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News & Events

10. Juli 2022

RIAS ERP Transatlantisches Programm verbindet Deutschland, USA

Amerikanische Students vor dem Brandenburger Tor und vor dem Besuch in USA Botschaft

Eine Gruppe junger amerikanischer Journalisten und Journalismusstudenten verbrachte drei fesselnde Wochen damit, mehr über die Rolle der Rundfunkmedien während des Kalten Krieges und dabei viel mehr über die Geschichte der Vereinigten Staaten und Deutschlands zu erfahren, als sie erwartet hatten.

Vor dem RIAS Gebäude in Berlin

Bei ihren 21-tägigen Begegnungen mit Journalisten, Historikern, Aktivisten, politischen Führern, Flüchtlingen, Künstlern, Musikern und gewöhnlichen Deutschen entdeckten die Amerikaner, welch wichtige und historische Rolle ihr Land bei der Verteidigung der Freiheit in Westdeutschland und Westeuropa während der Nachkriegszeit des Kalten Krieges spielte.

Obwohl sie nach Deutschland gekommen waren, um mehr über den Rundfunkjournalismus in Vergangenheit und Gegenwart zu erfahren, schienen viele der jungen Amerikaner überrascht zu sein, als sie erfuhren, wie sehr die Vereinigten Staaten West-Berlin und Westdeutschland während der sowjetischen Blockade, der Luftbrücke und nach dem Bau der Berliner Mauer unterstützt haben. Sie erfuhren auch, dass die Vereinigten Staaten trotz der innenpolitischen Spaltungen, die das Land in den letzten Jahrzehnten erschüttert haben, immer noch als ein Leuchtturm der Demokratie und der Werte angesehen werden.

Oreoluwa Ojewuyi (mitte) mit deutschen Auszubildene bei WDR

Nach Besuchen in Leipzig und Hamburg in den ersten beiden Wochen begann die dritte und letzte Woche in Berlin mit einem Besuch des legendären RIAS-Gebäudes in Berlin-Schöneberg, wo sie unter anderem eines der historischen RIAS-Sendestudios besichtigten, das in seiner ursprünglichen Form für die Nachwelt erhalten geblieben ist. Deutschlandradio-Talkmaster Vladimir Balzer berichtete den amerikanischen Journalisten in einem spannenden Vortrag über seinen Werdegang und seine Arbeit beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Andrej Hermlin, Familie & Swingin‘ Hermlins treffen RIAS-Journalisten aus den USA

Ziel des ERP-Programms, das mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums ins Leben gerufen wurde, ist es, Horizonte zu erweitern, junge amerikanische Journalismusstudenten mit Gleichaltrigen in Deutschland zusammenzubringen und angehenden Journalisten in beiden Ländern zu helfen, mehr über die journalistische Ausbildung im jeweils anderen Land zu erfahren.

Das Programm wird durch das Transatlantik-Programm der Bundesrepublik Deutschland aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Die Studenten kamen von Universitäten aus dem Mittleren Westen, Süden und Südwesten nach Deutschland – unter anderem aus Oklahoma, Arizona, New Mexico, Texas, Montana, Florida, Ohio, Wisconsin, Minnesota und Pennsylvania.
Stabschef des Transatlantikkoordinators im Auswärtigen Amt Fabrizio Micalizzi trifft amerikanische ERP-Journalisten im Außenministerium

Im Auswärtigen Amt trafen sie Fabrizio Micalizzi, den Stabschef des Transatlantik-Koordinators Michael Link, zu einem interessanten Gespräch über die Beziehungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten und besuchten Andrej Hermlin zu einem Gespräch über die Kultur in Deutschland und zu einem Auftritt der Swingin‘ Hermlins, die regelmäßig aus seinem Wohnzimmer gesendet werden.

Der ehemalige Phoenix TV-Moderator und Warner-Manager Michael Kolz trifft Amerikaner in Berlin

Sie trafen auch den ehemaligen Moderator und Warner-Manager Michael Kolz in einem Berliner Biergarten und sahen sich eine spektakuläre multimediale Lichtshow über die Geschichte des Reichstags und der Demokratie in Deutschland an, die nach Sonnenuntergang auf die Wände der Parlamentsgebäude gestrahlt wurde.

Ellen Ehni (mitte), Chefredakteurin für das Fernsehen und leiterin des Programmbereichs für Politik und Zeitgeschehen, trifft amerikanische Journalisten

Zwei ereignisreiche Tage in Köln mit spannenden Gesprächen mit jungen Journalisten der jugendorientierten Nachrichtensendung RTL2 und deren Chefin Mira Klose sowie einem Treffen mit der WDR-Fernsehdirektorin Ellen Ehni, die offene Einblicke in die Herausforderungen von Frauen und Führungskräften gab. Die Amerikaner hatten auch die Gelegenheit, eine Gruppe von einem Dutzend WDR-Auszubildenden zu treffen, um mehr über die Unterschiede in Deutschland in Bezug auf die Ausbildungsmöglichkeiten für junge deutsche Berufsanfänger zu erfahren, bevor sie ein Dutzend RIAS-Absolventen bei einem Chapter-Treffen in einem Kölner Biergarten trafen.

ARD Morgenmagazin-Moderatoren Anna Planken und Til Nassif treffen Amerikaner zum Morgengespräch im WDR Funkhaus Cafe
Amerikaner vor dem Rhein und Dom

Die ARD-Morgenmagazin-Moderatoren Anna Planken und Til Nassif beantworteten mehr als anderthalb Stunden lang freimütig die Fragen der jungen Amerikaner über ihre Karriere, das tägliche Aufwachen in den frühen Morgenstunden und die Herausforderungen der Morgennachrichten. Die Amerikaner bekamen auch einen Einblick in die Welt des Nachrichtensenders NTV durch einen Vortrag des langjährigen Korrespondenten Carsten Lueb, bevor sie die Kölner Innenstadt mit ihrem berühmten Dom erkundeten.

Die Amerikaner hatten auch die Gelegenheit, die US-Botschaft im Herzen Berlins zu besuchen und dort aufschlussreiche Gespräche über die Rolle der Vereinigten Staaten in Deutschland zu führen. Außerdem hatten sie ein mal emotionales, mal freudiges Treffen mit mehreren ukrainischen Frauen und ihren Kindern, die seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Februar in Berlin Zuflucht gefunden haben.

Die Frauen und ihre Kinder erzählten von der Großzügigkeit der Deutschen, die ihnen Schutz und Unterstützung gewähren, aber auch von den Mühen des Krieges in der Ukraine und den schwierigen Telefonaten, die sie täglich mit ihrer Familie und ihren Lieben zu Hause in der Ukraine führen. Einige der Amerikaner bezeichneten das Treffen mit den Ukrainern als eines der bewegendsten und eindrucksvollsten des gesamten dreiwöchigen Programms.

Mit Frauen und Kindern aus Ukraine

3. Juli 2022

14 Amerikaner auf 3-wöchigem ERP Programm in Deutschland

Das dritte jährliche ERP-Stipendium des RIAS Berlin für amerikanische Studenten in Deutschland hat am 19. Juni mit Dutzenden von Treffen mit deutschen Journalisten, Redakteuren, Regisseuren, Aktivisten, Politikern, Gemeindevertretern, Flüchtlinge aus Syrien und Ukraine, Experten und politischen Analysten begonnen. Die Amerikaner werden insgesamt drei Wochen in Deutschland verbringen, um mehr über die Rolle zu erfahren, die der Rundfunkjournalismus, unter anderem beim legendären Radio im amerikanischen Sektor (RIAS), bei der friedlichen Beendigung des Kalten Krieges gespielt hat.

Die Deutschlandfunk-Journalisten Katharine Hamberger (vierte von rechts) und Markus Pindur (links) trafen im Bundespressekonfernz in Berlin eine Gruppe amerikanischer Journalisten, die an einem transatlantischen ERP-Studienprogramm teilnehmen

Die Studenten kamen am 19. Juni von Universitäten aus dem Mittleren Westen, Süden und Südwesten nach Deutschland – unter anderem aus Oklahoma, Arizona, New Mexico, Texas, Montana, Florida, Ohio, Wisconsin, Minnesota und Pennsylvania. Für viele der amerikanischen Studenten war es die erste Reise außerhalb der Vereinigten Staaten und für einige die erste Reise außerhalb ihrer Heimatregion.

 

Wolfgang Büchner, stellvertretender deutscher Regierungssprecher, traf die amerikanischen Studenten in seinem Büro in Berlin

Ziel des ERP-Programms, das mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums ins Leben gerufen wurde, ist es, Horizonte zu erweitern, junge amerikanische Journalismusstudenten mit Gleichaltrigen in Deutschland zusammenzubringen und angehenden Journalisten in beiden Ländern zu helfen, mehr über die journalistische Ausbildung im jeweils anderen Land zu erfahren.

WeltTV-Chefredakteur Jan Philipp Burgard im Gespräch mit amerikanischen Studenten in seinem Büro

Das Programm wird durch das Transatlantik-Programm der Bundesrepublik Deutschland aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Amerikanische Studenten auf das Dach bei WeltTV

Obwohl der größte Teil des dreiwöchigen Programms in Berlin stattfindet, haben die Studenten auch Ausflüge nach Leipzig und Hamburg unternommen. In ihrer dritten und letzten Woche werden sie auch zwei Tage in Köln verbringen, bevor sie am 9. Juli in die Vereinigten Staaten zurückfliegen.

Amerikanische Journalismusstudenten auf dem Weg zum Abendessen in einem syrischen Restaurant nach einem Rundgang durch den Bezirk Neukölln

Zu den Höhepunkten in Berlin gehörte der Besuch der NTV-Nachrichtensendung „Frühstart“, in der der SPD-Parteivorsitzende Lars Klingbeil von RIAS-Alumni Daniel Heyd interviewt wurde. Klingbeil beantwortete auch Fragen der jungen Amerikaner und gab zu, dass er und seine Familie gerne in Kentucky Urlaub machen. Er erklärte auch einen großen Unterschied zwischen den Vereinigten Staaten, wo die Parteivorsitzenden nicht so wichtig oder mächtig sind, und Deutschland oder anderen europäischen Ländern, wo Parteivorsitzende oft auch die Regierung leiten.

Mehr über die Geschichte des Reichstages und die im Parlament vertretenen Parteien erfahren

Nachdem die Amerikaner das öffentliche Verkehrsnetz Berlins und insbesondere das allgegenwärtige U-Bahn-Netz schnell erkundet hatten, besichtigten sie das Reichstagsgebäude, fuhren mit dem Fahrrad einen 25 km langen Abschnitt des Berliner Mauerradwegs entlang, besuchten den Flughafen Tempelhof, wo die Luftbrücke ihren Mittelpunkt hatte, und trafen die NTV-Journalisten Christian Wilp, Nina Lamers und den Moderator Jan Hofer. Außerdem erfuhren sie mehr über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland von den Deutschlandfunk-Korrespondenten Katharina Hamberger und Marcus Pindur, der sehr beeindruckt war, dass die Schüler die Geschichte der sudentendeutschen Gebiete der Tschechoslowakei kannten, die kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs von Nazi-Deutschland annektiert worden waren.

Franz vom MDR-Fernsehen in Leipzig zeigt den Amerikanern seine Büros und Fernsehstudios

In Leizpig führte die deutsche RIAS ERP-Programm-Teilnehmerin Sarah-Maria Köpf die Schüler durch das historische Stadtzentrum und zeigte ihnen den Platz in ihrer Heimatstadt, auf dem die berühmte Montagsdemo in 1989 stattfand, bevor Andreas Franz vom MDR-Fernsehen eine ausführliche Führung durch die MDR-Studios in Leipzig gab und Lars Beger einen faszinierenden Vortrag beim Studentenradio Radio Mephisto hielt – ein von Studenten betriebener Sender, der, wie er erklärte, nach dem Vorbild amerikanischer von Studenten betriebener Radiosender entstand. Bastian Wierzioch, ein Journalist, der über Rechtsextremisten berichtet, warnte vor den Gefahren, die vor allem in Ostdeutschland von den Rechtsextremen ausgehen.

Amerikanische Studenten besichtigen den Hamburger Hafen und die Reeperbahn mit Stadtführer Brent Foster

Zurück in Berlin unternahmen die Studenten zusammen mit dem Reuters-Korrespondenten für das Weiße Haus, Jeff Mason, eine Bootsfahrt durch das Regierungsviertel und besuchten das Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen. Außerdem hatten sie die Gelegenheit, mit dem Reiseleiter Peter Keup mehrere Stunden in der Gedenkstätte Bernauerstraße zu verbringen. Zwei Tage verbrachten die Schüler in Hamburg und trafen dort Top-Journalisten des Spiegel und der ARD wie Helge Fuhst, Damla Hekimoglu und Michail Paweletz sowie den US-Generalkonsul Darion Akins. Sie unternahmen auch einen Rundgang über die berühmte Reeperbahn und erfuhren mehr über die zwei Jahre, die die Beatles damit verbrachten, ihr Handwerk zu lernen und einen straffen Zeitplan für ihre Auftritte einzuhalten.

Sawsan Chebli trifft sich mit amerikanischen Studenten zu einem Gespräch über Integration und Assimilation in Deutschland

In Berlin erfuhren die Amerikaner bei einem Besuch der Freetech-Akademie des Axel-Springer-Verlags von Kristin Schulze, der Leiterin der Abteilung für akademische Angelegenheiten, mehr darüber, wie junge deutsche Journalisten ihren Beruf erlernen. Außerdem besuchten sie die Studios von WeltTV und unterhielten sich mit Chefredakteur Jan Philipp Burgard sowie den Alumni Nadine Jantz, Andreas Büttner und Leonie von Randow. Die Amerikaner trafen eine Gruppe deutscher Alumni zu einem Gespräch über China mit dem RIAS-Alumni und RBB-Hörfunkkorrespondenten in Peking Benjamin Eyssel.

RTL Direkt Moderator Jan Hofer trifft amerikanische Journalisten nach seiner Sendung in Berlin

Außerdem besuchten sie das Alliierten Museum, sprachen mit der SPD-Spitzenpolitikerin Sawsan Cheblin und unternahmen mit dem Grünen-Politiker Özcan Mutlu einen Rundgang durch den Kreuzberger Kiez und mit dem syrischen Flüchtling Firas Zahri durch den arabischsprachigen Stadtteil Neukölln, der mit einem Abendessen im berühmten Restaurant Aldimashqi endete, das 2015 von syrischen Flüchtlingen gegründet wurde.

In der dritten und letzten Woche werden die Schüler Köln, das Außenministerium und die Botschaft der USA besuchen.


30. Juni 2022
US Journalismusstudenten auf 3 RIAS-Stipendium in Deutschland

14 US- amerikanische Studenten der Journalistik und verwandter Fachrichtungen verbringen drei Wochen in Deutschland, um Einblicke in die Rolle der Rundfunkmedien während des Kalten Krieges zu gewinnen, insbesondere über den Einfluss, des Radio in American Sector (RIAS) bei der Überwindung der jahrzehntelangen Nachkriegsspannungen in Europa zu erfahren.

Das Studentenaustauschprojekt wurde 2018 mit Unterstützung des Transatlantikprogramms der Bundesrepublik Deutschland ins Leben gerufen, das aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziert wird.

Die 14 amerikanischen Journalismus-Studenten kommen vorwiegend von Universitäten aus dem Mittleren Westen, Süden und Südwesten der USA. Das Programm, verläuft vom 19. Juni bis zum 9. Juli und beinhaltet Begegnungen mit anderen RIAS-Alumni und deutschen Journalisten in Leipzig, Hamburg, Köln und Potsdam.

Hier ist eine Liste der teilnehmenden Studenten:

Marlowe Starling, University of Florida

Marlowe Starling ist eine junge Umweltjournalistin aus Miami, Florida. Sie schloss ihr Studium an der University of Florida mit einem Bachelor-Abschluss in

page1image26127120Journalismus ab. Im Herbst 2022 wird sie an der New York University im Rahmen des Programms für Wissenschafts-, Gesundheits- und Umweltberichterstattung ihren Master-Abschluss machen. Sie hat für das Earth Island Journal aus den Bergen im Norden Tansanias berichtet und Artikel für Mongabay und Associated Press verfasst. Starling freut sich darauf, als internationale Reporterin im Ausland zu arbeiten.

Jason Stahl, University of Montana

Jason Stahl schloss im Mai 2022 sein Studium an der University of Montana mit einem Bachelor ab.

page1image26127328Sein Studium der Geschichte und des Journalismus war eine gute Grundlage für seine anschließende auf die Suche nach Erzählstimmen und die Verhinderung von Geschichtsauslöschung vor, was er auch in seinem anschließendem Studium weiter erforschen wird. Stahl wurde in einer Hutterer-Kolonie geboren und verbrachte den größten Teil seines Lebens dort, bevor er an die Universität kam. Er ist ein waschechter Montaner, unersättlicher Leser, ewiger Student, Journalist und Feinschmecker. Stahl hat ein besonderes Interesse daran, Geschichte lebendig zu machen und kulturelles Wissen durch Öffentlichkeitsarbeit und Pilgerreisen zu bewahren.

Sasha Hartzell, University of Arizona

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Sasha Hartzell ist Doktorandin an der Universität von Arizona und studiert Dokumentationsmedien und Menschenrechte. Sie hat einen Bachelor-Abschluss in Journalismus mit dem Nebenfach Geografie und absolvierte Praktika bei verschiedenen Nachrichtensendern, darunter Arizona Public Media und dem Arizona Daily Star. Hartzell arbeitet derzeit als Client Services Director und Medienspezialistin für eine Anwaltskanzlei in North Carolina, wo sie Aufklärungsmaterial zu Wirtschaftsthemen produziert, sowie als freiberufliche Journalistin.

Jessie Christopher Smith, University of Oklahoma

Jessie Christopher Smith ist Berichterstatter für aktuelle Nachrichten und Trends

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bei The Oklahoman, der größten Tageszeitung seines Bundesstaates, wo er seit 2021 arbeitet. Smith erwarb einen Bachelor-Abschluss in Journalismus an der University of Oklahoma mit den Nebenfächern Religionswissenschaften und Englisch, Literatur- und Kulturwissenschaften. Zuvor arbeitete er für die Gaylord News, die OU Daily und den Rap Chronicle.

Oreoluwa Ojewuyi, Southern Illinois University 

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Oreluwa Ojewuyi, hat vor kurzem ihren Bachelor of Arts in Politikwissenschaft und ihren Bachelor of Science in Journalismus mit Französisch als Nebenfach erhalten. Von 2021 bis 2022 war sie Chefredakteurin der Zeitung Daily Egyptian. Derzeit arbeitet sie als Stipendiatin für die gemeinnützige Organisation Chicago Votes und wird im Herbst ihren Master-Abschluss in Public Affairs Reporting an der University Illinois Springfield erwerben.

Dayana Villanueva, New Mexico State University 

Dayana Villanueva ist Studentin der Wirtschaftswissenschaften an der New

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Mexico State University nachdem sie im Jahr 2021 ihren Abschluss in Multimedia-Journalismus abgeschlossen hat. Sie arbeitete als Berichterstatterin und Moderatorin für spanischsprachige, von Studenten betriebene Nachrichtensendungen an der NMSU. Geboren in El Paso, Texas, und aufgewachsen in Ciudad Juarez, Mexiko, hat Villanueva über kulturelle, soziale Gerechtigkeit, Protestereignisse und Einwanderungsthemen berichtet. Sie ist außerdem Redakteurin und Multimedia-Spezialistin bei The Round Up, einer unabhängigen Online-Zeitung der NMSU. Ihr Ziel ist es, als investigative Reporterin für den Rundfunk zu arbeiten.

Marien López-Medina, University of Oklahoma

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Marien López-Medina studiert Journalismus an der University of Oklahoma. Ursprünglich stammt sie aus Managua, Nicaragua. 2017 verließ sie ihr Land, um ihr internationales Abitur am Lester B. Pearson College of the Pacific in Victoria, Kanada zu machen und kam im Herbst 2019 an die Oklahoma University. Sie arbeitete als Nachrichtenreporterin, stellvertretende Nachrichtenredakteurin und Sommernachrichtenredakteurin bei The OU Daily, wo sie ihre Schwerpunkte als Journalistin entdeckte: Konfliktgebiete, Immigration, Minderheiten, Diversität und Menschenrechte. López-Medina strebt eine berufliche Laufbahn im investigativen Journalismus in den USA, Lateinamerika oder Europa an.

Jenna Calderón, Miami University, Ohio

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Jenna Calderón hat kürzlich ihr Studium an der Miami University in Ohio in den Fachbereichen Journalismus, Spanisch sowie globale und interkulturelle Studien. Sie schrieb unter anderem für das Men’s Health Magazine, das Cincinnati Magazine und das Dayton Business Journal. Calderón interessiert sich besonders für ländliche Gemeinden in Mittel- und Südamerika und hofft, einige Zeit Englisch in diesen Gegenden zu unterrichten, bevor sie sich hauptberuflich dem Journalismus widmet.

Noah Mack, University of Oklahoma

Noah Mack ist Student im zweiten Jahr an der Universität von Oklahoma und

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studiert Journalismus und Politikwissenschaften. Noah produziert die von Studenten geleitete Nachrichtensendung „OU Nightly“ seiner Hochschule. Er war Co-Produzent einer Sendung, die von der Oklahoma Broadcast Education Association als beste Video-Nachrichtensendung ausgezeichnet wurde. Mack macht ein Praktikum bei einer HBO-Dokumentation über den Bombenanschlag in Oklahoma City 1995. Er hat Freude an der Berichterstattung und Produktion und interessiert sich für Politik, Geschichte und internationale Angelegenheiten.

Madison Karas, Temple University Philadelphia

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Madison Karas ist Journalistin und lebt in Philadelphia, Pennsylvania. Sie hat kürzlich ihr Studium der Journalistik und Wirtschaftswissenschaften an der Temple University mit summa cum laude abgeschlossen. Madison absolvierte ein Praktikum bei der Minneapolis Star Tribune und ist derzeit Stipendiatin bei Resolve Philly und Redaktionsmitglied bei News Catalyst, wo sie das Tiny News Collective unterstützt. Madison interessiert sich für die Arbeit an der Schnittstelle von redaktionellen Aspekten, Engagement und Produkten in Nachrichtenredaktionen.

Mikaela DeLeon, University of Oklahoma

Mikaela DeLeon ist Journalismus-Studentin an der Universität von Oklahoma. Sie

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hat Politikwissenschaft und Geschichte im Nebenfach studiert und berichtet für den OU Daily. DeLeon hat als Washington-Korrespondentin bei Gaylord News gearbeitet und interessiert sich für Medienrecht und internationale Beziehungen.

Evette Giron, University of Central Oklahoma

Evette Giron ist Absolventin der University of Central Oklahoma, an der sie

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Pädagogik und Fotojournalismus studierte. Seit kurzem unterrichtet sie Englisch für neu eingetroffene afghanische Flüchtlinge in Oklahoma City. Giron freut sich darauf, ihre fotografischen Fähigkeiten einzusetzen, um über die Flüchtlingskrise in Europa zu berichten.

Brandon Leis, University of Wisconsin-Madison

Brandon Leis schloss vor kurzem sein Studium an der University of Wisconsin – Madison mit einem Bachelor in Englisch und Communication Arts ab. Er stammt

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aus Wisconsin und möchte einen besseren Einblick in den Journalismus in Deutschland und die Auslandsberichterstattung gewinnen. Leis hat den Wunsch, in Deutschland zu arbeiten.

Carlee Pascual, University of Oklahoma

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Carlee Pascual ist Studentin im Hauptfach Public Relations an der University of Oklahoma. Sie studiert im Nebenfach Geschichte und Politikwissenschaften und plant, nach ihrem Abschluss Jura zu studieren. Sie interessiert sich besonders für den Kalten Krieg und ihr Lieblings-US-Präsident ist John F. Kennedy. Pascual freut sich darauf, zum ersten Mal nach Europa zu reisen.


23. Juni 2022
Journalisten geben persönliche Einblicke in ihre „RIAS-Erfahrung“

Es war eine Ehre und ein Privileg für die RIAS Berlin Kommission, kürzlich zehn erstaunliche amerikanische Journalisten zu unserem 2-wöchigen Programm für Professionals begrüßen zu dürfen. Lies hier, was sie über ihre persönliche „RIAS-Erfahrung“ zu sagen haben.

 Sheryl Worsley, Vizepräsidentin für Podcasting, KSL, Salt Lake City
Ich bin erstaunt darüber, wie viel ich während meines RIAS-Berlin-Journalistenaustauschs in Brüssel und den deutschen Städten Köln und Berlin gelernt habe. Wir bekamen Zugang zu wunderbaren Menschen innerhalb der NATO und der Europäischen Kommission, die uns erzählten, wie dieser Teil der Welt mit den Mitgliedsstaaten und den Nachbarländern interagiert. Die geopolitischen Aspekte waren faszinierend. Obwohl ich von dem ganzen Trubel erschöpft war (dieser Zeitplan ist wirklich vollgepackt!), fand ich alle Diskussionen fesselnd und wertvoll. Es war wunderbar, von und über Journalisten in Deutschland zu lernen, und ich habe Kontakte geknüpft, die ich hoffentlich beibehalten werde. Mit am interessantesten waren die Besuche bei einem syrischen Flüchtling, der vor dem Krieg in Aleppo geflohen war, bei der ukrainischen Journalistin, die vor dem von Russland geführten Krieg in ihrem Heimatland geflohen ist, und bei der türkischen Politikerin, die in Berlin stets für die Rechte von Minderheiten kämpft. Ich habe ein besseres Verständnis und eine höhere Wertschätzung für die Menschen, die Kultur und die Geschichte in Deutschland. Vor allem aber bin ich dankbar für die Menschen, mit denen ich gereist bin. Erik war ein unglaublicher Gruppenleiter, ein ausgezeichneter Lehrer und hat mein Verständnis erweitert. Und schließlich möchte ich die Kontakte, die ich mit den neun Journalisten in unserer Gruppe geknüpft habe, nicht mehr missen. Wir werden ein Leben lang Freunde bleiben. Ich kann dieses Programm wärmestens empfehlen.

Omar Atia, WNBC New York, NY
Augenöffnend, lebensverändernd, unvergesslich. Alle Ihre Vorstellungen zu Reisen treffen auf den RIAS Berlin zu. Der Krieg Russlands in der Ukraine beherrschte unsere Diskussionen während zweier turbulenter Wochen in Brüssel und Berlin. Jeder Tag war vollgepackt mit dem wichtigen Persönlichkeiten aus der Politik, Journalisten, Entscheidungsträgern und Diplomaten. Der Zugang, den wir zu den Menschen bekamen, war unübertroffen. Wir führten offene Gespräche mit Spitzenbeamten der NATO und der EU. Ihre Botschaft war optimistisch: Europa war dank Putins Krieg geeinter denn je. Wir hörten herz-zerreißende Geschichten direkt von den Menschen, die am meisten vom Krieg betroffen waren: eine Gruppe ukrainischer Mütter und ihre Kinder, die vor kurzem nach Deutschland gekommen waren. Sie wollten, dass ihre Geschichten gehört und erzählt werden, weil sie befürchteten, dass ihre Notlage im Hintergrund verschwinden könnte.
Wir sahen die Erfolgsgeschichte eines syrischen Flüchtlings, eine Geschichte, die weitgehend unerzählt bleibt. Vor sieben Jahren riskierte er sein Leben, als er über das Mittelmeer schwamm, um dem Krieg zu entkommen. Heute ist er IT-Manager und hat sich mit seiner Familie in Berlin ein neues Leben aufgebaut. Bei all dem war ich immer wieder beeindruckt, wie sehr sich Deutschland für die öffentliche Finanzierung von Nachrichtensendern einsetzt. Ein Geschäftsmodell, bei dem die Menschen im Vordergrund stehen – nicht der Profit – und die Substanz – nicht der Schein. Wir lernten ganz konkret, warum eine gut informierte Öffentlichkeit ein Schlüsselelement für eine gesunde Demokratie ist. Vielleicht ist das etwas, was die USA von Deutschland lernen können.

Esther Ciammachilli, WAMU, Washington, D.C.

Journalisten sagen oft, dass wir diesen Beruf ergriffen haben, weil wir gerne mit Menschen sprechen und neue Kulturen kennenlernen. Das RIAS Berlin Programm und die Menschen, die ich auf dieser turbulenten Reise kennengelernt habe, vereinen alle Gründe, warum ich mich für den Journalismus als Beruf entschieden habe.
Unsere Gruppe: Ich glaube nicht, dass ich mir eine bessere Gruppe von Leuten hätte wünschen können, mit denen ich Belgien und Deutschland durchqueren konnte – beizeiten vergleichbar mit der Fernsehserie The Amazing Race. Jeder von uns brachte eine andere Stärke und Perspektive in die Gruppendynamik ein – Omar, der Navigator, Katherine, die Archäologin – um nur ein paar zu nennen. Ihr alle habt einen Eindruck in meiner Seele hinterlassen. Freunde für´s Leben. Ohne das RIAS-Programm hätte ich niemals so viele erstaunliche neue deutsche Freunde und Kollegen kennengelernt, die mir alle die wahre Bedeutung von herzlicher Gastfreundschaft, Menschlichkeit, Empathie und internationaler Zusammenarbeit gezeigt haben.
Und nicht zuletzt der sonst nie dagewesene Zugang zu Institutionen und Beamten, der für die meisten Journalisten unmöglich gewesen wäre. Jeder neue Tag brachte eine neue außergewöhnliche Chance, die noch bedeutungsvoller war als die des Vortages. Der Besuch bei der NATO (keine Fotos!) und der Europäsischen Kommission war für mich surreal. Ich bin immer noch dabei, das zu verarbeiten.
Mein Lieblingsteil der Reise war Köln und das Gespräch mit den Journalisten Jörg Schönenborn, Charlotte Maihoff und Karolina Ashion, die in Deutschland sehr bekannt sind. Sie nahmen sich in ihren arbeitsreichen Tagen freundlicherweise Zeit, um mit uns darüber zu sprechen, wie die Deutschen das aktuelle politische Klima in den Vereinigten Staaten sehen (Schönenborn), über ihre erschütternden Erfahrungen als schwarze Frau in Russland (Maihoff) und darüber, wie sie Gelassenheit und Selbstfürsorge bewahren, während sie gleichzeitig über die Gräueltaten in ihrem Heimatland Ukraine berichten, aus dem sie zu Beginn des Krieges geflohen sind (Ashion). Dieser Tag war wirklich ein Geschenk für mich.
Die RIAS-Erfahrung ist von unschätzbarem Wert. Ich kehrte als stolzer Botschafter des Programms nach Washington D.C. zurück und werde meine Erfahrungen gern mit anderen Journalisten teilen und sie ermutigen, sich zu bewerben.
Ich möchte mich ganz besonders bei Erik Kirschbaum bedanken, der uns auf dieser fantastischen Reise geführt und uns mit so vielen wichtigen Europäern zusammengebracht hat. Und auch dafür, dass er uns gezwungen hat, uns unter die RIAS-Absolventen in Deutschland zu mischen. Ernsthaft, das war die beste erzwungene Interaktion, die ich je erlebt habe. Vielen Dank auch an Melissa und Christina, die auf dieser und jeder anderen Reise uns wie einen Sack voll Flöhe gehütet haben. Ihr zwei seid wahre Zauberer.

Matthew Gregory, WUSA9, Washington, D.C.
Nach zwei Jahren Fehlstart und mehreren COVID-Wellen hat sich das Warten auf das RIAS Programm im Juni 2022 gelohnt. Wir wurden mitten in eine historische Zeit hineingeworfen, während sich Europa mit dem Krieg in der Ukraine auseinandersetzte. Die Situation hatte die Politik auf den Kopf gestellt. In den Räumen der NATO und der EU herrschte rege Betriebsamkeit, und alte Bündnisse wurden wach, um sich der russischen Bedrohung im Osten zu stellen. Zahlreiche deutsche Politiker, insbesondere die Grünen, forderten eine militärische Aufrüstung, wie sie Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr erlebt hat. Und gleichzeig zauderte die deutsche Regierung, wie sie die Verteidigung Europas handhaben sollte. Da waren wir mittendrin. Ich weiß nicht, ob frühere RIAS-Gruppen ein solches Ausmaß an Zugang und Aktivität erleben durften wie wir. Es war zwar ein noch nie dagewesenes Gefühl, aber es passte auch in eine noch nie dagewesene Zeit. Die „Hintergrundgespräche“ bei der NATO und der EU gaben Aufschluss darüber, in welche Richtung sich die alten Bündnisse bewegen, um der russischen Aggression zu begegnen. RIAS führte Gespräche mit Journalisten, die über diese Institutionen berichten, um den Informationen, die wir erhielten, mehr Substanz zu verleihen.
In Deutschland sahen wir, wie unsere europäischen Kollegen dieses neue Paradigma von ‚Europa im Krieg‘ angegangen sind. Bei allen RIAS-Programmen ist es interessant zu erfahren, wie deutschen Journalisten ihre Arbeit machen, aber das hier war etwas anderes. Wir haben sie bei ihrer Arbeit beobachtet, während sich der Boden unter ihnen bewegte. Journalisten aus den öffentlich-rechtlichen und privaten Medien sprachen über die wachsende Herausforderung der Berichterstattung in Deutschland, da die Politiker versuchen, einen Ausgleich für den Krieg in Europa zu finden. Gleichzeitig wurde deutlich, dass das Land und seine Journalisten immer noch auf der Suche nach einer echten „deutschen Identität“ sind.
Rund 30 Jahre nach der Wiedervereinigung ist das Land immer noch dabei, ein neues Deutschland zu gestalten. Fragen der ethnischen Zugehörigkeit, der Rasse und der Interessenvertretung brummen weiterhin im Hintergrund. Wir haben uns mit Aktivisten und Politikern zusammengesetzt, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind, aber immer noch das Gefühl haben, dass ein Teil Deutschlands sie nicht akzeptiert, weil sie anders aussehen. Ihre Geschichten über die Überwindung von Widrigkeiten und Optik waren inspirierend, aber auch niederschmetternd. Deutschland hat, ähnlich wie die Vereinigten Staaten, noch einen langen Weg vor sich, um eine Identität zu schaffen, die alle seine Bürger einschließt. Wenn ich auf den RIAS im Juni 2022 zurückblicke, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass wir einen Blitz in der Flasche erwischt haben. Wir waren bei einer entscheidenden Phase der europäischen und deutschen Geschichte dabei. Wir haben uns mit einigen der intelligentesten und klügsten Journalisten zusammengesetzt, die über das neue Europa berichten. Wir haben mit Flüchtlingen gesprochen, die in Deutschland eine neue Heimat gefunden haben. Wir haben es als ein gut funktionierendes Team geschafft. Die vom RIAS-Vorstand ausgewählte Gruppe arbeitete wie eine Nachrichtenredaktion. Wir haben uns gegenseitig geholfen und uns zum Erfolg getrieben. Wir hielten unsere Termine für jede Veranstaltung ein – in der Regel kamen wir 5-10 Minuten zu früh.
Doch anders als in den meisten Redaktionen kamen wir alle miteinander aus. Jeder von uns brachte etwas mit, das die Gruppe zum Erfolg brauchte. Der letzte Tag fühlte sich für uns alle an wie der letzte Tag im Ferienlager. Wir kamen als Fremde an, aber wir haben uns gegenseitig geprägt. Wir marschierten in einer kleinen Herde durch Brüssel, Köln und Berlin. Die ganze Zeit über wurden wir von Erik Kirschbaum geleitet, der Geschichten und Zusammenhänge zu den Orten und Erzählungen, die wir sahen, einfließen ließ. Ich bin furchtbar schlecht im Netzwerken, aber ich freue mich darauf, mit meinen RIAS 2022 Fellows in Kontakt zu bleiben, weil wir gemeinsam an etwas Monumentalem gearbeitet haben.

Kevin King, Dakota News Now, Sioux Falls, SD
Was für unglaubliche zwei Wochen! Ich wüsste nicht, dass es für amerikanische Journalisten eine bessere Möglichkeit gibt, mehr über die historischen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA zu erfahren. Als Journalistin hat mir das Programm die Augen für deutsche und europäische Politik geöffnet. Der Zugang, den wir während unseres Programms erhielten, war unglaublich: von Besuchen bei hochrangigen Vertretern der Europäischen Kommission, der NATO und der US-Botschaft in Berlin über Besichtigungen bei einigen der größten Medienunternehmen in Deutschland bis hin zu Treffen mit Journalisten vor Ort – diese Reise war einzigartig. Ich freue mich schon darauf, in meine Redaktion zurückzukehren und das Gelernte weiterzugeben. Jeder, der die Möglichkeit hat, sollte sich für dieses wunderbare Programm bewerben. Ich freue mich schon darauf, in meine Redaktion zurückzukehren und das Gelernte weiterzugeben. Jeder, der die Möglichkeit hat, sollte sich für dieses tolle Stipendium bewerben. Sie werden nicht enttäuscht sein.

Pam Ortega, Freie Radio/TV Journalistin, Oklahoma City, OK
Damals, im Jahr 2018, war der RIAS mein Einstieg nach Europa und Deutschland. Vier Jahre später hat das Programm meine Erwartungen übertroffen. Ich habe zwei Wochen mit neun der dynamischsten, intelligentesten und vielseitigsten Journalisten der Branche verbracht, die ich jetzt Freunde nenne. Als Einwanderungsjournalistin und Researcherin war mein Lieblingsthema des Programms die Einbeziehung von Flüchtlingen und Migrationsfragen, einschließlich der Besichtigung syrischer und türkischer Stadtteile und der Vorträge von Politikern mit Migrationshintergrund. Vom Besuch bei der Europäischen Kommission über Gespräche mit verschiedenen Politikern bis hin zu Karaokeabenden – diese neun Journalisten sind wirklich das Beste, was die Branche zu bieten hat, und ich bin dankbar für ihren Einsatz zur Wahrung journalistischer Werte.

Brandon Benavides, NBC4, Washington, D.C.
Meine erste Reise nach Europa war erstaunlicher, als ich es mir jemals vorgestellt hatte. Ich erhielt Informationen aus erster Hand von Beamten der NATO-Zentrale und der Europäischen Kommission in Brüssel. Dieses Wissen wird mir helfen, meine zukünftigen Berichte zu gestalten. Vom Besuch des Deutschen Bundestages bis hin zu Fernsehstudios in Köln und Berlin habe ich gesehen, wie Journalisten über Themen berichten und ihre Ressourcen nutzen. Ich empfehle die RIAS Berlin Kommission jedem, der sein Weltbild erweitern möchte. Es gibt mehr auf der Welt zu sehen, als die eigene Heimatstadt.

 Katherine Bennett, CNN International, Atlanta, GA
Ich bin dankbar, dass ich im Juni 2022 am transatlantischen Austauschprogramm der RIAS Berlin Kommission teilnehmen konnte. Der Besuch unserer Gruppe bei der Europäischen Kommission und dem Hauptsitz der NATO war mein schönstes Erlebnis während des Programms. Ich habe es auch genossen, auf dieser Reise so viele unglaubliche und fähige Menschen kennenzulernen, einschließlich meiner amerikanischen Journalistenkollegen, die zu meinen Freunden wurden. Ich würde den RIAS jedem Journalisten empfehlen, der eine anspruchsvolle (und gleichzeitig unterhaltsame!) Erfahrung für seine berufliche Entwicklung sucht.

Scott Neuman, NPR, Washington, D.C.
Eine bessere journalistische Einführung sowohl zur deutschen und europäischen Politik als auch zur Aussenpolitik als das RIAS Berlin Programm kann man sich kaum vorstellen. Als Gruppe genossen wir einzigartigen Zugang zu hochrangigen Diplomaten und Politikern. Zu den Höhepunkten gehörten Briefings in den Hauptquartieren der NATO und der Europäischen Kommission in Brüssel, die zu einem entscheidenden Zeitpunkt in der Geschichte stattfanden. Ebenso wertvoll war die Gelegenheit, diese bedeutenden Ereignisse mit anderen Journalisten zu diskutieren. RIAS war eine unglaubliche und unvergessliche Erfahrung.

 Andrea Gutierrez, NPR, Los Angeles, CA
Seit meinem Studienaufenthalt in Deutschland habe ich mich darauf gefreut, in einem professionellen Rahmen zurückzukehren. RIAS hat mir die Möglichkeit gegeben, als Journalist zu reifen und zu lernen, nicht nur durch Begegnungen mit Regierungs- und Agenturvertretern, sondern auch mit Journalisten in Belgien und Deutschland sowie innerhalb unserer mächtigen Crew von Journalisten aus den USA. Ich bin erfreut, mich in die Reihen der RIAS Alumni in den USA und Deutschland begeben zu können.

 

Und hier ist der Rückblick unseres Verwaltungsdirektors, Erik Kirschbaum, zum Programm:

 Trotz der neu entdeckten Herausforderungen, kurzfristig Treffen mit Nachrichtensprechern und politischen Entscheidungsträgern der NATO, der Europäischen Kommission und Deutschlands zu planen, nachdem ein Krieg in Europa ausgebrochen ist und die Covid-19-Pandemie weiterhin die besten Pläne durchkreuzt, entpuppte sich das erste Austauschprogramm der RIAS Berlin Kommission für US-amerikanische Rundfunkjournalisten in Europa seit 2019 als ein großer Erfolg. Kurz vor Beginn des Programms öffnete sich ganz plötzlich der Himmel und die Gastredner standen Schlange, um mit unseren talentierten amerikanischen Rundfunkjournalisten aus den USA – Utah, South Dakota, Oklahoma, Georgia, New York, Washington DC und Los Angeles – zu sprechen. Mit fast 40 Terminen in 12 Tagen war es eines der ambitioniertesten RIAS Programme in Deutschland seit vielen Jahren, aber auch eines der aufschlussreichsten überhaupt.
-Erik Kirschbaum, Executive Director RIAS Berlin Kommission, Berlin

18. Juni 2022

US-Journalisten besuchen Brüssel, Köln und Berlin mit RIAS Stipendium

10 US-amerikanische Rundfunkjournalisten von Atlanta bis Salt Lake City und von Oklahoma City bis New York City verbrachten zwei Wochen im Rahmen eines Stipendiums der RIAS-Kommission in Berlin und gewannen dabei viele neue Einblicke in Deutschland, die NATO und die Europäische Union in einer Zeit der Krise wegen des russischen Einmarsches in der Ukraine. In diesem ersten RIAS Austauschprogramm seit 2019 konnten die Amerikaner in allen drei Städten mit hochrangigen Politikern, führenden Journalisten, Aktivisten, Flüchtlingen, Einwanderern und Politikexperten sprechen

Das rasante und ausführliche Programm begann am 6. Juni in Brüssel mit Begegnungen mit bekannten Persönlichkeiten wie der Journalistin Teri Schultz (NPR, Deutsche Welle) und hochrangigen politischen Entscheidungsträgern der NATO aus den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, der Slowakei und Kroatien, die über die Krise in der Ukraine sowie über die Beitrittsgesuche Finnlands und Schwedens zur NATO sprachen. Sie trafen auch mit Vertretern der Europäischen Kommission wie Haydn Schofield, Frederic d’Hondt, Stefan de Keersmaecher und dem außenpolitischen Sprecher für die Unterstützung der EU für die Ukraine, zusammen.

In Köln erlebten die Amerikaner ein fesselndes Gespräch mit dem WDR-Programmdirektor und führenden Journalisten Jörg Schönenborn, der RTL-Moderatorin Charlotte Maihoff und der ukrainischen Journalistin Karolina Ashion, die auf den Social-Media-Kanälen des Senders NTV eine tägliche Nachrichtensendung auf Ukrainisch macht. Die Die Amerikaner trafen auch etwa 20 Mitglieder des Kölner Alumni-Vereins im Brauhaus Deutz, bevor sie am frühen Morgen mit dem Zug nach Berlin fuhren, wo sie ein führendes Mitglied der SPD, Sawsan Chebli, und den Europa-Chefkorrespondenten von Politico, Matt Karnitschnig, trafen. Außerdem trafen sie sich mit etwa einem Dutzend Mitgliedern der Berliner Alumni-Gruppe. Nach einem aufschlussreichen Samstagmorgenspaziergang zusammen mit dem syrischen Flüchtling Firas Zahkri durch die überwiegend von Einwanderern bewohnten Neuköllner Stadtteile und die berühmte Sonnenallee, die im Volksmund besser bekannt ist als Arabic Avenue und einem Mittagessen in einem berühmten syrischen Restaurant, Aldimashqi, besuchten die Amerikaner das Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen, in dem in DDR politische Gefangene inhaftiert waren.

ZDF-Moderator Mitri Sirin und RBB-Reporterin Petra Gute klärten die Gruppe über die Unterschiede zwischen Fernseh- und Radiojournalismus in Deutschland im Vergleich zu den USA während der politische Berater Julius van de Laar, Rob Schmitz, der NPR-Korrespondent in Berlin, und der Musiker Andrej Hermlin den Horizont der Journalisten mit Gesprächen über das Leben in Deutschland bei einer Reihe von kulinarischen Treffen im berühmten Cafe Einstein erweitern konnten. Am Nachmittag besichtigten die Amerikaner die US-Botschaft in Berlin und das Holocaust-Mahnmal, bevor sie einer Rede von Verteidigungsministerin Christina Lambrecht beiwohnten, die versuchte, die deutsche Hilfe für die Ukraine zu verteidigen, obwohl die Ukraine und die deutschen Medien kritisierten, dass Deutschland mehr tun sollte.

Die Amerikaner nahmen an einer lebhaften Führung durch das Reichstagsgebäude teil, besuchten seine spektakuläre Glaskuppel und lernten über seine faszinierende Geschichte – einschließlich der russischen Profanitäten, die von den einmarschierenden sowjetischen Truppen am Ende des Zweiten Weltkriegs an die Wände des Parlamentsgebäudes gekritzelt wurden. Sie nahmen ebenfalls die Gelegenheit wahr, mit dem Intendanten der Deutschen Welle, Peter Limbourg, und dem Nachrichtenchef Max Hoffmann in der DW-Zentrale im Wedding zu sprechen.

Die Amerikaner genossen auch einen spektakulären Abend mit dem bekannten deutschen Radio- und Fernsehstar Jörg Thadeusz und Anna Engelke, einer Journalistin, die in den letzten Jahren als Sprecherin von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gearbeitet hat, bevor sie in diesem Jahr in den Journalismus zurückkehrte.

Nachdem sie so viel über die oppositionelle Alternative für Deutschland (AfD), eine rechtsextreme Partei in Deutschland, gehört hatten, trafen sich die Amerikaner mit einem führenden Mitglied der AfD im Parlament – Beatrix von Storch. Es folgten ein Treffen mit der Tagesspiegel-Journalistin Elisabeth Binder in den berühmten Berliner Zeitungsbüros und ein Treffen im Bundespresseamt mit dem stellvertretenden Regierungssprecher Wolfgang Büchner — dem ehemaligen Herausgeber des Spiegel Magazins.

Der Gründer der berühmten Open-Air-Kunstausstellung East Side Gallery auf der Ostseite der Berliner Mauer, Kani Alavi, erklärte, wie es Anfang 1990 zu dem 1,3 km langen Projekt kam und wie er sich erfolgreich gegen Bauherren wehrte, die lieber einen der letzten Überreste der Berliner Mauer abreißen wollten, um Wohnungen zu bauen.

Die Deutschlandfunk-Korrespondenten Katharina Hamberger und Markus Pindur konnten ihre Arbeit beim einflussreichsten deutschen Nachrichtensender aus den Räumen der Bundespressekonferenz heraus beleuchten – einem in Deutschland einmaligen Raum für Pressekonferenzen, in dem dreimal wöchentlich montags, mittwochs und freitags die Sprecherinnen und Sprecher aller Ministerien der versammelten Hauptstadtpresse Rede und Antwort stehen müssen.

Die Journalisten besuchten auch WeltTV, wo Chefredakteur Jan Philipp Burgard zusammen mit den RIAS-Alumni Lena Mosel und Leonie von Randow über den Nachrichtensender und seine Zeit als Korrespondent in den USA für den Fernsehsender ARD sprach.

Özcan Mutlu, eine führende Persönlichkeit der Grünen und führende Stimme der zunehmend einflussreichen türkischen Gemeinde in Deutschland, führte die Amerikaner durch die ethnischen Viertel in Kreuzberg, die südlich und westlich der Mauer aus der Zeit des Kalten Krieges liegen und sich inzwischen in das neue und lebendige Herz Berlins verwandelt haben.

In Berlin sprach Journalistin Anna Noryskiewicz über ihre Arbeit für CBS News bevor die Amerikaner die Gelegenheit hatten ein augenöffnendes und teilweise emotionales Mittagessen mit einer Gruppe von 20 ukrainischen Frauen und ihren Kindern zu genießen.


6. Juni 2022

Das RIAS Standardprogramm Deutschland vom 6. bis 17. Juni 2022 beginnt in Brüssel

Gerade aus dem Flugzeug gestiegen und schon hören amerikanische RIAS-Stipendiaten Teri Schultz zu, die über die NATO und das Leben als freie Mitarbeiterin bei NPR und der Deutschen Welle in Brüssel spricht

Zehn amerikanische Rundfunkjournalisten trafen am Montag in Brüssel ein, wo sie einen zweiwöchigen Aufenthalt in Belgien und Deutschland danke eines Stipendiums der RIAS-Berlin-Kommission antraten. Die Radio- und Fernsehjournalisten aus Oklahoma, South Dakota, Georgia, Utah, Kalifornien, New York und Washington DC werden ihr Wissen über die NATO und die EU in Treffen mit NATO-Beamten und Experten für Verteidigungspolitik vertiefen , bevor sie am Donnerstag eine zweistündige Zugfahrt nach Köln antreten, wo sie führende deutsche Rundfunkjournalisten des WDR, RTL und des Nachrichtensenders NTV treffen werden.

Danach geht es am Freitagmorgen mit dem Zug nach Berlin, wo sie eine ganze Woche lang mit führenden Politikern, führenden deutschen und amerikanischen Journalisten, Think Tanks, Politikwissenschaftlern, führenden Vertretern der türkischen Gemeinde, Flüchtlingen aus Syrien und der Ukraine, die sich in Berlin niedergelassen haben, sowie mit Vertretern der US-Botschaft zusammentreffen und außerdem das Reichstagsgebäude besichtigen werden.

Teri Schultz

In Brüssel erhielten sie von Teri Schultz, einer ehemaligen RIAS-Absolventin aus New Mexico, eine Einführung in die NATO und einen Einblick in das das Leben als freiberufliche Auslandskorrespondentin für NPR und die Deutsche Welle.

Schultz nahm in den späten 1990ern an einem RIAS-Programm der New Mexico State University teil und arbeitete anschließend in Finnland für CNN. Später zog sie nach Brüssel und hat sich als eine der zuverlässigsten Journalistinnen, die für die Deutsche Welle und NPR über die NATO berichten, einen Namen gemacht.

 

Dies sind die US-amerikanischen Journalisten und Stipendiateb der RIAS-Berlin-Kommission:

Sheryl Worsley, News Director, KSL, Salt Lake City ist page1image27691456Vizepräsidentin für Podcasting bei Bonneville und KSL Podcasts in Salt Lake City, Utah. Worsley war 20 Jahre lang als Nachrichtendirektorin beim Radio tätig, bevor sie sich ganz auf Podcasts konzentrierte. Sie ist für die Produktion von 25 Original-Podcasts verantwortlich, darunter auch für den investigativen True-Crime-Hit COLD. Worsley ist Mitglied des Vorstands der Radio Television Digital News Association (RTDNA).

Omar Atia, WNBC New York, NY page1image27691248

ist Produzent der 17-Uhr-Nachrichten bei WNBC-TV in
New York City. Der gebürtige New Yorker, der immer noch in Brooklyn wohnt, begann seine Karriere bei NY1, einem lokalen TV-Nachrichtensender in New York City, und hat mehrere renommierte Auszeichnungen erhalten, darunter einen NY Press Club Award 2017 und den duPont-Columbia University Award 2021 für Berichterstattung von WNBC zur COVID-19-Pandemie.

Esther Ciammachilli, WAMU, Washington, D.C. page1image27691664ist die lokale Moderatorin der Morgenausgabe auf WAMU 88.5. Ciammachilli präsentiert lokale Nachrichten vom WAMU- und D.C.-Nachrichtenteam, zusammen mit Reportagen und Gesprächen mit Nachrichtenmachern aus der Region Washington, D.C. Sie ist ein Sportfan und hat mehrere regionale Edward R. Murrow Awards für ihre Sportberichterstattung gewonnen.

Kevin King, Dakota News Now, Sioux Falls, SDpage1image27692080

ist Nachrichtenleiter bei Dakota News Now (KSFY/KDLT) in Sioux Falls, South Dakota. Vor seinem Umzug nach South Dakota, war er Nachrichtenproduzent bei KWCH in Wichita, Kansas, KSDK in St. Louis und KTVT in Dallas/Fort Worth. Er ist ehemaliger Präsident der Midwest Broadcast Journalists Association. Derzeit ist er regionaler Vizepräsident des Upper Midwest Chapter der National Academy of Television Arts & Sciences.

Brandon Benavides, NBC4, Washington, D.C. page1image27692288 arbeitet als Content Producer bei NBC4 in Washington, D.C. Er hat vor Ort Emmy-prämierte Sendungen produziert und lehrt Journalismus an der Georgetown University und der University of Maryland. Sein Interesse an der Förderung der Vielfalt in den Medien führte ihn zum Präsidenten der National Association of Hispanic Journalists (2016-2018), und er ist im Vorstand derSAG-AFTRA Washington – Mid-Atlantic Local. Er schloss sein Studium an der American University mit einem Master of Arts in Communication, Journalism and Affairs ab und erwarb seinen Bachelor of Arts an der St. Edward’s University in Austin, Texas.

Matthew Gregory, WUSA9, Washington, D.C. ist ein in Washington, D.C.-ansässiger Reporter für WUSA9 – die Tochtergesellschaft des CBS. Seine Karriere begann als Sportproduzent in Baltimore für Wpage1image27692496BAL. Seine Karriere als Nachrichtenreporter begann bei WTHI-TV in Terre Haute, Indiana, und führte ihn dann zurück in die Region, wo er bei WAVY-TV in Norfolk, Virginia, berichtete. Sein besonderes Interesse gilt der Berichterstattung über Kriminalität und Justiz sowie über Technik und Finanzen. Er betreibt seinen eigenen Finanz-Podcast namens „Funance“.

page2image27336416

Andrea Gutierrez, NPR, Los Angeles, CA ist Radioproduzentin in Los Angeles und arbeitet für den NPR-Podcast „It’s Been a Minute“. Davor arbeitete sie für „Planet Money“. Ihre Beiträge erschienen ebenfalls bei „Code Switch“, „Alt.Latino“, „All Things Considered“ und „Up First“. Ihre Arbeit wurde von der Podcast Academy, dem LA Press Club, der NLGJA: The Association of LGBTQ Journalists, der National Association of Hispanic Journalists und der International Women’s Media Foundation mit Preisen und Auszeichnungen bedacht. Gutierrez hat einen Bachelor Abschluss in Deutsch am Scripps College und einen MFA Abschluss in kreativer Sachliteratur an der University of California, Riverside.

Scott Neuman, NPR, Washington, D.C. ist Autor und Redakteur bei NPR mit Sitz in Washington, D.C. Er konzentriert sich hauptsächlich auf digitale Plattformen und schreibt überpage2image27336000aktuelle Nachrichten und Features. Zuvor arbeitete er als Redakteur und Korrespondent für das Wall Street Journal in Hongkong und als Redakteur am Asia Desk der Associated Press in Bangkok. Außerdem arbeitete er in Südasien für United Press International.

 

Katherine Bennett, CNN International, Atlanta, GA ist Nachrichtensprecherin für CNN International und berichtet aus Atlanta. She arbeitet seit 2000 für den CNN. Zu den Höhepunkten ihrer Karriere gehören page2image27335376ein Emmy Award for 9/11 für die Berichterstattung über den 11. September 2001, der duPont-Columbia University Award für die Berichterstattung über die Tsunami-Katastrophe in Südasien und der Peabody Award für die Berichterstattung über den Hurrikan Katrina und seine Folgen. Alle diese Auszeichnungen teilt sie sich mit der CNN Newsgroup.

Pam Ortega, Freelance Radio/TV Journalist, Oklahoma City, OK ist freiberufliche Journalistin in Oklahoma City and a und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Center for page2image27335168Comparative Immigration Studies der Universität San Diego. Sie hat einen Master-Abschluss in Lateinamerikastudien von der UC-San Diego und einen Bachelor-Abschluss in Journalismus von der University of Oklahoma und arbeitete für CNN, POLITICO, Bloomberg und ProPublica. Ortega hat ein besonderes Interesse am Thema Einwanderung und recherchierte zum Thema Asyl in Südkalifornien und im ländlichen Georgia.


6. Juni 2022

Alle hatten viel Spaß bei der jährlichen Alumni-Party der RIAS Berlin Kommission

Spaß haben – das war auch in diesem Jahr das Motto der jährlichen Alumni-Party der RIAS Berlin Kommission am 3. Juni 2022 im Biergarten und Restaurant Pusteblume gegenüber dem berühmten RIAS-Gebäude in Berlin-Schöneberg.

Rund 65 #RIASBerlin-Alumni und Bewerber für zukünftige Programme trafen sich zunächst zu einer aufschlussreichen Podiumsdiskussion mit den RIAS-Medienpreisträgern Clare Töniskötter, Jan Philipp Burgard und Ingo Zamperoni, die über ihre preisgekrönten Beiträge sprachen. Die amerikanischen und deutschen Journalisten berichteten offen über ihre Arbeit und über die Unterschiede zwischen den journalistischen Praktiken in den USA und in Deutschland sowie über die Unterschiede zwischen den kommerziellen Sendern in Deutschland und den einflussreichen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten.

Zu dem Treffen im Innenhof des RIAS-Gebäudes kam auch eine Gruppe von 10 amerikanischen Studenten der University of Miami-Ohio, die unter der Leitung der RIAS-Alumni Rosemary Pennington an einem Sommeraustauschprogramm in Europa teilnahmen.

Nach der einstündigen Podiumsdiskussion zog die Gruppe vom historischen RIAS-Gebäude, in dem jetzt das Deutschlandradio zu Hause ist, auf die andere Straßenseite in das altehrwürdige Restaurant Pusteblume, wo im Biergaren ein weiteres mitreißendes Alumni-Treffen stattfand, das nicht enden wollte. Alle hatten eine gute Zeit.


5. Juni 2022

Impressionen von der RIAS Medienpreisverleihung


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5. Juni 2022

Rede von Staatsministerin Claudia Roth bei der RIAS Medienpreisverleihung

Claudia Roth, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, hielt am 2. Juni anlässlich der Verleihung des RIAS-Medienpreises im Französischen Dom eine fesselnde Rede. Roth, die zusammen mit der US-amerikanischen

Botschafterin Amy Gutmann Ehrenvorsitzende der RIAS Berlin-Kommission ist, würdigte die Geschichte des RIAS Radio-und Fernsehensenders (Radio im Amerikanischen Sektor) – und die Swingin‘ Hermlins, eine Swing-Tanzband im amerikanischen Stil.  Die RIAS Berlin Commission wurde vor 30 Jahren von der deutschen und der US-amerikanischen Regierung als gemeinnützige binationale Organisation gegründet, um den Geist der Rundfunkanstalt aus der Zeit des Kalten Krieges zu bewahren. Der RIAS wurde nach der friedlichen Beendigung der Ost-West-Konfrontation während des Kalten Krieges eingestellt, und einige Historiker sind der Meinung, dass der RIAS eine Rolle bei der Überwindung dieser Spaltung gespielt hat.

Hier ist die Rede von Roth, ebensfalls Mitglied des Bundestages für Allianz90/die Grünen ist:

„Ich bin froh, heute Abend hier sein zu können, wenn auch nur als flüchtiger Gast. Aber ich wollte den Moment auf keinen Fall versäumen, den Preisträgerinnen und Preisträgern zu gratulieren, Ihnen für Ihre für die Demokratie so wichtige Arbeit zu danken und mich der Kommission vorzustellen, deren Ehrenvorsitzende ich nun bin – gemeinsam mit Dir, liebe Amy, worauf ich mich besonders freue.

Wenn etwas gewachsen ist, dann, weil es Wurzeln geschlagen hat. Auch für Institutionen gilt das gelegentlich. Sie verwachsen mit der Aufgabe und den Menschen, für die sie gemacht wurden. Sie werden unverzichtbar. RIAS, der Radiosender im amerikanischen Sektor, war so eine Institution, mehr als ein Medium im Kalten Krieg und mehr als ein Radiosender. RIAS war, nein, RIAS ist ein Berliner.

Denn ein Berliner, den die Berliner selbst zum Berliner erkoren haben, ist unsterblich. Dafür gibt es – Ernst Reuter, Marlene Dietrich, Willy Brandt, David Bowie – nicht viele, aber einige Vorbilder!

Wir feiern heute also nicht nur die Preisträger des RIAS-Medienpreises. Wir feiern die Idee, die geblieben ist: „Eine freie Stimme der freien Welt“. Dafür wurde die RIAS-Berlin Kommission vor 30 Jahren gegründet. Dafür hat sie in drei Jahrzehnten gearbeitet, mit Austauschprogrammen und Fellowships, mit Begegnungen, Diskussionen und Freundschaften.

Diese Idee zu feiern, haben wir Anlass. Wir sollten sie feiern, in den großartigen Beiträgen der Preisträger*innen! Wir sollten sie feiern, weil eine freie Stimme in einer freien Welt die Bedingung ist für unsere demokratische Kultur.

Und eben deshalb sollten wir sie verteidigen, wo sie bedroht ist – auch dazu gibt es Anlass. Denn über die Freiheit des Wortes überhaupt nachzudenken, ist eine Herausforderung in dieser Zeit. Das Wort selbst ist frei, es gibt jedem, der es verwendet, die Freiheit, es einzusetzen, wie es ihm beliebt. Auch die Lüge unterliegt keinem grundsätzlichen Verbot.

Deshalb, denke ich, war es selten wichtiger als heute, zu verstehen, wie Propaganda arbeitet. Ich sage bewusst nicht, wie sie „funktioniert“, denn sie funktioniert auf sehr unterschiedliche Weise, sie ist wendig, sie arbeitet mit den Mitteln ihrer Zeit. Sie ist ein Taktiker. Und wenn sie mit vermeintlich plumpen Mitteln arbeitet, dann heißt das nicht, dass auch die Technik plump ist, die sie einsetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es geht in unserer postpostmodernen Welt, die so unübersichtlich und komplex ist, in der so lange schon eine Krise auf die andere, eine Katastrophe auf die nächste folgt, nicht darum, eine Lüge in die Welt zu setzen und sie dann wieder und wieder zu reproduzieren.

Die Propaganda mit der wir heute konfrontiert sind, arbeitet mit unzähligen Halbwahrheiten, mit unterschiedlichen Versionen ein und derselben Geschichte. Und diese Kakophonie hat nur ein Ziel: Wir sollen glauben, dass wir nichts wissen können, dass keiner Quelle zu trauen ist. Wir sollen einander misstrauen.

Deshalb ist die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten, ist Ihre Arbeit so wichtig, ja so absolut unverzichtbar. Sie sind es, die nachfragen, hinterfragen, die uns mit Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung das Geschehen schildern und das schwierig zu Verstehende einordnen.

Auch Journalisten sind fehlbar, ja. Aber sie zu Lemmingen im Mainstream zu erklären, folgt genau der Absicht, die ich eben beschrieben habe. Der Absicht, Misstrauen zu schüren. Denn ohne eine vertrauenswürdige Berichterstattung und Kommentierung bleiben wir in einer globalisierten Welt mit so vielen Krisen orientierungslos. Ohne Vertrauen gibt es keine Demokratie.

Misstraut wurde auch dem RIAS. Ich zitiere: „Aber Sie waren ja ein von amerikanischer Seite finanziertes Programm. Gab es denn da Meinungsfreiheit?“, wurde Egon Bahr, 1953 Chefredakteur des RIAS, 2006 von Deutschlandfunk Kultur gefragt. Oder wurde dem Sender das „freie“ Wort am Ende diktiert?

Bahr antwortete, die Kollegen deutscher Sender hätten ihn beneidet. Ich zitiere: „Ihr könnt im RIAS sagen, was ihr wollt; wir müssen Rücksicht nehmen auf unsere Aufsichtsgremien.“ Einzige Einschränkung, so Bahr, „wir durften nicht sagen, dass der amerikanische Präsident ein Idiot ist.“

In der Zeit seines Bestehens hatte der RIAS keinen Anlass dazu. Lügen und Halbwahrheiten hören wir in vielen Sprachen, russisch, chinesisch, ja auch deutsch und amerikanisch. Das Idiom aber ist dasselbe: ein menschen- und demokratieverachtendes „Putinesisch“ und „Trumpistisch“!

Wir haben die Pflicht, freie Stimmen für eine freie Welt zu verteidigen. Und wir wollen das tun. Wir wollen es direkt und unbürokratisch tun, indem wir gemeinsam und in Abstimmung mit dem Außen- und dem Innenministerium verfolgten und geflüchteten Journalist*innen, Kulturschaffenden und Wissenschaftler*innen aus Russland und Belarus die Einreise und den Aufenthalt in Deutschland erleichtern. Es sind diese Stimmen, auf die wir hoffen. Und es sind diese freien Stimmen auf die wir hoffen können.

Deshalb ich will das Thema auf die Tagesordnung der G7 Konferenz der Medienminister in Bonn setzen. Wir müssen uns darüber verständigen, denn der Propagandakrieg bedroht, wie der reale, grausame und brutale Krieg gegen die Ukraine, die Demokratien als Staats- und Gesellschaftsformen – nicht nur dort wo jetzt schon geschossen wird. Er bedroht die freie Welt.

Ich will zum Schluss nur einen der vielen historischen Momente herausgreifen, über die der RIAS nicht nur berichtet hat, sondern in denen er selbst Geschichte geschrieben hat. Und ich will uns selbst damit an die Pflicht erinnern, Menschen nicht im Stich zu lassen, die gezwungen werden sollen, ihre Freiheit und Unabhängigkeit aufzugeben.

Wir selbst, diese Stadt, war einmal in einer solchen Situation. Das Schicksal von 2,2 Millionen Berlinern hing an der Hilfe der Amerikaner, an ihrer Bereitschaft, den freien Teil Berlins nicht preiszugeben. Der RIAS sendete von Beginn der Blockade bis zu ihrem Ende, zu dem er beigetragen hat.

Heute haben wir die Pflicht, den Menschen in der Ukraine beizustehen.

Vielen Dank Ihnen allen!


3. Juni 2022

Gelungener Neustart für RIAS-Medienpreisverleihung in Berlin

Nach einer zweijährigen Unterbrechung aufgrund der Covid-19-Pandemie kehrte die Verleihung des RIAS-Medienpreises am Donnerstag auf die große Bühne, moderiert von Petra Gute, in Berlin zurück. Im Rahmen einer Gala in Berlin-Mitte wurden die 17 Preisträger der Jahre 2020, 2021 und 2022 geehrt. Nachfolgend finden Sie eine Sammlung von Bildern von der Zeremonie mit den Hauptrednern Botschafterin Amy Gutmann und Kulturstaatsministerin Claudia Roth, sowie Journalisten und Freunden der RIAS, die im Französischer Dom im Herzen Berlins anwesend waren.

 


3. Juni 2022

Gutmann und Roth würdigen RIAS bei Medienpreisverleihung 

Amy Gutmann, Botschafterin der USA in Deutschland, Ehrenvorsitzende der RIAS Berlin Kommission

Amy Gutmann, Botschafterin der USA in Deutschland, Ehrenvorsitzende der RIAS Berlin Kommission

Die amerikanische Botschafterin Amy Gutmann und die deutsche Kulturstaatsministerin Claudia Roth würdigten die Geschichte des RIAS (Radio im Amerikanischen Sektor) in West-Berlin als Leuchtturm der Demokratie und als „Stimme der freien Welt“, die während des Kalten Krieges von Millionen von Deutschen in der kommunistischen DDR und in West-Berlin gehört wurde – in Reden bei der feierlichen Preisverleihung der RIAS-Medienkommission am Donnerstag-abend in Berlin vor 200 Zuhörern.

Die beiden Ehrenvorsitzenden der deutsch-amerikanischen RIAS-Berlin-Kommission, die vor 30 Jahren gegründet wurde, um den Geist des berühmten Radio- und Fernsehsenders lebendig zu halten, zogen Parallelen zwischen dem Krieg in der Ukraine und der damit verbundenen Unterdrückung der Meinungs- und Pressefreiheit und der jahrzehntelangen Arbeit des RIAS bei der Überwindung der Teilung Europas während des Kalten Krieges von den späten 1940er Jahren bis zum Ende der Ära mit dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989, was die Wiedervereinigung Deutschlands weniger als ein Jahr später und die Auflösung des RIAS im Jahr 1993 zur Folge hatte.

Kulturstaatsministerin Claudia Roth, Ehrenvorsitzende der RIAS Berlin-Kommission

„Die Geschichte zeigt, dass selbst in den abgeschottetsten Gesellschaften die Meinungsfreiheit und die Wahrheit eines der schwierigsten Dinge ist, die ein Tyrann unterdrücken kann – sie wird an die Öffentlichkeit gelangen“, sagte Gutmann in ihrer Rede vor Journalisten, Preisträgern, Vorstandsmitgliedern und anderen Würdenträgern im Französischen Dom in Berlin-Mitte.

„Dass die Wahrheit ans Licht kommt, zeigt die Geschichte des RIAS. Während des Kalten Krieges war der RIAS der Regierung der DDR und der Sowjetunion ein Dorn im Auge. Und warum? Weil er eine Quelle für ehrliche Nachrichten war. Er war auch eine Quelle für großartigen Jazz, wie Sie ihn heute hören, und für großartige populäre Musik. Und einige Leute schalteten wegen der Musik ein, aber sie hörten auch die ehrlichen Nachrichten. Millionen von Zuhörern in Ost und West schalteten ein, um Jazz und Rock ’n‘ Roll und Unterhaltung zu hören, und das ist auch wichtig, aber auch um die Wahrheit zu hören. Es gab einen Riss in der Mauer. Die Journalisten des RIAS haben mit dazu beigetragen, Geschichte zu schreiben. Sie waren immer da und haben live berichtet, so dass alle es hören konnten. Ich möchte Ihnen sagen, dass das nicht nur Geschichte ist, sondern auch ein Teil meiner persönlichen Geschichte. Wäre der RIAS nicht gewesen, wären die Risse in der Mauer nicht gewesen, würde ich heute hier nicht stehen.

Gutmann, dessen Vater vor 85 Jahren als 17-Jähriger aus seiner deutschen Heimatstadt Feuchtwangen zu Beginn der Nazi-Zeit floh, würdigte auch die 17 Preisträger der RIAS Berlin Kommission, die von einer unabhängigen deutsch-amerikanischen Jury aus den Wettbewerben 2020, 2021 und 2022 ausgewählt wurden.  In den Jahren 2020 und 2021 hat die Gala wegen der Covid-19-Pandemie nicht stattgefunden.

Gutmann freute sich auch, ihrer deutschen Amtskollegin, der Ehrenvorsitzenden der RIAS Berlin-Kommission, Claudia Roth, mitteilen zu können, dass die Vereinigten Staaten alles in ihrer Macht stehende tun, um die Beziehungen zu Deutschland wiederherzustellen und zu verbessern. Es sei wichtig, dass die beiden Länder enge Verbündete blieben. Gutmann kam auch auf das Thema Journalismus zurück und sagte, dass eine freie Presse und freie Meinungsäußerung für die Demokratie unerlässlich seien. Sie bezeichnete Journalisten als „Champions der Demokratie“, die nie aus den Augen verlieren sollten, dass verantwortungsvoller Journalismus zum Aufbau ziviler und freier Gesellschaften beitrage.

„Es ist eine große Ehre für mich, hier zu sein… und es ist eine große Ehre, mit Claudia zusammenzuarbeiten und Teil dieses wunderbaren Berufsstandes zu sein, der über Themen berichtet, die für die Menschen auf beiden Seiten des Atlantiks von Bedeutung sind, und Ihnen allen zu sagen, wie Präsident Biden gesagt hat: Amerika ist zurück. Wir sind zurück an der Seite unserer deutschen Verbündeten. Und wir sind wirklich geehrt und stolz, und ich bin persönlich geehrt und stolz, hier zu sein, also vielen Dank dafür.“


 

2. Juni 2022

Medienpreisverleihung in der „Abendschau“ zu sehen

Die Verleihung des RIAS Medienpreises 2022 am 2. Juni wurde am Donnerstagabend in einen Beitrag der RBB-Abendschau gezeigt. Kurze Auszüge aus den Reden der amerikanischen Botschafterin Amy Gutmann und der deutschen Staatssekretärin Claudia Roth wurden in einem 35-sekündigen Nachrichtenbeitrag der Berliner Abendschau am Donnerstagabend noch vor Ende der Verleihung ausgestrahlt.

Sie können den Nachrichtenbeitrag auf dieser Website sehen. Der Bericht über die RIAS Preisverleihung, welche durch Petra Gute moderiert wurde, beginnt bei der 29-Sekunden-Marke und läuft bis zur 1:05-Minuten-Marke. https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20220602_1930/nachrichten_zwei.html

Die RIAS Berlin Kommission feierte am Donnerstag ihr 30-jähriges Bestehen mit der ersten Medienpreisverleihung seit 2019. Sowohl Gutmann als auch Roth sind Ehrenvorsitzende der RIAS Berlin Kommission, einem deutsch-amerikanischen Austauschprogramm für Rundfunkjournalisten, das vor 30 Jahren ins Leben gerufen wurde, um den Geist der RIAS-Radio- und Fernsehsender nach deren Einstellung nach dem Ende des Kalten Krieges lebendig zu halten.

Der Tagesspiegel veröffentlichte letzte Woche ebenfalls einen Bericht über das 30-jährige Bestehen der RIAS Berlin Kommission. Darin wird darauf hingewiesen, dass die RIAS Berlin Kommission eine von mehreren Institutionen war, die Anfang der 1990er Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges in Berlin gegründet wurden, da man in der einst geteilten deutschen Hauptstadt hoffte, die amerikanische Präsenz auch nach dem Abzug der 10.000 alliierten Truppen, die während des Kalten Krieges die Freiheit West-Berlins verteidigt hatten, im Jahr 1992 zu erhalten.

Hier ist ein Link zu dem Bericht im Tagesspiegel: https://www.tagesspiegel.de/berlin/30-jaehriges-bestehen-der-rias-medienpreisverleihung-journalisten-in-berlin-fuer-beitrag-zur-deutsch-amerikanischen-verstaendigung-geehrt/28377662.html


1. Juni 2022

Gutmann und Roth sprechen bei der Verleihung des RIAS Medienpreises

US Botschafterin Amy Gutmann und Staatssekretärin Claudia Roth sind Hauptrednerinnen bei der Feier zum 30-jährigen Bestehen der RIAS Berlin Kommission am Donnerstagabend in Berlin. Beide sind Ehrenvorsitzende der RIAS Berlin Kommission, einem deutsch-amerikanischen Austauschprogramm für Rundfunkjournalisten, das vor 30 Jahren mit dem Ziel ins Leben gerufen wurde, um den Geist des RIAS-Radio- und Fernsehsenders lebendig zu erhalten, nachdem dieser nach dem Ende des Kalten Krieges seinen Sendebetrieb einstellte.

Die RIAS-Medienpreise werden jedes Jahr für herausragende, in den USA oder Deutschland ausgestrahlte Rundfunkbeiträge verliehen, die transatlantische Themen berühren. Die Preisverleihung fand zuletzt 2019 vor der Covid-19-Pandemie statt, aber die Jurys wählten auch 2020, 2021 und 2022 Gewinner aus, die am Donnerstagabend bei einem Festakt moderiert von Petra Gute im Französischen Dom in Berlin Mitte geehrt werden. Alle Gewinnerbeiträge aus den letzten drei Jahren finden Sie hier auf der Website www.riasberlin.org

Zu dem Festakt, bei dem auch das 30-jährige Bestehen von RIAS Berlin gewürdigt wird, werden rund 180 Gäste erwartet.

 

 

Nahezu 1.800 Journalisten haben an den ein- bis dreiwöchigen Stipendien im jeweils anderen Land teilgenommen – 900 Amerikaner und 900 Deutsche. Viele der besten Rundfunkjournalisten sowohl in Deutschland als auch in den Vereinigten Staaten haben an RIAS-Stipendien teilgenommen oder den RIAS-Medienpreis gewonnen – darunter Bill Whitaker, Claus Kleber, Peter Klöppel, Tom Buhrow, Ingo Zamperoni und Jan-Phillipp Burgard.

Die ersten 60 Minuten der Preisverleihung am Donnerstag werden auf der Facebook-Seite der American Swing Dance Band live übertragen, die in den ersten 30 Minuten und dann den ganzen Abend über Musik spielen wird. Bitte besuchen Sie die Facebook Seite von Andrej Hermlin ab 18 Uhr, um die Einführungsmusik und die Reden von Amy Gutmann und Claudia Roth zu verfolgen.

Festsaal des Französichen Doms 

Für mehr Informationen über die RIAS Berlin Kommission oder das RIAS-Stipendium kontaktieren Sie bitte info@riasberlin.org


1. Juni 2022

Faltin gewinnt RIAS-Fernsehpreis für Reportage über GIs im Nachkriegsdeutschland

Für ihre Reportage „Ein Hauch von Amerika – die Doku“ über die Lebensgeschichte afroamerikanischer Soldaten, die in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland stationiert waren und neben und mit Westdeutschen lebten, erhielt Sigrid Faltin 2022 den RIAS-Medienpreis für den besten Fernsehbeitrag. Es handelte sich um einen Dokumentarfilm, der am Ende einer fiktionalisierten vierteiligen Serie über eine westdeutsche Kleinstadt in der Nähe eines großen US-Militärstützpunkts nach dem Krieg und in den ersten Jahren des Kalten Krieges gezeiggt wurde. Er wurde am 21. Dezember 2021 ausgestrahlt. Der Dokumentarfilm befasst sich vor allem mit dem Rassismus, den amerikanische GIs in den westdeutschen Kleinstädten erlebten.

Der Kommentar der Jury zum Beitrag: Gerade als es so schien, als sei bereits alles über die Nachkriegsgeschichte der amerikanischen GIs in Westdeutschland bekannt, haben Sigrid Faltin und ihre Kollegen einen aufrüttelnden, faszinierenden und manchmal sogar beunruhigenden Blick auf wenig bekannte Aspekte des Lebens in westdeutschen Kleinstädten nach der Ankunft der US-Streitkräfte – zunächst als Besatzungstruppen und dann als Verbündete während des Kalten Krieges – geliefert. Der Dokumentarfilm verwendet Archivmaterial und Interviews mit Frauen, die sich in amerikanische Soldaten verliebten und mit ihnen Kinder bekamen, um deren besondere Nöte zu erkunden.

Hier ist ein Link zum Beitrag: https://www.ardmediathek.de/video/ein-hauch-von-amerika/ein-hauch-von-amerika-dokumentation-s01-e07/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2Vpbi1oYXVjaC12b24tYW1lcmlrYTEvOTdmNjE5MzctZDk1Zi00MzA0LWJlZmEtYzhmNzUzNGJhOTY5

Die binationale Jury der RIAS-Berlin-Kommission setzte sich aus fünf angesehenen Journalisten aus den Vereinigten Staaten und Deutschland zusammen: Ko-Vorsitzender Michael Gargiulo (WNBC TV, New York, USA), Ko-Vorsitzende Anja Heyde (ZDF/MDR, Berlin/Magdeburg, Deutschland), Helge Fuhst (ARD, Hamburg, Deutschland), Yami Virgin (Fox 29, San Antonio, Texas, USA), Christian Wilp (NTV/RTL, Berlin, Deutschland), Melissa Eddy (The New York Times, Berlin, USA)

Die RIAS Berlin Kommission feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Die Verleihung des RIAS-Medienpreises findet zum ersten Mal seit 2019 statt. Aufgrund der Covid-19-Pandemie musste die jährliche Preisverleihung in den Jahren 2020 und 2021 abgesagt werden. Eine unabhängige Journalistenjury wählt weiterhin die Gewinner in den Kategorien Fernsehen, Hörfunk und Digitales für das deutsch-amerikanische Austauschprogramm aus.


31. Mai 2022

Balzer Bericht über NY und Ende der Pandemie gewinnt Fellowpreis

Vladimir Balzer, Radiojournalist beim Deutschlandradio und RIAS-Alumni, gewann den RIAS-Fellow-Preis 2022 für seine Reportage über den Aufbruch von New York City aus den schwierigen Zeiten der Covid-19-Pandemie mit dem Titel: „New York is züruck — eine Stadt befreit sich aus der Pandemie“.

Balzer, der zu den Alumni-Chapter-Leitern in Berlin gehört, hat den Beitrag im Oktober 2021 im Rahmen einer Kurzsendung der RIAS Berlin Kommission für Alumni mit rund 30 weiteren Alumni aus Deutschland in einer einwöchigen Sondersendung erarbeitet. Der Beitrag wurde am 8. November 2021 im Deutschlandfunk zur besten Sendezeit ausgestrahlt und wird jeden Morgen von Millionen von Deutschen gehört.

Dies sind die Worte der Jury zu seinem Beitrag: In seiner fesselnden Geschichte über New York City, welche nach den Verwüstungen der Covid-19-Pandemie allmählich wieder zum Leben erwacht, nimmt Vladimir Balzer die Hörer des Deutschlandfunks mit auf eine herzerwärmende Tour durch die Stadt, die sich im Herbst 2021, kurz bevor die USA ihre Tore für Besucher aus der EU wieder öffnen, so sehr nach einer Rückkehr zur Normalität sehnt. In diesem kleinen aber feinen journalistischen Meisterwerk, das im Rahmen eines RIAS-Stipendiums entstand, kommen wichtige Stimmen zu Wort, wie z. B. arbeitslose Broadway-Schauspieler, amerikanische Journalisten, die nur von zu Hause aus arbeiten können, schwerkranke 9/11-Helden und einsame Deutsche, die in Manhattan gestrandet sind.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/usa-lockert-einreisebeschraenkungen-new-york-ist-zurueck-100.html

Die RIAS Berlin-Kommission feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Die Verleihung des RIAS-Medienpreises findet zum ersten Mal seit 2019 statt. Aufgrund der Covid-19-Pandemie musste die jährliche Preisverleihung in den Jahren 2020 und 2021 abgesagt werden. Eine unabhängige Journalistenjury wählt weiterhin die Gewinner in den Kategorien Fernsehen, Hörfunk und Digitales für das deutsch-amerikanische Austauschprogramm aus.


31. Mai 2022

Deutschlandfunk-Beitrag über NY in Pandemie Zeiten gewinnt Radiopreis

Thomas Reintjes und Matthias Röckl haben den RIAS-Medienpreis für die beste Radioreportage 2022 für ihre Reportage über New York Citys Kampf mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie gewonnen: „Fear of Losing New York – Auf der Suche nach einer verschwundenen Stadt“, die am 16. März 2021 im Deutschlandfunk und SWR ausgestrahlt wurde.

Hier ist die Stellungnahme der Jury zum Beitrag: Nachdem Covid-19 die Stadt, die niemals schläft, lahmgelegt hat, die sonst so pulsierenden Broadway-Theater im Dunkeln liegen ließ, die unzähligen kleinen Läden in den Ruin trieb und die berühmte Vielfalt an Restaurants in einen Überlebenskampf schickte, haben sich die Journalisten Thomas Reintjes und Matthias Röckl mit einem Aufnahmegerät auf den Weg gemacht, um New York zu erkunden und zu beschreiben – berührend, bewegend und einprägsam. Die Reportage „Fear of Losing New York“ ist ein bemerkenswertes Stück Radiojournalismus, das mit kreativen Techniken und informellen, spontanen Gesprächen das Bild einer Stadt zeichnet, die im Umbruch ist.

Hier ist ein Link zum Beitrag: https://www.hoerspielundfeature.de/auf-der-suche-nach-einer-verschwundenen-stadt-fear-of-100.html

Die RIAS Berlin Kommission feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Die Verleihung des RIAS-Medienpreises findet zum ersten Mal seit 2019 statt. Wegen der Covid-19-Pandemie musste die jährliche Preisverleihung in den Jahren 2020 und 2021 abgesagt werden. Eine unabhängige Journalistenjury wählt weiterhin die Gewinner in den Kategorien Fernsehen, Hörfunk und Digitales für das deutsch-amerikanische Austauschprogramm aus.


30. Mai 2022

„The Daily“ gewinnt Preis für Reportage über Rechtsextremismus 

Katrin Bennhold, Clare Toeniskoetter und ein Journalistenteam von „The Daily“, einem Podcast der New York Times, gewannen den RIAS-Medienpreis für die beste digitale Auszeichnung im Jahr 2022 für ihre fünfteilige Serie „Tag X“ über rechtsextreme Unterwanderung in der Bundeswehr, die zwischen dem 28. Mai und 24. Juni 2021 ausgestrahlt wurde. Die Jury war von der Serie beeindruckt und lobte das Team von The Daily für die „starke Serie“ von Podcasts, die auch die Grundlage für eine Reihe von Artikeln in der New York Times wurde. Bennhold war der Moderator, während Toeniskoetter zusammen mit ihren Kolleginnen Lynsea Garrison und Kaitlin Roberts als Senior Producer fungierte. Die Serie wurde von Larissa Anderson und Mike Benoist bearbeitet.

Das sagte die Jury über die Serie: „The Daily“ hat mit seinem innovativen Stil des Podcast-Journalismus und seinen profunden investigativen Fähigkeiten eine beeindruckende Serie von Geschichten zusammengestellt, die Licht in ein geheimes landesweites Netzwerk von Rechtsextremisten brachte, die innerhalb der deutschen Militär- und Polizeikräfte unter dem Radar operierten. Die Serie von Geschichten, die auch als Grundlage für Zeitungsartikel in der New York Times diente, ist ein hervorragendes Beispiel für herausragenden investigativen Journalismus.  

1. Shadow Army?: https://www.nytimes.com/2021/05/28/podcasts/the-daily/day-x-part-1-shadow-army.html

2. In the Stomach: https://www.nytimes.com/2021/06/03/podcasts/day-x-franco-a-german-extremism.html

3. Blind Spot 2.0: https://www.nytimes.com/2021/06/10/podcasts/day-x-germany-neo-nazi-franco-a.html

4. Franco A: https://www.nytimes.com/2021/06/16/podcasts/franco-a-trial-germany-terrorism.html

5. Defensive Democracy: https://www.nytimes.com/2021/06/24/podcasts/franco-a-trial-afd-germany.html


29. Mai 2022

Deutsche Welle gewinnt RIAS-Digitalpreis für seinen harten Blick auf den US-Sport

Janek Speight von der Deutschen Welle hat den RIAS-Medienpreis 2021 für die beste digitale Story gewonnen – für seinen nachdenklich stimmenden Vergleich zwischen den US-Profiligen und dem europäischen Profifußball und ein interessantes Argument: „Warum der US-Sport sozialistischer ist als der europäische Fußball“.

Die Jury lobte Speight: „Ihm ist ein ungewöhnlicher, aufmerksamkeitsstarker Blick auf die Abläufe im Profisport auf beiden Seiten des Atlantiks gelungen. Eine freche Umkehrung von Klischees, ein Social-Media-freundlicher und brillanter Vergleich des Unvergleichlichen. Er entdeckt fast „sozialistische“ Aspekte im amerikanischen Sport – mit seinem Revenue-Sharing, den Gehaltsobergrenzen und dem Draft-System – und kontrastiert diese mit einem eher brutalen Egoismus des großen Geldes in Europa. Sein YouTube-Beitrag für die Deutsche Welle verbindet augenzwinkernde Leichtigkeit mit ernsthafter Analyse. Ein triumphales Stück transatlantischen Journalismus.“

Die RIAS Berlin-Kommission feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Die Verleihung des RIAS-Medienpreises findet zum ersten Mal seit 2019 statt. Wegen der Covid-19-Pandemie musste die jährliche Preisverleihung in den Jahren 2020 und 2021 abgesagt werden. Eine unabhängige Journalistenjury wählt weiterhin die Gewinner in den Kategorien Fernsehen, Hörfunk und Digitales für das deutsch-amerikanische Austauschprogramm aus.


27. Mai 2022

Burgard gewinnt den RIAS „Grand Prize 2022“

Jan Phillip Burgard, Chefredakteur von WeltTV und erfolgreicher deutscher Autor von Büchern über die USA, gewann den „Grand Prize 2022“ der RIAS Berlin Kommission für seine bewegende Geschichte über eine deutsche Familie, deren Sohn bei den Anschlägen vom 11. September 2001 auf das World Trade Center ums Leben kam, und ihre Verbindung zu dem heute 20-jährigen Sohn des Sohnes – der seinen Vater nie kennengelernt hat. Die Geschichte schildert auch den Kampf der Familie um eine Gedenkstätte in Deutschland für die zahlreichen deutschen Opfer der Anschläge vom 11. September 2001 – eine unermüdliche Anstrengung, die schließlich dazu führte, dass ein Stück des Stahls des World Trade Centers als Gedenkstätte für die deutschen Opfer im Innenhof der US-Botschaft in Berlin aufgestellt wurde. Burgard war von 2016 bis 2021 Korrespondent für die ARD in Washington DC.

Die RIAS Berlin-Kommission feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Die Verleihung des RIAS-Medienpreises findet zum ersten Mal seit 2019 statt. Aufgrund der Covid-19-Pandemie musste die jährliche Preisverleihung in den Jahren 2020 und 2021 abgesagt werden. Eine unabhängige Journalistenjury wählt weiterhin die Preisträger in den Kategorien Fernsehen, Radio und Digitales für das deutsch-amerikanische Austauschprogramm aus.


23. Mai 2022

Alumni-Chapter treffen sich in Berlin, Köln und Hamburg

Der Geist von RIAS wurde in den letzten zwei Wochen in Berlin, Köln und Hamburg besonders lebendig, als die lokalen Alumni-Chapter zum ersten Mal seit langer Zeit wieder zusammenkamen.

Nach mehr als zwei Jahren pandemischer Einschränkungen durch den Covid-19 versammelten sich am 9. Mai etwa ein Dutzend RIAS-Alumni in Berlin in einem zentralen Restaurant, während sich am 10. Mai eine Gruppe von 20 Personen in einem Biergarten in Köln und eine Woche später am 17. Mai eine Gruppe von etwa einem Dutzend Personen in Hamburg trafen. Die Alumni-Chapter der RIAS Berlin Kommission werden von ehrenamtlich geleitet und spielen eine entscheidende Rolle dabei, den Geist des Radio In American Sector Radio- und TV-Netzwerks am Leben zu erhalten – 30 Jahre, nachdem der Sender seinen Betrieb eingestellt hat und das deutsch-amerikanische Austauschprogramm ins Leben gerufen wurde.

Die deutschen Alumni trafen sich, um über mögliche Aktivitäten zur Förderung des Engagements und des Bekanntheitsgrads der lokalen Chapter zu sprechen und sich zum Alumni-Programm 2022 nach Washington DC und im Oktober 2023 nach Los Angeles auszutauschen. Das Kölner Chapter wird von Martin Richter, Bartosz Dudek und Marcel Grzyb geleitet. Die Leitung des Berliner Chapter wird von Petra Gute, Anja Heyde und Vladimir Balzer übernommen. Die Hamburger Gruppe wird von Michail Paweletz und Nadine Gries geleitet.

Die deutschen Alumni-Gruppen haben auch mit den Planungen für Treffen mit einer Gruppe von 10 amerikanischen RIAS-Journalisten Anfang Juni in Köln und Berlin sowie einer ERP-Gruppe von 15 amerikanischen Studenten in Köln, Berlin und Hamburg begonnen.

In Köln sprach der amerikanische Gastredner Scott Roxborough mit der Alumni-Gruppe über seine Arbeit als Deutschland-Reporter für das Fachmagazin Hollywood Reporter. Roxborough analysierte auch die Herausforderungen, denen sich die Fernsehsender durch die wachsende Macht des Streaming stellen müssen.

Das nächste große Alumni-Treffen ist für den 2. und 3. Juni in Berlin geplant. Am 2. Juni findet die Verleihung des RIAS-Medienpreises statt und am 3. Juni folgen eine Podiumsdiskussion mit mehreren Preisträgern sowie ein Alumni-Treffen am Abend. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte info@riasberlin.org.

 


23. Mai 2022

RIAS Medienpreis – Michael Groth vom Deutschlandradio

Die Jury des RIAS Medienpreises 2021 ehrt Michael Groth für seine seit mehr als 15 Jahren bestehende Reihe herausragender Reportagen über Musik in den Vereinigten Staaten im Deutschlandradio/Deutschlandfunkkultur. Sein Wettbewerbsbeitrag 2021 „Songs of Love and Protest – die Rückkehr der politischen Lieder in den USA“ war eine großartige Reportage, die Groths über ein Jahrzehnt andauernde Arbeit, die Deutschen über Trends in der amerikanischen Musik zu informieren, verkörpert. Hier seine Reportage „Songs of Love and Protest – Wiederkehr des politischen Liedes in den USA“, die am 30. Oktober ausgestrahlt wurde: https://www.deutschlandfunkkultur.de/die-wiederkehr-des-politischen-liedes-in-den-usa-songs-of.3780.de.html?dram:article_id=486565

Die Verleihung des RIAS-Medienpreises findet 2019 zum ersten Mal statt. Wegen der Covid-19-Pandemie musste die jährliche Preisverleihung in den Jahren 2020 und 2021 abgesagt werden. Eine unabhängige Journalistenjury wählt weiterhin die Gewinner in den Kategorien Fernsehen, Radio und Digitales für das deutsch-amerikanische Austauschprogramm aus.

 


22. Mai 2022
RIAS “Next Generation Prize” 2021

Die RIAS-Jury hat für den Medienpreis-Wettbewerb 2021 eine neue Sonderkategorie geschaffen – den „Next Generation Prize“. Er ging an Anna Ellmann und Maximilian Osenstätter vom Bayerischen Rundfunk für ihre „News WG“ – eine Serie von Instagram-Stories zu politischen Themen für den BR.

Die Verleihung des RIAS-Medienpreises findet Anfang Juni in Berlin statt, zum ersten Mal wieder seit 2019. Wegen der Covid-19-Pandemie musste die jährliche Preisverleihung in den Jahren 2020 und 2021 abgesagt werden. Eine unabhängige Jury aus Journalistinnen und Journalisten wählte die Gewinner in den Kategorien Fernsehen, Hörfunk und Digitales. Insgesamt 17 Preisträger aus den Jahren 2020, 2021 und 2022 werden bei der Verleihung geehrt.


21. Mai 2022
Der RIAS Radio Award 2020 geht an Wiebke Keuneke

Wiebke Keuneke hat eine eindrucksvolle Radioreportage über die USA-Reise von zwölf Berliner Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern aufgezeichnet. Sie hat deren Besuch in Chicago und Detroit begleitet und beobachtet, zu welchen kritischen, oft skeptischen und manchmal auch schockierten Eindrücken die Begegnung mit der Realität amerikanischer Sozialarbeit führte.

Die Verleihung des RIAS-Medienpreises findet Anfang Juni in Berlin statt, zum ersten Mal wieder seit 2019. Wegen der Covid-19-Pandemie musste die jährliche Preisverleihung in den Jahren 2020 und 2021 abgesagt werden. Eine unabhängige Jury aus Journalistinnen und Journalisten wählte die Gewinner in den Kategorien Fernsehen, Hörfunk und Digitales. Insgesamt 17 Preisträger aus den Jahren 2020, 2021 und 2022 werden bei der Verleihung geehrt.


20. Mai 2022
Der RIAS Digital Video Award 2020 geht ans NDR

David Diwiak und Han Park sind vom jugendorientierten NDR-Online-Kanal STRG_F und haben für ihre Reportage über den wachsenden Markt und die Attraktivität von natürlichem und künstlichem Fleischersatz den RIAS Medienpreis 2020 für das beste Digitalvideo gewonnen. Die Videoreportage „Fleischersatz: Veggie vs. Labor?“ faszinierte die Jury von Anfang an durch ihre Energie und Haltung.

Während sie sich durch die Palette der Angebote futtern, schafft es das Team, das Geschäftsmodel und die Ethik um das Kulturfleisch sowie die unterschiedlichen Ansichten in Deutschland und den USA in Bezug auf gentechnisch veränderte Lebensmittel zu beleuchten. Was als humorvoller Geschmackstest beginnt, entwickelt sich schnell zu einer gut durchdachten Erkundung sowohl der aktuellen Fleischalternativen als auch der durch technologische Innovationen bald entstehenden Alternativprodukte. Interviews, Animationen, ein tiefes Eintauchen in die Start-up-Szene der kalifornischen Fleischimitate und andere Recherchen werden mit ausgezeichneter Wirkung eingesetzt, was die Jury neugierig macht auf mehr von diesem cleveren Duo junger Journalisten.

Die Verleihung des RIAS-Medienpreises findet Anfang Juni in Berlin statt, zum ersten Mal wieder seit 2019. Wegen der Covid-19-Pandemie musste die jährliche Preisverleihung in den Jahren 2020 und 2021 abgesagt werden. Eine unabhängige Jury aus Journalistinnen und Journalisten wählte die Gewinner in den Kategorien Fernsehen, Hörfunk und Digitales. Insgesamt 17 Preisträger aus den Jahren 2020, 2021 und 2022 werden bei der Verleihung geehrt.