zu sprechen. Der deutsch-iranische Künstler Kani Alavi erzählte die Geschichte der East Side Gallery und wie er und mutige Künstler aus aller Welt ihre Kunstwerke schnell auf die Ostseite der Berliner Mauer malten, bevor sie abgerissen wurde – und wie die East Side Gallery zu einer der beliebtesten Touristenattraktionen in Berlin wurde.


May 24, 2019

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Laut Rednern bei der Verleihung des Medienpreises ist der RIAS wichtiger denn je

Rund 200 Alumni der RIAS Berlin-Kommission, Vorstandsmitglieder, ehemalige Mitarbeiter und Freunde des legendären Radio- und Fernsehsenders aus der Zeit des Kalten Krieges feierten am Donnerstagabend im Rahmen einer Gala im RIAS-Gebäude die Verleihung des RIAS-Medienpreises 2019 unter der Leitung von Programmleiter Helge Fuhst bei Phoenix TV und einem RIAS-Alumni. Der RIAS-Vorsitzende Peter Limbourg, der Intendant der Deutschen Welle, und die Co-Vorsitzende Christina M. Higgens, der Gesandte-Botschaftsrätin für öffentliche Angelegenheiten und stellv. Vorsitzende RIAS Berlin Kommission, sprachen über die wichtige Rolle, die die binationale Organisation weiterhin spielt. Der Verwaltungsdirektor der RIAS Berlin-Kommission, Erik Kirschbaum, würdigte die Arbeit der neu geschaffenen Alumni-Kapitel in Köln, Hamburg, Berlin, Washington DC und New York, die dazu beigetragen haben, den Geist von RIAS am Leben zu erhalten.

„Wenn es die RIAS-Berlin-Kommission nicht gegeben hätte, müsste sie auf jeden Fall von jemandem erfunden worden sein“, sagte Limbourg. „Es ist enorm wichtig.“ Limbourg forderte auch Journalisten auf, in einer zunehmend polarisierten Zeit so genau und sachlich wie möglich zu berichten.

Higgins sagte, dass Meinungsverschiedenheiten in einigen Gebieten zwischen den USA und Deutschland die transatlantische Freundschaft zwischen den beiden Ländern nicht beeinträchtigen sollten: „Es gibt keine einfachen Antworten auf die vielen schwierigen Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen, und deshalb ist die freie Debatte zwischen unseren Ländern mehr wichtig wie nie zuvor… Die Bereitschaft zu debattieren oder gar nicht zuzustimmen ist daher nicht negativ. Es ist ein Zeichen der Partnerschaft. Aus diesem Grund hat die US-Regierung alle NATO-Mitglieder, einschließlich Deutschlands, nachdrücklich gebeten, die Sicherheit unserer Energieversorgung, der Telekommunikationsnetze und unserer Landesverteidigung zu gewährleisten. “

Higgins fügte hinzu, dass Rick Grenell, der US-Botschafter, der auch Ehrenvorsitzender des RIAS ist, betonte, dass Deutschland und die USA „auf einer Seite“ seien.

„In den USA und in Deutschland ermöglichen unsere Gesellschaften diesen freien Gedankenaustausch“, sagte sie. „Und wenn es um Freiheit, Menschenrechte und Pressefreiheit geht, sind wir uns einig. Es ist wichtig, dass wir weiterhin gemeinsam für die Pressefreiheit als Grundrecht kämpfen, und RIAS ist absolut Teil dieser Geschichte und dieses gemeinsamen Engagements. “

Sie fügte hinzu: „RIAS ist seiner Mission treu geblieben. Die Kommission erreicht ein breiteres Publikum und eine größere Auswahl an Medien und Plattformen als jemals zuvor. RIAS-Journalisten behandeln ein breites Spektrum politischer, sozialer und kultureller Themen aus allen möglichen Blickwinkeln. Es repräsentiert eine Vielfalt von Meinungen für ein vielfältiges Publikum, fördert die Rechenschaftspflicht und löst in der Tat eine öffentliche Debatte aus. Wenn Sie unserem Twitter-Feed folgen, möchten wir eine öffentliche Debatte in der US-Botschaft auslösen. “

In seiner Rede stellte Kirschbaum fest, dass seit 1992 737 Amerikaner an ein bis dreiwöchigen Fellow-Ship in Deutschland teilgenommen haben, von denen viele zum ersten Mal in Europa waren. Auch 885 deutsche Journalisten haben an den zum Teil erstmaligen Fellow-Ship Treffen in den USA teilgenommen. 2018 gab es 78 Fellows in sechs Programmen, 24 mehr als 2017.


20. Mai 2019

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Kritische NDR-Reportage über Facebook erhält RIAS-Medienpreis 2019

Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien und Ehrenvorsitzende der RIAS Berlin Kommission wird die Hauptrednerin bei der diesjährigen Rias-Preisverleihung sein. Die Verleihung findet am Donnerstag, 23. Mai 2019 um 19.00 Uhr im Deutschlandradio Funkhaus statt.

Fünf weitere Journalisten aus Deutschland und den USA werden bei der feierlichen Medienpreiszeremonie vor 200 Gästen und früheren Teilnehmern des RIAS-Austauschprogramms aus Deutschland und den USA für ihre Berichte aus dem Jahr 2018 ausgezeichnet. Seit 1995 wird jedes Jahr herausragende transatlantische Berichterstattung ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung erinnert die RIAS-Kommission an den früheren, von den USA gegründeten Berliner Nachkriegssender „Rundfunk im amerikanischen Sektor“.

Der RIAS-Medienpreis in der Kategorie Radio geht an Tom Schimmeck (NDR) für seinen Radiobeitrag „Fake-Fabriken – Der Profit mit Falschmeldungen“. Der Beitrag „zeigt genau das in beeindruckender Weise,“ so die Jury. „In jeder Hinsicht überzeugend, technisch, sprachlich wie dramaturgisch, zeigt das Feature wie Millionen von User via facebook, twitter und WhatsApp mit Fakes gefüttert und manipuliert werden.“ Hier ist der Beitrag: https://www.ndr.de/info/sendungen/das_feature/Fake-Fabriken,sendung828226.html

Den Rias Fellow Award erhältEberhard Schade von Deutschlandfunk Kultur für„Co-Living in den USA – Die All-Inclusive WG der Träume?“. Eberhard Schade produzierte diese „unterhaltsame Geschichte“ während seiner Teilnahme am RIAS-Programm in New York und San Francisco. „Dieses warnende Beispiel über die Technologie- und Immobilienbranche in San Francisco und New York ist für andere Großstädte – auch in Deutschland – hochrelevant,“ so die Jury. Hier sein Beitrag: https://www.deutschlandfunkkultur.de/neu-in-den-usa-coliving-die-all-inclusive-wg-der-traeume.979.de.html?dram:article_id=422034

Der digitale Medienpreis 2019 geht an Roman Lehberger, Alexander Epp, und Roman Höfner (Der Spiegel/Spiegel TV) für „Das Hass-Netzwerk. Eine Visual Story über die ‚Atomwaffen Division’“. Der Multimedia-Bericht erschien auf der website Spiegel.de Er zeigt, wie die brutale amerikanische Nazi-Terrorgruppe „Atomwaffen Division“ in anderen Ländern Kontakt knüpft, Strukturen aufbaut und sich bedrohlich ausbreitet – auch in Deutschland.“ Hier ist der Beitrag: http://www.spiegel.de/politik/ausland/neonazi-zelle-atomwaffen-division-das-hass-netzwerk-a-1225341.html

Die RIAS Berlin Kommission ist eine zwischenstaatliche Organisation zur Förderung der deutsch-amerikanischen Verständigung im Rundfunkwesen und feiert mit der Preisverleihung 2019 ihr 27. Jubiläum. Mitglieder der Jury sind: Petra Gute (rbb), Anja Heyde (ZDF), Helge Fuhst (phoenix), Michael Gargiulo (WNBC in New York), Susan Stone (NPR), Jamie Coughlin (US-Filmemacherin) und Christian Wilp (NTV, RTL).


2. April 2019

RIAS Berlin Commission Teilnehmer in den USA

14 Journalisten aus Deutschland nahmen im März am US-Frühjahrsprogramm der RIAS Berlin Kommission teil, um mehr über das Land, Politik und Medien zu lernen. Es gab zahlreiche Termine mit Gastrednern aus dem US Congress sowie Experten im Pew Institute. Auch viele RIAS alumni in den USA trafen sich mit der Gruppe und hielten spannende Vorträge: Stacey Samuel (NPR), Jan-Philipp Burgard (ARD), Stefan Niemann (ARD), Martina Buttler (NDR), Martin Ganslmeyer (ARD), Bill Whitaker (CBS), Clare Toeniskoetter (The Daily at the New York Times), Michael Garguilo (WNBC), Tiffany Zeno (WNBC), Adam Reiss (NBC) und Botschafter Dr. Christoph Heusgen (UNO). Die Teilnehmer verbrachten eine Woche in Washington DC, eine Woche in New York City und die Abschlusswoche bei einer Radio- oder TV-Station überall im Land verteilt.

Hier sind ihre Eindrücke:

Ann-Kathrin Horn, Deutschlandfunk Nova, Station week in Houston, Texas

Egal, wie gut man glaubt, die USA zu kennen und “zu verstehen”: Es erfährt sich anders und besser vor Ort, im Gespräch mit denen, die Politik machen oder mitgestalten und denen, die diese Politik für die Menschen in den USA journalistisch aufbereiten. Faszinierend waren die journalistischen Kontraste: Der Radio Nachrichten-Mann bei Bloomberg rattert alle paar Minuten die neuesten News ins Mikrofon, während die Journalisten bei der Fernsehsendung „60 Minutes“ sich mehrere Wochen Zeit nehmen für Hintergrundberichterstattung. Die erfolgreichsten Zeitungen vertrauen auf eine sehr neutrale Auflistung von Fakten und Äußerungen, die TV-Newsshows auf extrem meinungsgeladene Inhalte. Was wir gesehen haben, ist ein gespaltenes, irritiertes, verunsichertes Land, das dadurch allerdings nichts von seiner Kraft eingebüßt hat. Aus Obamas “yes, we can” ist mittlerweile vielleicht eher (wieder) ein “yes, we do” geworden.“


Cornelia Gerhard, Phoenix TV, station week in Tulsa, Oklahoma

“Von Washington und New York in den mittleren Südwesten der USA nach Tulsa, Oklahoma zur Stationweek. Starke Gegensätze: Die urbane, eher liberale Ostküste mit den großen politischen Themen, Sitz vieler dominierender Medienunternehmen und dem ländlichen, meist konservativen Oklahoma, wo Religion eine wichtige Rolle spielt und woher der mutmaßlich am weitesten rechts stehende Senator stammt. Es war eine sehr intensive und lehrreiche Zeit mit vielen unterschiedlichen Facetten dieses riesigen Landes. Das vielfältige Programm hat es möglich gemacht. Am wertvollsten war der Austausch mit vielen ganz unterschiedlichen Gesprächspartnern: mit Politikern, Menschenrechtsgruppen, Diplomaten, Meinungsforschern, Kolleginnen und Kollegen aus den USA, aber auch aus Deutschland, die entweder in den USA arbeiten oder unserer hoch sympathischen Gruppe angehörten. Ein Austausch, den ich sehr gerne fortsetzen möchte. Danke dafür Rias!”


Gesa Eberl, NTV/RTL, short 3-day station week in New York City

 

“Für mich ist mit dem RIAS Frühjahrsprogramm für Rundfunkjournalisten ein Traum in Erfüllung
gegangen! So viele lehrreiche und sinnvolle Einblicke und Kontakte im Bereich Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Medien in kürzester Zeit und perfekt organisiert, gibt es kein zweites Mal! Und wer kann schon von sich behaupten, daß er als deutschen Journalist innerhalb von drei Tage bei MSNBC, WNBC und der “Daily Show mit Trevor Noah” gearbeitet hat! 🙂 Vielen Dank RIAS!”

 


Lutz Harbaum, RTL Aktuell – Station week in Bloomington, Indiana

Drei Wochen, ein Land, 100.000 Eindrücke. Erster Stopp: das Gehirn des Landes. Eine Woche Washington. Wir treffen: Politiker, Think Tanks, Meinungsforscher. Zweiter Stopp: das Herz des Landes. Eine Woche New York. Wir treffen: Journalisten, Meinungsmacher, Strippenzieher. Dritter Stopp: die Seele des Landes. Eine Woche in einer Redaktion, mitten in den USA. In meinem Fall: Bloomington, Indiana. Dort, wo die Autos dick sind, die Burger fett und die Menschen stolz. Drei Wochen, ein Land, 100.000 Eindrücke. Was für eine Erfahrung. Danke, RIAS!“

 


Jan-Peter Bartels, Hessische Rundfunk HR TV, Station Week in Sioux Falls, South Dakota

“The RIAS program was an amazing experience for me, I came back filled to the brink with new impressions and information! It was a great look behind the scenes, into the minds and workings of all the people we met. And there were a lot of fascinating people who we met: politicians, thinkers, decisionmakers, journalists… Getting to talk to them, hearing their side of the story and discussing it in our group, gave me many new perspectives and insights. I really appreciate being given this opportunity, enjoyed it immensely and made new friends. I don‘t think there‘s a better way to learn about the USA.”

 


Maria Regis, MDR TV, Station week in South Carolina

„Es war nicht meine erste Reise in die USA aber mit Abstand die intensivste! Besonders gut gefallen haben mir die abwechslungsreichen Termine mit unterschiedlichsten Gesprächspartnern und natürlich der Blick hinter die Kulissen großer Medienunternehmen. Die offenen und spannenden Gespräche haben mir neue Impulse für meine journalistische Arbeit gegeben. Wir wurden immer herzlich empfangen und als Freunde verabschiedet. Ich werde diese Zeit nie vergessen. Ein großes Dankeschön an die RIAS-Kommission für die tolle Vorbereitung und das vielseitige Programm!“

 


Christian Avital, WDR Radio and RTL TV, station week in San Francisco, California

„Die Vielseitigkeit des Programms hat mich einfach nur begeistert. Ob die politischen Hintergrundgespräche in Washington, die Kollegengespräche bei der New Yorks Times, bei CBS oder NBC und nicht zuletzt meine Station Week beim öffentlich-rechtlichen Radiosender KQED in San Francisco: dieses Programm hat meinen beruflichen und auch privaten Horizont definitiv erweitert. Die drei Wochen in den USA haben mir aber noch eines gezeigt: Herr Trump ist zwar fast jeden Tag Thema in den Nachrichten dort, es gibt aber noch so viel mehr, über das die amerikanischen Kolleginnen und Kollegen berichten. Und das ist gut so.“

 


Anna Müllerleile, HAMBURG ZWEI – station week in Los Angeles, Kalifornien

„In den drei Wochen mit dem RIAS Programm habe ich so viel erlebt wie sonst in einem halben Jahr nicht. Eine unglaubliche und intensive Zeit. Washington, die Stadt bei der sich alles um Politik und das Weiße Haus dreht, New York – die Stadt, die niemals schläft, mit spannenden Besuchen bei der New York Times, 60 Minutes mit Bill Whitaker bis hin zum kompletten Kontrastprogramm beim Kochen für Obdachlose. In meiner station week ging es für mich von der Ost an die Westküste, ähnliche politische Einstellungen – ganz anderer Lifestyle. Während ich in New York alles zu Fuß gegangen bin, wurde in Los Angeles alles gefahren. Mal eben zu CBS gehen und ein Interview mit einem amerikanischen Serienstar führen, in LA kein Problem. Danke für diese tolle Zeit, die ich mit RIAS erleben durfte.“

 


Benjamin Eyssel, RBB Radio, Station Week in Seattle, Washington

“Die drei Wochen in den USA waren die lehr- und erlebnisreichsten Wochen seit Langem: Der beste Mix aus Politik, Gesellschaft, Medien, Unterhaltung und Landeskunde – mit einer tollen Gruppe. Schade, dass man nur einmal am Programm teilnehmen kann.”

 


Christoph Tanneberger, ARD-aktuell, Hamburg – Station week Cincinnati, Ohio

„Wer über ein Land berichten will, der möchte es sich natürlich auch erschließen. Am allerbesten geht das, indem man eigene Erfahrungen sammelt. Das Rias-Programm hat dazu unzählige Gelegenheiten geboten: Begegnungen mit Menschen, die sich politisch und gesellschaftlich engagieren oder in den Medien aktiv sind. Treffen mit Leuten, die das Land, wie es heute ist, mit prägen und gestalten. Drei Wochen in den politischen und kulturellen Zentren der USA und in einer eher ländlich geprägten Region. Eine unvergessliche Zeit, die mir Amerika, seine Politik und seine Gesellschaft greifbarer gemacht hat.“

 


Andreas Teska, WDR Köln, Station week in Bloomington, Indiana

„Geht das? Ein Land in drei Wochen, Theorie und Praxis? Politiker, Vertreter der Zivilgesellschaft, Wissenschaftler, Medienschaffende in den Filterblasen in Washington und New York? Und dann auch noch ganz normale Menschen in den Bundesstaaten, die sonst nur überflogen, überhört und übersehen werden? Ja, geht! Was bleibt? Trump ist ein Problem, vor allem aber eine Reaktion auf Probleme, die sich angestaut haben. Und deswegen könnte er sogar wiedergewählt werden. Und wo bleibt das Positive? Präsidenten kommen und gehen, aber die Menschen im Land bleiben, und der persönliche Kontakt zu ihnen ist durch nichts zu ersetzen. RIAS macht es möglich. Ich kann das Programm allen uneingeschränkt empfehlen!“

 


María Luz Moraleda, Deutsche Welle, Station week in San Antonio, Texas

“For my first time in the US, I couldn’t have had a better start then with the RIAS program. Every appointment we had was unique and gave us the opportunity to understand a little bit more about such a big country full of contrasts. For me, beginning in the Capital, and seeing first-hand how politicians, organizations and journalists work was a great idea. Later, during my station week, I had the opportunity to go to the Southern border with Mexico and report for DW. The RIAS program provided me with a better understanding what different local citizens along the Border think about migration issues, which are spoken about (and tweeted about) daily from D.C. What I enjoyed most was the exchange of experiences and thoughts, not only with open-minded American Journalists in New York, but also among the German journalists from VERY different backgrounds. If I had to sum up this amazing trip with just one Spanish word, I would say…’¡Excelente!’.”


Marcel Machill, University Leipzig

„Die Mischung macht’s! Es war genau diese Kombination aus Politik, Hintergrundgesprächen und Medien, die die Zeit in den USA so wertvoll gemacht hat. Wertvoll deshalb, weil ich aus erster Hand in den Gesprächen mit Kongressabgeordneten, bei den Diskussionen in den Think Tanks und beim Erfahrungsaustausch mit den journalistischen Kolleginnen und Kollegen erfahren konnte, was die Vereinigten Staaten in den vergangenen 20 Jahren so sehr verändert hat. Auch bei den Medien-Besuchen war der Mix aus ehrwürdigen und vorbildlichen Institutionen wie „60 Minutes“ bei CBS und den neuesten Entwicklungen bei der New York Times, NBC oder dem schnelllebigen Bloomberg genau richtig. Und last but not least war auch die Balance in der Teilnehmergruppe aus erfahrenen und jüngeren Kollegen, aus privaten und öffentlich-rechtlichen Medien sowie den unterschiedlichen Ressorts so gut angelegt, dass the whole experience zu einem exzellenten melting pot aus Eindrücken, Austausch und einer ordentlichen Portion transatlantischer Gemeinsamkeit werden konnte.“


27. März 2019

Alumni Chapter Veranstaltungen im März in Hamburg, Berlin, Washington DC und New York

Der März war für die RIAS Berlin Kommission Alumni-Chapter in Deutschland und den USA ein arbeitsreicher Monat.

Melissa Eddy, Vorstandsmitglied von RIAS Berlin, spricht mit Jiffer Bourguingon, einem ehemaligen Korrespondenten des Spiegels in Washington DC, über ihre Arbeit für die Kommission und bei der New York Times in Deutschland

Zwei der größten Alumni-Chapter in Hamburg und Berlin führten eine Reihe interessanter Abendveranstaltungen mit lokalen Organisationen in den beiden größten Städten Deutschlands durch, um über transatlantische Themen zu sprechen, während sich Alumni-Chapter in Washington DC und New York City in beliebten Restaurants mit deutschen Teilnehmern am Frühlingsprogramm in den USA trafen. Die Idee hinter den Alumni-Chaptern ist, den Geist der RIAS Berlin-Kommission für ehemalige Teilnehmer, RIAS-Medienpreisträger, Gastredner von RIAS-Programmen und Freunde von RIAS aufrecht zu erhalten. Es gibt keine Mitgliedsbeiträge und die Chapter sowie ihre Meetings und Veranstaltungen werden vor Ort von einem Netzwerk von Freiwilligen organisiert.

In den beiden US-Städten gab es etwa 25 amerikanische Alumni-Mitglieder und Preisträger des RIAS-Medienpreises wie Bill Whitaker von CBS, die sich am Freitag, den 8. März in Washington DC und am Freitag, den 15. März in New York zu den 14 deutschen RIAS-Teilnehmern zu temperamentvollen Diskussionen gesellten. Die Veranstaltungen wurden dank der Energie der US-Chapter Leiters Marissa Melton, Michael Garguilo, Clare Toeniskoetter und Stacey Samuel sowie des US-Koordinators KC Schillhahn organisiert. Auch die Alumni-Veranstaltungen in Hamburg – organisiert von den Chapter Leitern Nadine Gries und Michail Paweletz – und Berlin – die von Vladimir Balzer, Petra Gute und Anja Heyde organisiert wurden – waren gut besucht. Das Kölner Alumni-Chapter plant am 3. April ein abendliches Get-together.

In Hamburg nahm Melissa Eddy, Vorstandsmitglied der RIAS Berlin Kommission, die ebenfalls Korrespondent

Jiffer Bourguingon (von links) mit Melissa Eddy, Michail Paweletz und Nadine Gries

der New York Times in Berlin ist, am 20. März an einer lebhaften Podiumsdiskussion mit Jiffer Bourguingon, einem ehemaligen Korrespondenten des Spiegels in Washington DC, an einem Alumni-Treffen in der Villa Heine an der Elbe teil. Die Veranstaltung fand zum ersten Mal in Kooperation mit dem Business Club Hamburg statt und wurde mit rund 10 RIAS-Alumni aus der Region Hamburg, darunter der zweimalige RIAS-Fellow Ingo Zamperoni, und weitere 12 Gäste des Business Club Hamburg als großer Erfolg gewertet. Melissa Eddy sprach über ihre Arbeit in Deutschland für die New York Times, die Mission der RIAS Berlin Kommission und ihre Verbundenheit mit der Organisation – wo sie sich als Vorstandsmitglied ehrenamtlich engagiert, um Teilnehmer für Programme in den USA zu finden. Sie hält auch regelmäßig Gespräche mit amerikanischen Teilnehmern, die nach Deutschland kommen.

Weitere Themen, die in den Fragen und Antworten enthalten waren und diskutiert wurden, waren Präsident Trump und die Medien, die Nordstream 2-Pipeline und das wachsende Feld demokratischer Kandidaten vor den Präsidentschaftswahlen 2020.

RIAS-Alumni am Hamburger Get-together waren:

Charlotte Horn (NDR)
André Schünke (ARD/NDR)
Ingo Zamperoni (ARD)
Peter Eichenberg (NDR)
Edith Heitkämper (NDR)
Stephan Brünjes (NDR)
Heike Keuthen (NDR)
Patrick Döcke (ARD)
Katja Schultze-Brüggemann (NDR)
Kai Küstner (NDR)
Michail Paweletz (ARD)
Nadine Gries (NDR)

In Berlin trat das örtliche Alumni Chapter am Mittwochabend, dem 6. März, mit dem neuen Direktor der amerikanischen Akademie, Terry McCarthy, in der historischen Villa am Wannseeufer zusammen.

Das Berliner Alumni-Chapter trifft mit dem Direktor der amerikanischen Akademie, Terry McCarthy, in der historischen Villa der amerikanischen Akademie am Wannsee zusammen

Mehr als ein Dutzend Mitglieder des Berliner Chapters versammelten sich in der prachtvollen Bibliothek der American Academy, um über aktuelle Themen zu sprechen und mehr über die Themen von aktuellen Fellows zu erfahren:

Fred Donner, Professor für Geschichte des Nahen Ostens im Orientalischen Institut und Abteilung für Sprache und Zivilisation an der Universität von Chicago. Er forscht nach „Arabyc Papyri der frühen islamischen Zeit (7. Jahrhundert)“. Er sprach darüber, wie das mit dem heutigen Islam zusammenhängt. George Frampton, Mitbegründer und CEO, Partnership for Responsible Growth, Washington DC, sprach über sein Projekt „Carbon Pricing: Die Zukunft der US-Klimapolitik“.

RIAS-Alumni, die am Berliner Get-together teilnahmen, waren:
Petra Gute (RBB)
Anja Heyde (ZDF)
Vladimir Balzer (Deutschlandfunk)
Rita Lauter (Zeit Online)
Dirk Steinmetz (frei)
Karl Hinterleitner (ZDF)
Ute Kindler (frei)
Elena Kuch (HH) NDR
Kristin Joachim (ARD Hauptstadtstudio)
Michael Rötzscher (RBB)
Mirja Fiedler (Deutsche Welle)
Michael Stempfle (ARD Hauptstadtstudio)
Gerlind Vollmer (Deutsche Welle)
Dorte Störmann (RBB)
Jasmin Teerforth (Leiterin Bewegtbild / Redaktion der Bundeswehr)
Michael Wagenbach (ZDF)
Caroline Kuban (Deutschlandfunk)


15. März 2019

RIAS-Fellows treffen auf US-Reisen mit Oppenheim, Whitaker und Heusgen zusammen

Vierzehn Journalisten aus Deutschland haben amerikanische Journalisten, Politiker, Beamte des Pentagon und Experten von Think-Tanks auf einer dreiwöchigen Tour durch die Vereinigten Staaten im Rahmen eines Stipendiums der RIAS Berlin Commission getroffen. Die Journalisten auf der Frühlingsgruppen-Tour hatten die Gelegenheit, mit Noah Oppenheim, dem Präsidenten von NBC News, in New York zu sprechen, nachdem ein ganzer Tag voller Treffen bei WNBC, NBC, MSNBC und Telemundo im Rockefeller Center stattgefunden hatten, die von RIAS Alumni Tiffany Zeno, Adam Reiss, Michael Gargiulo und Bryan Weakland brillant geführt und organisiert wurden.

Die in Deutschland lebenden Journalisten hatten außerdem die Gelegenheit, nach einer Tour durch die CBS-Nachrichtenstudios mit Bill Whitaker in seinem Büro von CBS „60 Minutes“ zu sprechen. Die Gruppe war später im Publikum, um eine Aufnahme von „Full Frontal with Samantha Bee“ zu sehen. Die Rundfunkaktivitäten von Bloomberg wurden der Gruppe an einem anderen Treffpunkt von Michael Lysak erklärt.

Ein weiteres Highlight während der New Yorker Woche war ein Gespräch mit Botschafter Christoph Heusgen in der deutschen Mission in den Vereinigten Staaten, der über die Rolle Deutschlands in der Welt und den Sitz des Landes im US-Sicherheitsrat als nicht-ständiges Mitglied sprach. Die Fellows hatten auch die Gelegenheit, in der St. James Church in der Madison Avenue Obdachlose und finanziell angeschlagene New Yorker zu treffen, um das Mittagessen für etwa 120 Personen vorzubereiten und zu servieren.

Ein weiterer RIAS-Alumni, Clare Toeniskoetter, von der New York Times The Daily gab den Fellows

Einblicke in den Erfolg des Podcasts, der in nur zwei Jahren Millionen von Zuhörern anzog. Sie sprachen auch mit deutschen Journalisten an der New Yorker Börse, Heike Buchter und Markus Koch.

Bevor sie mit Amtrak von Washington DC nach New York reisten, hatten die deutschen Journalisten auch die Gelegenheit, mit dem Kongressabgeordneten Mike Doyle (D-Penn) und dem ehemaligen Kongressabgeordneten Charlie Dent (R-Penn) zu sprechen, der über denkwürdige Streitigkeiten mit Präsident Trump sprach. Trotz ungewöhnlich kaltem Wetter und sogar Schnee in Washington verbrachten die Fellows die Woche in Washington DC mit Gesprächen im Pew Research Center, dem Women’s Media Center, der Congressional Black Caucus Foundation, dem CATO Institute, dem Freedom House und einer behind-the-scenes Tour des Capitols.

Sie hatten auch die Gelegenheit, das Pentagon zu bereisen und dem Sprecher Eric Pahon eine Reihe von Fragen zu stellen.

Die Journalisten hatten auch die Gelegenheit, mehr über die Medienlandschaft in den USA zu erfahren, und zwar durch Gespräche bei NPR unter der Leitung von RIAS-Alumni Stacey Samuel, bei Deutsche Welle unter Alexandra von Nahmen und im ARD-Büro mit Martin Ganslmeyer, Martina Buttler und JP Burgard, Stefan Niemann. Die Woche in Washington endete bei einem Treffen mit rund 30 US-amerikanischen Journalisten und US-Alumni.

Die deutschen Journalisten verbringen ihre letzte Woche zusammen mit RIAS-Alumni auf einzelnen Stationen im ganzen Land – von Tyler, Texas nach Sioux Falls, South Dakota, von Los Angeles nach Seattle, San Antonio und Houston sowie Tulsa, Oklahoma, Bloomington, Indiana und Cincinnati, Ohio.

Hier ist eine Liste der Fellows, die am März-Programm in den Vereinigten Staaten teilgenommen haben:

  1. Christian Avital, ARD radio and RTL television, Cologne
  2. Jan-Peter Bartels, HR TV/online, Frankfurt
  3. Benjamin Eyssel, RBB radio, Berlin
  4. Renate Friedrich, NTV Cologne5
  5. Cornelia Gerhard, Phoenix TV, Bonn
  6. Lutz-Philipp Harbaum, RTL television, Cologne
  7. Ann-Kathrin Horn, Deutschlandfunk Nova radio, Cologne
  8. Sarah Kelly, Deutsche Welle TV, Berlin
  9. Marcel Machill, University of Leipzig
  10. Maria Luz Moraleda, Deutsche Welle TV, multimedia, Berlin
  11. Anna Muellerleile, Hamburg Zwei radio, Hamburg
  12. Maria Regis, MDR TV/online, Leipzig
  13. Christoph Tanneberger, NDR/ARD TV/Social Media, Hamburg
  14. Andreas Teska, WDR TV/Radio, Cologne

27. Februar 2019

Die RIAS BERLIN KOMMISSION freut sich, die Gewinner der diesjährigen RIAS Media Awards bekannt zu geben. Die jährliche Preisverleihung zum 27-jährigen Bestehen des deutsch-amerikanischen Austauschprogramms und dem besten transatlantischen Rundfunkjournalismus findet am Donnerstag, den 23. Mai 2019, um 19.00 Uhr im RIAS Funkhaus am Hans-Rosenthal-Platz in Berlin statt. Alle RIAS-Fellows und ehemaligen Preisträger sind eingeladen, an der Preisverleihung im historischen Gebäude teilzunehmen.

Jury Mitglieder von links nach rechts: Jamie Coughlin (USA filmmaker), Anja Heyde (ZDF), Petra Gute (RBB), Christian Wilp (NTV, RTL), Susan Stone (NPR) und Michael Garguilo (via Skype) von WNBC TV in New York. Nicht in photo: Helge Fuhst (Phoenix)

Die siebenköpfige Jury, bestehend aus renommierten Journalisten aus den USA und Deutschland, traf sich in Berlin, um die Gewinner in den Kategorien TV, Radio und Digitale Medien zu ermitteln. Ein Fellow Award ist von der Jury auch vergeben worden. Die Jurymitglieder führten lebhafte Diskussionen und zeigten sich beeindruckt von der hohen Qualität der eingereichten Arbeiten. Mehr als 70 Beiträge sind eingereicht worden.

Die Jury bestand aus: Anja Heyde (ZDF), Petra Gute (RBB), Helge Fuhst (Phoenix), Michael Gargiulo (WNBC in New York), Susan Stone (NPR), Jamie Coughlin (USA filmmaker) und Christian Wilp (NTV, RTL).

Es wird auch eine Podiumsdiskussion über die veränderte Position und Rolle der Auslandskorrespondenten in den Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr geben, sowie ein Alumni-Treffen der RIAS Fellows am 24. Mai in Berlin.

Die Preisgewinner diesen Jahres sind:

Rias TV Award

Barbara Biemann, James Jacoby, Anya Bourg, John Goetz: „Facebook außer Kontrolle?“
30.10.2018, Das Erste, 70:31min

https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/facebook-ausser-kontrolle-video-102.html

„Wenn Facebook ein Land wäre, wäre es das bevölkerungsreichste der Erde. Rund 2,2 Milliarden Nutzer loggen sich derzeit mindestens einmal pro Monat auf Facebook ein.“

Der Film „Facebook out of control“ schafft es, uns auf eine sehr kluge und konzentrierte Weise zu zeigen, wieviel Macht hinter dieser banalen Information steckt. Wie viel Einfluss das Unternehmen bereits auf den politischen Diskurs hat – und wie wenig Verantwortung der Gründer des Unternehmens bis heute übernehmen will, als befände er sich noch immer auf einer digitalen Spielwiese und nicht in einer Gesellschaft, die in Spaltung begriffen ist. Das Autorenteam hat bislang unveröffentlichtes Material zusammengetragen, welches filmisch brillant montiert wurde und einen tiefen Einblick in die Psyche des Gründers und die Natur des Molochs gewährt.

Rias Radio Award:

Tom Schimmeck „ Fake-Fabriken – Der Profit mit Falschmeldungen”

18.11.2018, NDR Info; 54:00 min

https://www.ndr.de/info/sendungen/das_feature/Fake-Fabriken,sendung828226.html

Seit Donald Trumps erster Pressekonferenz als designierter Präsident wischt er jede Kritik an seiner Politik mit dem Begriff „fake news“ beiseite und nutzt jede Gelegenheit, die Qualitätsmedien mit diesem Schlagwort zu diskreditieren. Nicht nur, dass ihm viele Menschen glauben, inzwischen sind fake news weltweit zu einem Geschäftsmodell geworden. Was ist Wahrheit, was ist Fakt – das ist zu einer Frage des Glaubens geworden und erschüttert unsere Gesellschaft in ihren Grundfesten. „Fake-Fabriken“ zeigt genau das in beeindruckender Weise und gibt uns einen Einblick in das Geschäft mit der Wahrheit. In jeder Hinsicht überzeugend, technisch, sprachlich wie dramaturgisch, zeigt das Feature wie Millionen User via facebook, twitter und WhatsApp mit Fakes gefüttert und manipuliert werden. Zurück bleibt eine ratlose bis verwirrte Gesellschaft, die zunehmend ihre gemeinsame Informations- und Diskussionsbasis verliert. Fake news sind letztlich eine Gefahr für die Demokratie.

Rias Digital Media Award:

Roman Lehberger, Alexander Epp, Roman Höfner: “Die ‘Atomwaffen Division’. Einblicke in Amerikas gefährlichste Neonazi-Gruppe”

27.08.2018, RTL (Spiegel TV), 14:36.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/neonazi-zelle-atomwaffen-division-das-hass-netzwerk-a-1225341.html

Diese erschreckende Geschichte offenbart, wie die brutale amerikanische Nazi-Terrorgruppe „Atomwaffen Division“ in anderen Ländern Kontakte knüpft, Strukturen aufbaut und sich bedrohlich ausbreitet – auch in Deutschland. Der packende Bericht über die fanatischen rechtsradikalen Gruppen wird durch die innovative Nutzung digitaler Medien erzählt und setzt damit Maßstäbe des online-storytellings.

Rias Fellow Award (Radio):

Eberhard Schade: „Co-Living in den USA – Die All-Inclusive WG der Träume?“

16.07.2018, Deutschlandfunk Kultur, 20:08 min

https://www.deutschlandfunkkultur.de/neu-in-den-usa-coliving-die-all-inclusive-wg-der-traeume.979.de.html?dram:article_id=422034

Eberhard Schade produzierte diese unterhaltsame Geschichte während seiner Teilnahme am RIAS-Programm in New York und San Francisco. Sie bietet aufschlussreiche Einblicke was passiert, wenn Gentrifizierung und Karrierekultur aufeinanderprallen und Menschen weit über dem Collegealter gezwungen sind, in Wohngemeinschaften zu leben. Dieses warnende Beispiel über die Technologie- und Immobilienbranche in San Francisco und New York ist für andere Großstädte – auch in Deutschland – hochrelevant.


 

22. Februar. 2019

Journalisten aus Deutschland reisen für ein März-Fellowship in die USA

RIAS-Fellows besuchen im Oktober 2018 das ARD-Studio und ARD-Korrespondenten in Washington und den RIAS Alumni JP Burgard

Vierzehn Rundfunkjournalisten mit Sitz in Deutschland reisen für ein dreiwöchiges Fellow-Ship der RIAS Berlin Kommission, das am 3. März beginnt, in die USA. Die Journalisten werden eine Woche lang Kongressabgeordnete sowohl der republikanischen als auch der demokratischen Partei besuchen. Ferner die Deutsche Welle, ThinkTanks, sowie das Pew Research Center, das Women’s Media Center, die Congressional Black Caucus Foundation, das CATO Institute und das Freedom House. Außerdem werden sie auch das Kapitol und das Pentagon besuchen.

Ihre Woche in New York City umfasst Treffen mit Journalisten an der Wall Street, in der NBC-Zentrale, der New York Times, Bloomberg und CBS News. Sie werden auch den CEO des AJC David Harris und die Programmdirektorin des Tenement Museum, Kathryn Lloyd, treffen. Die Gruppe wird zusätzlich ein Treffen mit Christoph Heusgen, den ständigen Vertreter Deutschlands bei den Vereinten Nationen erleben.

RIAS-Fellows treffen den ehemaligen republikanischen Kongressabgeordneten Charlie Dent in Washington

Die dritte Woche verbringen die Fellows dann mit amerikanischen Rundfunkjournalisten auf ihren Stationen im ganzen Land, von Bloomington (Indiana) nach Bend (Oregon), von San Antonio (Texas) nach Sioux Falls (South Dakota). Denver, Los Angeles, Seattle, San Francisco, Houston, Cincinnati, Tulsa sind für einige deutsche Journalisten ebenfalls Stationswochenziele. Andere werden eine Woche in Tyler, Texas und Spartanburg, South Carolina verbringen.

Hier ist eine Liste der Fellows, die am März-Programm in den Vereinigten Staaten teilnehmen:

  1. Christian Avital, ARD Bonn, RTL Köln
  2. Jan-Peter Bartels, Hessischer Rundfunk, Frankurt/Main
  3. Benjamin Eyssel, Rundfunk Berlin-Brandenburg, Berlin
  4. Renate Friedrich, n-tv, Köln
  5. Cornelia Gerhard, Phoenix, Westdeutscher Rundfunk, Bonn
  6. Lutz-Philipp Harbaum, RTL, Köln
  7. Ann-Kathrin Horn, Deutschlandfunk Nova, Köln
  8. Sarah Kelly, Deutsche Welle, Berlin
  9. Marcel Machin, Universität Leipzig, Leipzig
  10. Maria Luz Moraleda, Deutsche Welle, Berlin
  11. Anna Muellerleile, Hamburg Zwei, Hamburg
  12. Maria Regis, Mitteldeutscher Rundfunk, Leipzig
  13. Christoph Tanneberger, Norddeutscher Rundfunk, ARD, Hamburg
  14. Andreas Teska, Westdeutscher Rundfunk, Köln

29. Januar 2019

Ausschreibung für das Studenten Sommeraustauschprogramm

Nach seinem erfolgreichen Start im Jahr 2018 ist das dreiwöchige Sommeraustauschprogramm der RIAS Berlin-Kommission für College-Studenten 2019 wieder verfügbar. Studenten aus Journalismus, internationalen Beziehungen oder verwandten Fächern, die Erfahrung im Rundfunkjournalismus haben oder Interesse an Karrieren im Rundfunkjournalismus haben, möchten wir als Fellows herzlich willkommen heißen. Bewerbungsschluss ist der 16. Februar 2019.

In den ersten drei Juliwochen treffen sich die Teilnehmer mit führenden politischen Analysten, Journalisten, Think Tank-Vertretern und anderen Experten in Berlin, Köln, Hamburg und Leipzig. Sie werden deutsche Regierungsinstitutionen, historische Stätten und Universitäten besuchen, ihr Wissen über zentrale Themen in transatlantischen Angelegenheiten vertiefen und ein persönliches Verständnis der deutschen Politik, Medien und Geschichte gewinnen. Das Programm läuft vom 30. Juni 2019 bis zum 19. Juli 2019.

Das Programm wird aus dem Transatlantik-Programm der Regierung der Bundesrepublik Deutschland finanziert, mit zusätzlichen Mitteln von der RIAS-Kommission Berlin. Die Teilnehmer erhalten Hin- und Rückflüge von ihren Heimatländern nach Deutschland, ground and air travel in and across Germany, and hotel Boden- und Flugreisen in und durch Deutschland sowie Hotelunterkünfte. Während des Programms werden auch einige Mahlzeiten angeboten.

Die Teilnehmer verlassen die USA spätestens am 29. Juni und kehren erst am 20. Juli zurück. Sie können früher oder später als diese Termine eintreffen, müssen jedoch die zusätzlichen Kosten selbst tragen. Jeder Teilnehmer muss 500 Euro zur Deckung der Programmkosten beitragen und seine Verpflegung bezahlen.

Bewerbungsschluss ist der 16. Februar 2019. Führende Bewerbungen werden per Skype oder FaceTime interviewt, bevor die endgültige Auswahl der Programmteilnehmer im März erfolgt. Das Bewerbungsformular können Sie hier herunterladen.

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 16. Februar 2019 in elektronischem Format (bevorzugt PDF) an info@riasberlin.org.


18. Januar 2019

RIAS-Alumni-Spenden verdoppelten sich in 2018

Die privaten Spenden an die RIAS Berlin-Kommission verdoppelten sich im Jahr 2018 nahezu auf insgesamt knapp 8.000 Euro. Beiträge kamen von mehr als 50 Alumni und Freunden von RIAS in Deutschland und den USA. Diese Spenden werden dazu beitragen, die Programme 2019 auszuweiten. Alle von Alumni und Freunden des RIAS gesammelten Spenden werden direkt und vollständig für zusätzliche Plätze in den Austauschprogrammen für Journalisten zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland verwendet.

Im Jahr 2018 befanden sich 78 Journalisten in Austauschprogrammen, im Vergleich zu 54 im Jahr 2017. Die RIAS-Kommission in Berlin hofft, dass sie 2019 mit einem speziellen einwöchigen Chefredakteurs-Programm auf insgesamt 100 Austauschprogrammteilnehmer und mit einem Alumni-Programm im November zum 30. Jahrestag des Mauerfalls ihr Programm erweitern kann.

Die Spenden im Jahr 2018 umfassten 5.365 Euro von 30 Alumni und Freunden von RIAS in Deutschland und 2.545 US-Dollar von 24 Alumni und Freunden von RIAS in den Vereinigten Staaten. 2018 gab es ein breites Spektrum von Einzelspendern, von 50 bis 500 US-Dollar in den Vereinigten Staaten und von 30 bis 2.000 Euro in Deutschland.

Die in Hamburg, Berlin, Köln, Rhein-Main, Brüssel, New York, Washington und Los Angeles eingerichteten Alumni-Kapitel tragen dazu bei, die Spendenbotschaft zu verbreiten. Mit mehr als 1.600 Alumni im letzten Vierteljahrhundert will die RIAS-Kommission in Berlin die Spendenmenge 2019 erneut verdoppeln.

Die alljährliche Verleihung des Medienpreises der RIAS Berlin-Kommission findet am 23. Mai im RIAS-Gebäude in Berlin statt. Am 24. Mai, am nächsten Abend wird in Berlin eine Podiumsdiskussion und ein Alumni-Treffen stattfinden. Alle Alumni sind herzlich eingeladen, an beiden Veranstaltungen teilzunehmen. In den Vereinigten Staaten sind Alumni-Treffen am 8. März in Washington DC und am 15. März in New York City geplant. Auf der RTDNA-Konferenz „Excellence in Journalism“ am 6. und 7. September wird es außerdem eine Reihe von Alumni-Veranstaltungen in San Antonio geben.

Ein herzliches Dankeschön der RIAS Berlin Kommission an alle Freunde, die 2018 gespendet haben: Kerstin Koretz, Kevin Arnold, Sonja Christen, Helge Fuhst, Juergen Schleifer, Ben Fajzullin, Patricia Adenauer-von Berg, Martin Richter, Birgit Franck, Anne Kristen Sieger, Stephanie Orbach, Louisa Maria Giersberg, And Riekmann, Bartosz Dudek, Charlotte Potts, Matthias Baehr, Oliver Sallet, Maja Freudenberg, Christine Langer, Sarah Schmidt, Peter Twiehaus, Marcel Grzyb, Frank Hofmann, Erik Kirschbaum, Katja Weber, Michael Roetzscher, Anna-Maria Schuck, Felix Wessel, Christian Walther, Jan-Peter Bartels, Sarah Williams, Justin Campell, Marilyn Geewax, Adam Reiss, Stacey Samuel, Miranda Dotson, Stephanie Wolf, Gitzel Puente, Kane Farabaugh, Lane Luckie, Thomas Hawley, Bonnie North, Jessica Prater, Judith Snyderman, Bryan Weakland, Cameron Knowles, Emily Damm, Dustin Stephens, Carol McKinley, Jennifer Macdonald, Michael Gargiulo, Scott Libin, Okawa Hisashi, Helene Finn Kane.


7. Januar, 2019

Die Abgabefrist für die RIAS Medien Preise läuft bald ab

Die Frist für die Einreichung von Einsendungen für die Vergabe des Medienpreises der RIAS Berlin Kommission Media nähert sich — 15. Januar. Die RIAS Berlin Commission zeichnet die Medienpreis jährlich für herausragende Leistungen in der Berichterstattung über deutsch-amerikanische oder transatlantische Themen aus. Die Preise werden für Radio-, TV- und Internet-Produktionen vergeben,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die einen besonderen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis zwischen den Menschen in Deutschland und den USA geleistet haben.

Die Gewinner werden bei der Verleihung des RIAS Media Award am 23. Mai 2019 im historischen RIAS-Gebäude in Berlin geehrt. Die Preise werden in drei Kategorien vergeben: Radio, TV und Digitale Medien. Beiträge von ehemaligen RIAS-Stipendiaten sind willkommen. Die Beiträge müssen Radio-, Fernseh- oder digitale Nachrichten sein, die 2018 ausgestrahlt werden, und können Einzelgeschichten oder mehrteilige Serien sein. Es gibt keine Längenanforderung. Alle Einsendungen müssen elektronisch mit einer URL für die Story und einem angehängten Skript eingereicht werden.

Zu den jüngsten amerikanischen Gewinnern zählen JP Burgards Film in der ARD und Phoenix TV über den Klimawandel in Alaska, Bill Whitaker von CBS „60 Minutes“ für eine Geschichte, in der Gefängnisse in Deutschland und den USA verglichen werden, Paige Sutherland vom New Hampshire Public Radio über den Umgang mit Drogen in Deutschland Sucht; auch Erik Olsen und Melissa Eddy im Jahr 2016, für ein paar Geschichten auf nytimes.com: Deutschlands Kohlenabhängigkeit und Deutschlands Energiewende. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2019. Senden Sie einfach einen Link zu Ihrer Geschichte an info@riasberlin. org. Skripte und Hilfsmaterialien sind optional. Bitte lesen Sie die Aufforderung zur Einreichung von Einträgen auf der Seite RIAS Awards auf spezifische Regeln und Details. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zum deutsch / amerikanischen Austauschprogramm.

Ausschreibung 2019 (Call for Entrys) als PDF (DE)

RADIO-, TV- UND NEUE-MEDIEN-PREISE 2019

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December 7, 2018

Observations from U.S. journalists on program studying migration, border security in Europe

Lee Anderson, KTVZ, Bend, OR
Thank you RIAS Berlin Kommission for a wonderful eye opening week in Germany and Croatia.
I suppose Dr. Hildegard Boucsein put it best during our last “meeting” in the hotel bar in Zagreb, “There is no black and white. There is gray, and many shades of gray”. So true, and definitely displayed during the high level meetings we attended. The small group environment was conducive for great interaction by all. I had a terrific experience. I’m sure my colleagues did as well.

Major General Robert Bodisch, Commander Texas State Guard, Austin, TX
I may be the first law enforcement and homeland security expert to accompany U. S. journalists participating in the RIAS program. I must “confess” (law enforcement term) that I found the program to be without equal and the knowledge and experience gained from this trip; and having the opportunity to visit with very senior government officials for their perspective on migration and border security issues, was most rewarding and educational. Hildegard and Erik assembled a superior team of U. S. journalists who proved to be consummate professionals. The RIAS program provided tremendous educational value and it was an honor to participate in the program. Hats off to Hildegard and Erik, who were not only great hosts but extremely knowledgeable about the many issues briefed and discussed and were able to provide insightful background and clarifying detail on many of these issues that I had scant knowledge of.

John Burnett, NPR, Austin, TX
We effectively live on an island in the United States. Americans are obsessed with their own concerns and, as journalists, we serve this domestic appetite for news. It is essential, as global citizens, to break out and see other hemispheres and hear about their problems, to help reframe our own. Spending a week with the RIAS roadshow in Berlin, Bavaria and Croatia forced us to acknowledge immigrant and border problems more serious than our own. Moreover, the European backdrop of world wars, genocide, and the Balkan conflicts adds a level of complexity to the whole picture. Thank you, Erik and Hildegard, for extracting us from our journalistic comfort zone, and for swelling our stomachs with some remarkably delicious food and drink!

Tom Hawley, KSNV-TV/Channel-3, Las Vegas, NV
RIAS Senior Editor Tour on Immigration was eye-opening would be an understatement.
Over eight days we were given an in-depth look at the challenges faced by Europe in general and Germany in particular as, almost two million people from the Middle East and Africa have arrived either to flee danger or to seek a better way of life.

We were given incredible access to all sides of the issues. From a political party dedicated to stopping the flow of immigrants, to a governmental agency charged with processing them. From a Moroccan immigrant discovering a new life as a Berlin municipal worker, to a refugee Kurd from Iran stuck in a camp on the Serbian border with Croatia. It will take some time to process all of the information we were exposed to. I will never look at immigration issues–either in Europe or the United States–in the same way.

Hugo Perez, NMSU News 22, Noticias 22, Las Cruces, NM
The RIAS Berlin Commission has once again proven to be one of the best international journalism exchange programs. This one-week program took us to briefings with nongovernmental organizations, politicians, police and experts in the fields of immigration and border security in Germany and Croatia. It was great to hear about the various immigration perspectives in Germany, Hungary, Croatia and other parts of Europe. Immigration is the hot topic in the United States, I live forty-five miles from the U.S. and Mexico border in southern New Mexico, for me the topic of immigration and border security in this program was super informative. It was great to meet fellow journalists chosen for this exchange program from many regions of the United States. Congratulations to everyone at the RIAS Berlin Commission for a very well coordinated program.

Adam Reiss, NBC, New York, NY
Thank you so much for an amazing unforgettable trip. From Berlin and Munich to the borders of Austria and Serbia. Wow! I am so grateful to have the opportunity to be a part of RIAS and to see the places and meet the fascinating people others will never have the opportunity to see. I have learned so much that will add to my knowledge and better inform my reporting. It was a pleasure spending the week with some of America’s best and brightest journalists. I cannot overstate how much I enjoyed the trip and how it will stay with me for many years to come. I will certainly stay in touch and hope to see everyone soon.

Sara Wittmeyer, WFIU/WTIU, Bloomington, IN
I’ve been involved in the RIAS program for nearly a decade. My newsroom hosts German journalists every year, but it had been a one-way street. November’s trip to learn about borders and migration was my first visit to Europe. Erik’s reading materials provided good background on what the trip would entail, however the experience was so much more than I could have imagined. Our hosts organized an incredible program; no one could argue that even one minute was wasted! During our one-week trip we visited dignitaries from Germany, Macedonia and Croatia. We got access to important think tanks and people working on the front lines trying to make border policy and enforce it. People were forthcoming during our meetings and I developed a new perspective on migration – it’s not just an issue in the U.S. or in the EU, it is a global issue and it’s complex. I appreciated that we had the opportunity to meet with people from all sides of the issue, ranging from the Soros Foundation to the co-leader of the AfD party.


December 4, 2018

RIAS Berlin Commission fellows from USA study border security, migration in Europe

A group of eight American journalists and law enforcement experts recently completed a busy seven-day RIAS Berlin Commission fellowship to learn more about border security and migration in Germany and the European Union. The “senior editor’s” group that included experts on the subjects and RIAS alumni spent the week in Berlin, Munich, Garmisch-Partenkirchen, Zagreb and at border crossings between Croatia and Serbia.

Meeting with former Interior Minister Thomas de Maiziere

Meeting with Croatian border guards and refugees at Serbian border at the outer edge of the European Union border

As border security and migration is a pressing issue in both the United States and Germany, the American journalists spent the week talking to high-ranking experts from all sides of the subject in

Germany and Croatia to learn more about the situation in Europe.

Meeting Beatrix von Storch from the AfD next in a German parliament building office next to the Reichstag

Guest speakers included former German Interior Minister Dr. Thomas de Maiziere, Federal Academy for Security Policy President Dr. Karl-Heinz Kamp, European Stability Initiative (ESI) think tank founding chairman Gerald Knaus, AfD deputy parliamentary floor leader Beatrix von Storch, Hungary’s ambassador to Germany Peter Gyökös, leading Bavarian Interior Ministry officials, and Deputy Director of the George C. Marshall Center General Johann Berger. The Americans also had talks with Macedonia’s deputy minister of defence Dr. Bekim Maksuti and Croatia’s deputy interior minister Terezija Gras and Croatia’s head of the border police directorate Vlatko Cvrtila.

Meeting German border guards making random inspections of vehicles entering across the Austrian border in southern Bavaria

The journalists on the fellowship, which was organised with the help of RIAS Berlin Commissioner Dr. Hildegard Boucsein, also spent time with Syrian refugees in Berlin who have started a thriving restaurant in the Neukoelln section of Berlin called “Aldimashqi”as well as visiting migrants from Morocco, Syria and Pakistan who are on a three-year job training program at the Berlin Water Works. One year ago, a group of eight German journalists spent a week in Texas on a similar program learning about border security and migration on the Texas-Mexico border. Other stations visited included the new Berlin offices of the Open Society Foundations and the Konrad Adenauer Foundation think tank in Berlin.

Many of the Americans on the trip to Germany and Croatia this year were working on stories for their TV and radio stations back home in the United States, such as this report from NPR journalist John Burnett that aired on “All Things Considered” on November 30.

The fellows in the group included:

  1. Lee Anderson, KTVZ, Bend, Oregon
  2. John Burnett, NPR Southwest, Austin, Texas
  3. Tom Hawley, KSNV-TV, Las Vegas, Nevada
  4. Hugo Perez, New Mexico State University Journalism department and Noticias 22
  5. Adam Reiss, NBC TV, New York
  6. Yami Virgin, KABB/WOAI, San Antonio, Texas
  7. Sara Wittmeyer, WFIU/WTIU, Bloomington, Indiana
  8. Major General Robert Bodisch, Commander Texas State Guard