2019

RIAS RADIO, FERNSEH- UND DIGITALE-MEDIEN-PREISE 2019

May 24, 2019

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Laut Rednern bei der Verleihung des Medienpreises ist der RIAS wichtiger denn je

Rund 200 Alumni der RIAS Berlin-Kommission, Vorstandsmitglieder, ehemalige Mitarbeiter und Freunde des legendären Radio- und Fernsehsenders aus der Zeit des Kalten Krieges feierten am Donnerstagabend im Rahmen einer Gala im RIAS-Gebäude die Verleihung des RIAS-Medienpreises 2019 unter der Leitung von Programmleiter Helge Fuhst bei Phoenix TV und einem RIAS-Alumni. Der RIAS-Vorsitzende Peter Limbourg, der Intendant der Deutschen Welle, und die Co-Vorsitzende Christina M. Higgens, der Gesandte-Botschaftsrätin für öffentliche Angelegenheiten und stellv. Vorsitzende RIAS Berlin Kommission, sprachen über die wichtige Rolle, die die binationale Organisation weiterhin spielt. Der Verwaltungsdirektor der RIAS Berlin-Kommission, Erik Kirschbaum, würdigte die Arbeit der neu geschaffenen Alumni-Kapitel in Köln, Hamburg, Berlin, Washington DC und New York, die dazu beigetragen haben, den Geist von RIAS am Leben zu erhalten.

„Wenn es die RIAS-Berlin-Kommission nicht gegeben hätte, müsste sie auf jeden Fall von jemandem erfunden worden sein“, sagte Limbourg. „Es ist enorm wichtig.“ Limbourg forderte auch Journalisten auf, in einer zunehmend polarisierten Zeit so genau und sachlich wie möglich zu berichten.

Higgins sagte, dass Meinungsverschiedenheiten in einigen Gebieten zwischen den USA und Deutschland die transatlantische Freundschaft zwischen den beiden Ländern nicht beeinträchtigen sollten: „Es gibt keine einfachen Antworten auf die vielen schwierigen Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen, und deshalb ist die freie Debatte zwischen unseren Ländern mehr wichtig wie nie zuvor… Die Bereitschaft zu debattieren oder gar nicht zuzustimmen ist daher nicht negativ. Es ist ein Zeichen der Partnerschaft. Aus diesem Grund hat die US-Regierung alle NATO-Mitglieder, einschließlich Deutschlands, nachdrücklich gebeten, die Sicherheit unserer Energieversorgung, der Telekommunikationsnetze und unserer Landesverteidigung zu gewährleisten. “

Higgins fügte hinzu, dass Rick Grenell, der US-Botschafter, der auch Ehrenvorsitzender des RIAS ist, betonte, dass Deutschland und die USA „auf einer Seite“ seien.

„In den USA und in Deutschland ermöglichen unsere Gesellschaften diesen freien Gedankenaustausch“, sagte sie. „Und wenn es um Freiheit, Menschenrechte und Pressefreiheit geht, sind wir uns einig. Es ist wichtig, dass wir weiterhin gemeinsam für die Pressefreiheit als Grundrecht kämpfen, und RIAS ist absolut Teil dieser Geschichte und dieses gemeinsamen Engagements. “

Sie fügte hinzu: „RIAS ist seiner Mission treu geblieben. Die Kommission erreicht ein breiteres Publikum und eine größere Auswahl an Medien und Plattformen als jemals zuvor. RIAS-Journalisten behandeln ein breites Spektrum politischer, sozialer und kultureller Themen aus allen möglichen Blickwinkeln. Es repräsentiert eine Vielfalt von Meinungen für ein vielfältiges Publikum, fördert die Rechenschaftspflicht und löst in der Tat eine öffentliche Debatte aus. Wenn Sie unserem Twitter-Feed folgen, möchten wir eine öffentliche Debatte in der US-Botschaft auslösen. “

In seiner Rede stellte Kirschbaum fest, dass seit 1992 737 Amerikaner an ein bis dreiwöchigen Fellow-Ship in Deutschland teilgenommen haben, von denen viele zum ersten Mal in Europa waren. Auch 885 deutsche Journalisten haben an den zum Teil erstmaligen Fellow-Ship Treffen in den USA teilgenommen. 2018 gab es 78 Fellows in sechs Programmen, 24 mehr als 2017.


20. Mai 2019

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Kritische NDR-Reportage über Facebook erhält RIAS-Medienpreis 2019

Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien und Ehrenvorsitzende der RIAS Berlin Kommission wird die Hauptrednerin bei der diesjährigen Rias-Preisverleihung sein. Die Verleihung findet am Donnerstag, 23. Mai 2019 um 19.00 Uhr im Deutschlandradio Funkhaus statt.

Fünf weitere Journalisten aus Deutschland und den USA werden bei der feierlichen Medienpreiszeremonie vor 200 Gästen und früheren Teilnehmern des RIAS-Austauschprogramms aus Deutschland und den USA für ihre Berichte aus dem Jahr 2018 ausgezeichnet. Seit 1995 wird jedes Jahr herausragende transatlantische Berichterstattung ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung erinnert die RIAS-Kommission an den früheren, von den USA gegründeten Berliner Nachkriegssender „Rundfunk im amerikanischen Sektor“.

Der RIAS-Medienpreis in der Kategorie Radio geht an Tom Schimmeck (NDR) für seinen Radiobeitrag „Fake-Fabriken – Der Profit mit Falschmeldungen“. Der Beitrag „zeigt genau das in beeindruckender Weise,“ so die Jury. „In jeder Hinsicht überzeugend, technisch, sprachlich wie dramaturgisch, zeigt das Feature wie Millionen von User via facebook, twitter und WhatsApp mit Fakes gefüttert und manipuliert werden.“ Hier ist der Beitrag: https://www.ndr.de/info/sendungen/das_feature/Fake-Fabriken,sendung828226.html

Den Rias Fellow Award erhältEberhard Schade von Deutschlandfunk Kultur für„Co-Living in den USA – Die All-Inclusive WG der Träume?“. Eberhard Schade produzierte diese „unterhaltsame Geschichte“ während seiner Teilnahme am RIAS-Programm in New York und San Francisco. „Dieses warnende Beispiel über die Technologie- und Immobilienbranche in San Francisco und New York ist für andere Großstädte – auch in Deutschland – hochrelevant,“ so die Jury. Hier sein Beitrag: https://www.deutschlandfunkkultur.de/neu-in-den-usa-coliving-die-all-inclusive-wg-der-traeume.979.de.html?dram:article_id=422034

Der digitale Medienpreis 2019 geht an Roman Lehberger, Alexander Epp, und Roman Höfner (Der Spiegel/Spiegel TV) für „Das Hass-Netzwerk. Eine Visual Story über die ‚Atomwaffen Division’“. Der Multimedia-Bericht erschien auf der website Spiegel.de Er zeigt, wie die brutale amerikanische Nazi-Terrorgruppe „Atomwaffen Division“ in anderen Ländern Kontakt knüpft, Strukturen aufbaut und sich bedrohlich ausbreitet – auch in Deutschland.“ Hier ist der Beitrag: http://www.spiegel.de/politik/ausland/neonazi-zelle-atomwaffen-division-das-hass-netzwerk-a-1225341.html

Die RIAS Berlin Kommission ist eine zwischenstaatliche Organisation zur Förderung der deutsch-amerikanischen Verständigung im Rundfunkwesen und feiert mit der Preisverleihung 2019 ihr 27. Jubiläum. Mitglieder der Jury sind: Petra Gute (rbb), Anja Heyde (ZDF), Helge Fuhst (phoenix), Michael Gargiulo (WNBC in New York), Susan Stone (NPR), Jamie Coughlin (US-Filmemacherin) und Christian Wilp (NTV, RTL).


27. Februar 2019

Die RIAS BERLIN KOMMISSION freut sich, die Gewinner der diesjährigen RIAS Media Awards bekannt zu geben. Die jährliche Preisverleihung zum 27-jährigen Bestehen des deutsch-amerikanischen Austauschprogramms und dem besten transatlantischen Rundfunkjournalismus findet am Donnerstag, den 23. Mai 2019, um 19.00 Uhr im RIAS Funkhaus am Hans-Rosenthal-Platz in Berlin statt. Alle RIAS-Fellows und ehemaligen Preisträger sind eingeladen, an der Preisverleihung im historischen Gebäude teilzunehmen.

Jury Mitglieder von links nach rechts: Jamie Coughlin (USA filmmaker), Anja Heyde (ZDF), Petra Gute (RBB), Christian Wilp (NTV, RTL), Susan Stone (NPR) und Michael Garguilo (via Skype) von WNBC TV in New York. Nicht in photo: Helge Fuhst (Phoenix)

Die siebenköpfige Jury, bestehend aus renommierten Journalisten aus den USA und Deutschland, traf sich in Berlin, um die Gewinner in den Kategorien TV, Radio und Digitale Medien zu ermitteln. Ein Fellow Award ist von der Jury auch vergeben worden. Die Jurymitglieder führten lebhafte Diskussionen und zeigten sich beeindruckt von der hohen Qualität der eingereichten Arbeiten. Mehr als 70 Beiträge sind eingereicht worden.

Die Jury bestand aus: Anja Heyde (ZDF), Petra Gute (RBB), Helge Fuhst (Phoenix), Michael Gargiulo (WNBC in New York), Susan Stone (NPR), Jamie Coughlin (USA filmmaker) und Christian Wilp (NTV, RTL).

Es wird auch eine Podiumsdiskussion über die veränderte Position und Rolle der Auslandskorrespondenten in den Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr geben, sowie ein Alumni-Treffen der RIAS Fellows am 24. Mai in Berlin.

Die Preisgewinner diesen Jahres sind:

Rias TV Award

Barbara Biemann, James Jacoby, Anya Bourg, John Goetz: „Facebook außer Kontrolle?“
30.10.2018, Das Erste, 70:31min

https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/facebook-ausser-kontrolle-video-102.html

„Wenn Facebook ein Land wäre, wäre es das bevölkerungsreichste der Erde. Rund 2,2 Milliarden Nutzer loggen sich derzeit mindestens einmal pro Monat auf Facebook ein.“

Der Film „Facebook out of control“ schafft es, uns auf eine sehr kluge und konzentrierte Weise zu zeigen, wieviel Macht hinter dieser banalen Information steckt. Wie viel Einfluss das Unternehmen bereits auf den politischen Diskurs hat – und wie wenig Verantwortung der Gründer des Unternehmens bis heute übernehmen will, als befände er sich noch immer auf einer digitalen Spielwiese und nicht in einer Gesellschaft, die in Spaltung begriffen ist. Das Autorenteam hat bislang unveröffentlichtes Material zusammengetragen, welches filmisch brillant montiert wurde und einen tiefen Einblick in die Psyche des Gründers und die Natur des Molochs gewährt.

Rias Radio Award:

Tom Schimmeck „ Fake-Fabriken – Der Profit mit Falschmeldungen”

18.11.2018, NDR Info; 54:00 min

https://www.ndr.de/info/sendungen/das_feature/Fake-Fabriken,sendung828226.html

Seit Donald Trumps erster Pressekonferenz als designierter Präsident wischt er jede Kritik an seiner Politik mit dem Begriff „fake news“ beiseite und nutzt jede Gelegenheit, die Qualitätsmedien mit diesem Schlagwort zu diskreditieren. Nicht nur, dass ihm viele Menschen glauben, inzwischen sind fake news weltweit zu einem Geschäftsmodell geworden. Was ist Wahrheit, was ist Fakt – das ist zu einer Frage des Glaubens geworden und erschüttert unsere Gesellschaft in ihren Grundfesten. „Fake-Fabriken“ zeigt genau das in beeindruckender Weise und gibt uns einen Einblick in das Geschäft mit der Wahrheit. In jeder Hinsicht überzeugend, technisch, sprachlich wie dramaturgisch, zeigt das Feature wie Millionen User via facebook, twitter und WhatsApp mit Fakes gefüttert und manipuliert werden. Zurück bleibt eine ratlose bis verwirrte Gesellschaft, die zunehmend ihre gemeinsame Informations- und Diskussionsbasis verliert. Fake news sind letztlich eine Gefahr für die Demokratie.

Rias Digital Media Award:

Roman Lehberger, Alexander Epp, Roman Höfner: “Die ‘Atomwaffen Division’. Einblicke in Amerikas gefährlichste Neonazi-Gruppe”?

27.08.2018, RTL (Spiegel TV), 14:36.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/neonazi-zelle-atomwaffen-division-das-hass-netzwerk-a-1225341.html

Diese erschreckende Geschichte offenbart, wie die brutale amerikanische Nazi-Terrorgruppe „Atomwaffen Division“ in anderen Ländern Kontakte knüpft, Strukturen aufbaut und sich bedrohlich ausbreitet – auch in Deutschland. Der packende Bericht über die fanatischen rechtsradikalen Gruppen wird durch die innovative Nutzung digitaler Medien erzählt und setzt damit Maßstäbe des online-storytellings.

Rias Fellow Award (Radio):

Eberhard Schade: „Co-Living in den USA – Die All-Inclusive WG der Träume?“

16.07.2018, Deutschlandfunk Kultur, 20:08 min

https://www.deutschlandfunkkultur.de/neu-in-den-usa-coliving-die-all-inclusive-wg-der-traeume.979.de.html?dram:article_id=422034

Eberhard Schade produzierte diese unterhaltsame Geschichte während seiner Teilnahme am RIAS-Programm in New York und San Francisco. Sie bietet aufschlussreiche Einblicke was passiert, wenn Gentrifizierung und Karrierekultur aufeinanderprallen und Menschen weit über dem Collegealter gezwungen sind, in Wohngemeinschaften zu leben. Dieses warnende Beispiel über die Technologie- und Immobilienbranche in San Francisco und New York ist für andere Großstädte – auch in Deutschland – hochrelevant.